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Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Gepostet von Hallo124, 26.05.15, 03:57
Hallo ich bin ziemlich neu hier und habe da eine frage .
Ich habe mir letztens ein Bund rotes tausendblatt gekauft .
Diese lösten sich immer vom Boden ,da dachte ich mir ,dass ich sie einfach schwimmen lassen soll. Nach ein paar Tagen haben sich Rosa Fäden in Richtung Bodengrund gebildet. Ist das normal? Bilder kann ich später welche machen
Re: Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Gepostet von Hallo124, 26.05.15, 04:11
Hier ist ein Foto
[link]
Re: Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Re: Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Gepostet von fischbock, 26.05.15, 09:41
Hallo,
Das ist völlig normal, und wird auch nicht dadurch verhindert, wenn Du sie in den Boden steckst.
Manche Stängelpflanzen neigen mehr, andere weniger dazu, Luftwurzeln zu bilden. Evtl. kann man das mit einer guten Nährstoffversorgung reduzieren. Mein Becken ist aber schon reichlich und komplett versorgt, ohne das ich diesen Wachstum bisher unter Kontrolle bekommen hätte.
Wenn es störend wird, kannst Du sie kürzen oder abschneiden.
Da das echte rote Tausendblatt (Myriophyllum tuberculatum) eh ausgesprochen lichtbedürftig ist, bist Du wahrscheinlich eh besser beraten, wenn Du sie fluten lässt.
_________________ Gruß,
Dirk.
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Einen Blick in den Hühnerstall, NUN 2.0 ? --> [link]
Re: Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Gepostet von Tore, 26.05.15, 11:22
Das Problem hatte ich am Anfang auch. Habe den Boden erhöht und dadurch haben die Pflanzen gehalten.
Re: Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Re: Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Gepostet von Eri, 26.05.15, 15:47
Hallo!
Ich habe Myriophyllum aquaticum und werde mal meine Erfahrungen damit schildern:
Zunächst habe ich es nach "Lehrbuch" in den Boden gesteckt und mit Steinen versucht, dort festzuhalten. Ging mäßig gut. Nachteil: Nach etwa einem Monat verfault der Stengelteil, der im Boden steckt, nur die von weiter oben sprießenden Wurzeln halten es unten. Außerdem ist es nach maximal einer Woche an der Oberfläche, nach zwei Wochen quer drüber, aber dann auch sehr prächtig. dh: kürzen. Der Austrieb lässt aber ein bis zwei Wochen auf sich warten, und ist auch zunächst einmal recht mickerig.
Dann habe ich Tonröhrchen (war mal eine Filterfüllung) von unten auf den Stengel gefädelt. Das hat das Teil, was unten sein sollte, auch gut nach unten gehalten. Die Wurzeln, die bei mir auch immer sprießen (ja, jene roten Fäden), haben sich dann innerhalb von 3 Tagen im Boden verankert. Nachteil: eben diese Tonröhrchen sehen häßlich aus.
Nach einigen anderen Versuchen (Brotclips, Draht...) mache ich es jetzt so: 3 bis 5 Stengel an einer Stelle, wo ich sie dauerhaft haben möchte, bilden in den Boden gesteckt das Grundgerüst, so beschwert, daß man die Beschwerung leicht wieder abbauen kann. Wenn die Triebe mir zu lang werden, knipse ich sie zwischen den Knoten in ca 10-15cm Höhe ab. Die abgeknipsten oberen Teile schiebe ich einfach soweit mit der Abknipsstelle nach unten in den Restbusch hinein, bis sie fast (oder ganz) am Boden ist. Durch die gespreizten Blätter halten sie gut am Ort fest. Innerhalb von 3 Tagen haben sie sich durch diese erstaunliche Wurzelbildung verankert. Alles, was nicht im Boden steckt, verfault auch nicht, und dient als Verankerungshilfe für die nächsten Stecklinge. Manche der unteren Stengel treiben nochmal aus, sodaß man reichlich Steckmaterial hat. Die optimale Länge der Stecklinge ist ein klein wenig länger als der Restbusch, wobei man schon etwas variieren sollte, damit es natürlich aussieht. Sind die Stecklinge zu lang, knipst man einen Mittelteil heraus und verwirft ihn. Die Spitze sollte immer genommen werden, wenn sie kräftig ist, und mindestens 10-12cm lang sein.
Die Dicke des Bodens ist bei dieser Methode völlig egal. Wichtig ist Licht und genug Nährstoffe im Wasser.
Gruß
_________________ Eri
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Re: Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
Re: Rotes tausendblatt als Schwimmpflanze
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