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Fischart des Monats - Archiv

Hier gibt es alle bisherigen Fischarten des Monats auf einem Blick zum Nachlesen. Fischarten des Monats sind besonders gute Artenbeschreibungen und werden von den Moderatoren von aqua4you ausgewählt.

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12.2014: Weißsaumwels / L 183 (Ancistrus dolichopterus)

Weißsaumwels / L 183

Der Weißsaumwels (L 183), oder auch Echter Blauer Antennenwels genannt, zählt zur Gattung Ancistrus. Das heißt, dass er auch die gattungstypischen Merkmale aufweist wie zum Beispiel "Antennen" am Kopf usw. Um den Wels artgerecht zu Halten sollte man ein 80-cm-Becken oder - was wesentlich besser ist - ein 100-cm-Becken zur Verfügung haben. Die Einrichtung sollte aus einigen robusten Pflanzen, vielen Verstecken und einer oder mehreren Wurzeln bestehen. Der Wels ist ein Allesfresser, wobei er auch Aufwuchs abschabt, weshalb Pflanzen oft in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine Wurzel sollte unbedingt vorhanden sein! Sie ist Versteck und Nahrung! [weiterlesen]


11.2014: Panda-Panzerwels (Corydoras panda)

Panda-Panzerwels

Der Panda-Panzerwels (Corydoras panda) ist eine klein bleibende Corydorasart (max. 4-5 cm), eine Vergesellschaftung ist mit allen friedlichen Fischen möglich. Größere Tiere können ihnen zwar nichts antun, aber die Corydoras panda werden bei andauernder Verfolgung scheu und fressen sehr schlecht bis gar nichts mehr.

Auch sehr helle Aquarien mit wenig Verstecken können bei den Tieren Stress auslösen. Corydoras sollten immer im Schwarm gehalten werden, da sie sich dann erst richtig wohl fühlen. Besonders wichtig für sie ist der richtige Bodengrund. Generell zu vermeiden ist ein Bodengrund, der aus scharfkantigen Steinen besteht, weil die Panzerwelse bei der Futtersuche mit dem Kopf im Boden wühlen und sie sich bei falschem Bodengrund die feinen Barteln abschneiden können, die nicht mehr nachwachsen. Optimal geeignet ist eine Art "Sandkiste" in der die Panzerwelse nach Herzenslust wühlen können. [weiterlesen]


10.2014: Zweifärbiger Bratpfannenwels (B. coracoideus)

Zweifärbiger Bratpfannenwels

Der Zweifärbige Bratpfannenwels (Bunocephalus coracoideus) stammt aus Südamerika und ist vielen ruhigen Flüssen und Gewässern des Amazonasgebietes, bis hin zum La Plata Gebiet zu finden. Er bevorzugt sandige Untergründe und lebt tagsüber sehr versteckt unter Laub, Wurzeln, oder eben eingegraben im Bodengrund. Dies sollte bei der Einrichtung des Aquariums unbedingt berücksichtigt werden. Aufgrund des doch recht großen Verbreitungsgebietes ist die Toleranz gegenüber den Wasserbedingungen größer als bei anderen Südamerikanern mit kleinerer Verbreitung und spezifischeren Anforderungen. Bunocephalus ist in leicht sauren Schwarzwässern ebenso zu finden wie in eher neutralen Klarwassern.

In der Aquaristik ist er nicht so häufig zu finden wie er es aufgrund seiner Besonderheit verdient (oder eben nicht verdient) hätte. Er ist ein Zeitgenosse mit vielen ungewöhnlichen Eigenschaften, die bei den meisten unserer Pfleglinge so nicht zu finden sind. Obwohl er nachtaktiv und tagsüber so gut wie nicht zu sehen ist machen diese Eigenschaften ihn zu einem sehr interessanten Aquarienbewohner. Allerdings bedarf es einer gewissen Geduld und ein wenig Sitzfleisch wenn man ihn beobachten will um diese Eigenheiten auch mal zu sehen. Es steht also Aqua-TV auf dem Programm. [weiterlesen]


09.2014: Espes Keilfleckbärbling (Trigonostigma espei)

Espes Keilfleckbärbling

Espes Keilfleckbärbling ist aktuell, seit der Revision von 1999 durch KOTTELAT & WITTE, einer der vier Trigonostigma-Vertreter oder einfacher gesagt: Keilfleckbärblinge. Ebenfalls zur Gattung zählen der "echte" Keilfleckbärbling (T. heteromorpha), Hengels Keilfleckbärbling (T. hengeli) und der Siamesische Keilfleckbärbling (T. somphongsi), letztere beiden und Espes Keilfleckbärbling wurden alle von MEINKEN beschrieben, während der altbekannte Keilfleckbärbling schon 1904 durch DUNCKER beschrieben wurde.

Zu diesem besteht auch die größte Verwechslungsgefahr, oft werden Espes Keilfleckbärblinge im Zoohandel mit jungen Keilfleckbärblingen verwechselt. Die Färbung ist zwar sehr ähnlich, doch ist der namensgebende Keilfleck bei Espes Keilfleckbärbling viel zurückhaltender und nicht so breit. Zudem wird diese Art nur ca. 3 cm groß (nach manchen Quellen jedoch fast 4 cm). [weiterlesen]


07.2014: Liniendornwels (Platydoras costatus)

Liniendornwels

Der Liniendornwels (Platydoras costatus) ist ein relativ friedlicher und umgänglicher Wels, der im Aquarium selten eine Länge über 20 cm erreicht. Eine Nachzucht klappte bisher nur unter Einsatz von Hormonpräparaten. Dieser Fisch lebt in seiner Heimat auf sandigem Boden und in torfhaltigen Gewässern von geringer Strömung. Hierbei vor allem Seitenarme des großen Amazonas. Berichten zufolge kommt die Art auch in Teilen Perus vor, es könnte sich dabei aber auch um eine eigenständige Art handeln.

Man hält die Art in einem Becken, dessen Volumen 300 Liter nicht unterschreiten sollte, in einer Gruppe von etwa fünf Tieren (man bedenke, dass der Liniendornwels in freier Wildbahn Gruppen von 5 bis 15 Tieren bevorzugt). Es sollten reichlich Höhlen verfügbar sein, die sie nicht mit anderen Welsen teilen müssen. In Sachen Höhle bleiben P. cosatatus ihrem Unterschlupf erstaunlich treu, so verlassen sie ihre bezogene Höhle nur vollkommen, wenn sie darin gestört wurden. [weiterlesen]


06.2014: Einfacher Kampffisch (Betta simplex)

Einfacher Kampffisch

Betta simplex gehören zu den maulbrütenden Kampffischen und werden der B. picta-Gruppe zugeordnet. Obwohl sie als „Einfacher Kampffisch“ bezeichnet werden, sind sie etwas ganz besonderes. Die meisten anderen Arten benötigen weiches Wasser, B. simplex wurde in einem kalkhaltigen Quellteich und seinem Ablauf in der Provinz Krabi/Thailand entdeckt. Da das der einzige Fundort ist und dieser unter der fortschreitenden Umweltverschmutzung leidet, sind sie vom Aussterben bedroht.

Das „einfach“ bezieht sich eher auf die Haltung im Aquarium. Es sind friedliche Labyrinther, die man in der Gruppe halten kann. Die Männchen bilden keine Reviere und fechten nur Schaukämpfe aus. Sie sind dann sehr schön gefärbt, ihr Körper ist rotbraun, Schwanz- und Brustflosse haben einen blauen Rand mit schwarzer Begrenzung. Die Weibchen sind hellbraun mit etwas dunkleren Längsstreifen. [weiterlesen]


05.2014: Asselkugelfisch (Colomesus asellus)

Asselkugelfisch

Asselkugelfische sind eine kleinbleibende, lebhafte und friedliche Süßwasserart. Sie werden im Aquarium selten größer als 8 cm (langsames Wachstum) und haben eine ansprechende grüngefärbte Rückenzeichnung mit dicken, schwarzen Querstreifen. Sie sind inner- und ausserartlich absolut friedfertig und sollten deshalb auch in Gruppen gehalten werden. Die Vergesellschaftung mit anderen Fischen ist kein Problem, wobei man auf eine Punktfärbung der anderen Arten verzichten sollte, da dies zu Verwechslungen mit Würmern führen kann (kurzes anpicken). [weiterlesen]


04.2014: Panduros Zwergbuntbarsch (A. panduro)

Panduros Zwergbuntbarsch

Apistogramma panduro stammt aus Peru und lebt dort in den Zuflüssen des Río Tahuayo und Río Tamshiyacu. Sein natürliches Habitat besteht aus kleineren Urwaldflüssen/Bächen und Tümpeln in denen, wie oft in diesen Habitaten, ein leicht saures, weiches Milieu herrscht. Wie bei diesem Habitat zu erwarten, ist das Wasser dort reich an Huminen und Gerbsäuren, was leicht an der Färbung zu erkennen ist. Dem sollte meiner Meinung nach bei der Haltung im Aquarium unbedingt Rechnung getragen werden.

Die Fische bevorzugen eine recht dichte Bepflanzung mit vielen Versteckmöglichkeiten. Etwas großblättrige Pflanzen wie Echinodurus Blehrii sorgen für schattige Plätze, in denen sich grade während der Brutpflege gerne aufgehalten wird. Wer Jungtiere im Becken aufziehen möchte, sollte auf Moose wie beispielsweise Javamoos oder ähnliches in Bodennähe nicht verzichten, da die Jungen sich da sehr gerne verstecken. [weiterlesen]


03.2014: Knurrender Zwerggurami (Trichopsis pumila)

Knurrender Zwerggurami

Der Knurrende Zwerggurami besticht durch seine kleinen blauen Pünktchen und seine leuchtend rot eingefassten und schwarz gepunktenden Flossen, die je nach Licht prächtig leuchten. Leider ist er nicht immer leicht im Handel zu bekommen, doch die Anschaffung der Zwerge lohnt sich für kleine ruhige Becken auf jeden Fall.

Verkrautete Becken lassen diesen kleinen Labyrinther mutiger werden. Das Becken sollte durch Schwimmpflanzen abgedunkelt sein und viele feinfiedrige Pflanzen enthalten. Ebenso sollten Wurzeln oder Ähnliches Platz im Becken finden, denn der Zwerggurami versteckt ich gerne in den dadurch gebotenen Höhlen/ Nischen. [weiterlesen]


02.2014: Krakatau-Vampirkrabbe (Geosesarma bicolor)

Krakatau-Vampirkrabbe

Bei Geosesarma bicolor handelt es sich um eine Vampirkrabbenart, welche aus dem Ujung Kulon National Park in Südwest-Java in Indonesien stammt. Hier, am Fuße des Krakataus, findet man ein regenwaldartiges Habitat vor. Die Krakatau-Vampirkrabbe hat einen zweifarbigen Rückenpanzer, daher auch der der lat. Name bicolor. Der Carapax wird von einem beigen Fleck geziert, der teilweise auch ins Gelbe gehen kann. Die Augen sind gelb.

Das Haltungsbecken sollte ein Aquaterrarium sein, das heißt, dass das Becken sowohl einen Landteil, als auch einen Wasserteil hat. Hierbei sollte der Landteil allerdings überwiegen. Es ist auch möglich das komplette Becken mit einem Landteil zu gestalten und lediglich eine Wasserschale zu integrieren. Ich würde bei dieser Geosesarmaart allerdings davon abraten, da die Jungkrabben von Geosesarma bicolor laut Literatur ausschließlich im Wasser leben. [weiterlesen]


01.2014: Metabuntbarsch (Aequidens metae)

Metabuntbarsch

Der Aequidens metae ist ein recht ruhiger und friedlicher Vertreter der Aequidens. Sie brauchen einige Verstecke aus Steinen oder Wurzeln und können auch in einem bepflanzten Becken gepflegt werden. Er ist tagaktiv und nachts sinken sie mit aufgestellten Flossen an den Grund zum schlafen ab.

In der Literatur liest man, dass sie nicht graben, wühlen oder Pflanzen fressen, ich habe jedoch beobachtet, dass sie sehr gern das Becken umräumen und Pflanzen herausreißen, vor allem während der Balzzeit ist dies eine beliebte Tätigkeit. Des weiteren werden Pflanzen wie die Wasserpest z.B. gern zerpflückt, es sollte daher auf robuste Bepflanzung geachtet werden. [weiterlesen]


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15.12.19 | 09:01 Uhr

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