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Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

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Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von sofapirat, 27.07.13, 08:34

Hey Leute, das wahrscheinlich wärmste Wochenende des Jahres hat begonnen.
Und bei Temperaturen bis 38°C wird es auch in der Wohnung (sowie im AQ) schon mal etwas wärmer.

Bei recht sensiblem Tieren und Pflanzen muss man sich da also etwas einfallen lassen.

Deshalb ein kurzer Meinungsaustausch, wie jeder Einzelne mit diesem Problem (vielleicht für Einige auch kein Problem) umgeht.


Ich hatte gestern bis 29°C (je nach Standort auch nur 27°C) in meinen AQ's.
Für die Tanganjika-Fische gerade noch akzeptabel, allerdings zu hoch für die Restlichen.
--> Schlachtplan für heute:
Beleuchtung, wo es geht, aus lassen;
Deckel auf (hatte ich auch schon heute Nacht);
und im Höchstfall Wasserwechsel.


Gruß sofapirat


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Mama-im-Einsatz, 27.07.13, 08:47

Guten Morgen.

Eisakkus, eingefrorene Wasserflaschen oben auf die Wasseroberflaeche legen. Kaltes Wasser sinkt ab, Warmes steigt auf, kuehlt ab, sinkt ab.

Macht am wenigsten Arbeit :-)

_________________
Viele Grüße, Katharina
------------------------------------------------

s=k. log w = Entropie;


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Peter-Paul, 27.07.13, 08:52

Täglich ca. 1/5 Wasserwechsel. Das ist nicht ideal, weil die Temperatur ziemlich schnell 3-4 °C runtergeht, aber besser als Kochfisch. Wie man vom Baden weiß, ist die Wassertemperatur in einem See auch nicht überall gleich, den meisten Fischen macht das nichts. (Es gibt Ausnahmen, aber die habe ich nicht). Weil ich sehr viele Topfpflanzen auf dem Balkon und in der Wohnung habe, die z.Zt. einen enormen Wasserverbrauch haben, geht nicht viel Wasser verloren.
Da ich das Problem jedes Jahr habe, werde ich mich allmählich von der geschlossenen Abdeckung mit integrierter Beleuchtung trennen und auf Deckscheiben, die man variieren kann, umstellen.
MfG


Zuletzt geändert von Peter-Paul (27.07.13, 08:53)

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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von neomot, 27.07.13, 08:52

Hallo Pirat,

ich stelle einfach die Abdeckung auf halbmast (d.h. ich stelle sie schräg 45°und stütze sie ab) und lasse das Licht dabei an.

Das Beck bleibt dabei einigermaaßen hell, wird aber nicht mehr weiter durch die Strahlungswärme des Lichtbalkens aufgeheizt.
Das Risoko hierbei ist ganz klar dass mal ein ein Bewohner auf Kamikaze Flug geht.
Wie schon zweimal eindrucksvoll von einem meiner AHDS Salmler (Kondus Borki) demonstriert.
Deswegen habe ich kurzerhand ein Fliegengitter über das Becken gezogen.

Diese Maßnamhe ist ausreichend um Temperatur recht stabil bei 25°C zu halten bis ich von der Arbeit komme.
Danach läuft eh die Klimaanlage wenn es zu warm sein sollte.

Eine andere Möglichkeit wäre bei extremen Temparaturen Schlicktweg Kühlakkus aus den Gefrierschrank oder als solche missbrauchte PET Flaschen mit Wasser.
Auf die Art habe ich früher meine Axelotl gekühlt.

LG
Thomas


_________________
Leben und Leben lassen
(Peru, Schwarzwasser 0utdated) [link]
Update 10.10.2013
Rio Tahuayo (Vorstellung folgt)


Zuletzt geändert von neomot (27.07.13, 08:56)

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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von woody2011, 27.07.13, 09:16

Hy · In meiner Dachwohnung habe ich das Hitzeproblem schon länger, logischerweise waren zuerst die kleineren Becken betroffen, bevor es dann auch die größeren traf...

Ich simuliere zur Zeit regelmäßig den Beginn der Regenzeit, tagsüber Aufheizung bis auf rd. 30 Grad, abends kühlen Wasserwechsel und gute Lebendfuttergabe. Vielleicht lassen sich von den fischigen Bewohnern ja mal wieder einige animieren. :wink:

Einige Zeit habe ich auch mit Eisblöcken (in Tüten) gearbeitet, ob der Energiebilanz habe ich es aber dann recht schnell seingelassen.

Kühlakkus wären mir (ohne tütenmäßige Umverpackung) auf jeden Fall zu unsicher, habe schon einige male erlebt, dass diese auslaufen und möchte mit nicht vorstellen, wie die Fische und Wirbellose auf das Kühlmittel reagieren. Und wenn kalte Wasserflasche ins Becken, dann nur PET, da Glasflaschen doch die blöde Angewohnheit haben können, das Becken zu demolieren...

Ansonsten ist die Deckel-auf - Klimaanlage-an - Methode wohl noch am ehesten geeignet, sofern man sich nicht direkt einen Lüfter ans Becken hängen möchte.
LG

_________________
8-)


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Fischpups, 27.07.13, 10:08

Ich mach mir da weniger einen Kopf, die meisten unser AQ. bewohner kommen mit den Temperatur klar wenn sie nicht über Wochen gehen.
Wichtig ist doch nur das ausreichend Sauerstoff im Wasser ist.
Dieses erreiche ich durch eine gute Oberflächen Bewegung und eine gute Wasserzirkulation. Da ich meine Filter immer viel zu groß mache für die AQ. habe ich auch durch die Pumpenleistung eine gute Wasserzirkulation in der regel reicht es bei mir einfach den Deckel zu öffnen um die Stau wärme abzuleiten.


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von neomot, 27.07.13, 10:59

Hallo Ihr's,

@ Fischpups,
sicher würden die meisten Bewohner einen kurfristigen Anstieg der Temperatur wegstecken.
Aber warum sollte ich meine Pfleglinge unnötig stressen wenn es sich mit ein paar einfachen Handgriffen vermeiden lässt?

@ Peter-Paul,

tägliche Wasserwechsel um die Temperatur zu senken halte ich auch eher für Suboptimal.
Erstens ist, wie Du ja bereits erwähnt hast der Temparaturwechsel ziemlich abrupt,
Zweitens weis man ja nie wann die Wasserwerke es mal fürnötig halten zu Chloren oder ähnliches,
Und Drittens müssen ja auch nicht wenige von uns ihr Leitungswasser erstmal etwas aufbereiten bevor es passt.

Ich persönlich bin ohnehin kein Freund von unnötigen TWW.

@ Woody,

Mit den Kühlakkus hast Du leider nicht ganz unrecht.
Ich habe diese Erfahung leider schon machen müssen.
Allerdings handelte es sich dabei auch um Billigakkus aus dem 1€ (oder waren es gar noch D-Mark?) Laden.
Bei "normalen" Kühlakkus mit Prüfzeichen ist die Wahrscheinlichkeit doch eher gering.

Das mit der Energiebilanz finde ich aber ehrlich gesagt recht lustig.
Meine Anlage hat 4,5KW leistungsaufnahme.
Also um nur das Becken zu hühlen wären Eisblöcke sicher günstiger......... :-)

LG
Thomas


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von sofapirat, 27.07.13, 11:16

Fischpups schrieb am 27.07.13, 10:08:
Dieses erreiche ich durch eine gute Oberflächen Bewegung und eine gute Wasserzirkulation.




Ist aber auch nicht bei Allem unbedingt so durchführbar.
Ich denke da z.b. an alle Aquascaper, wo ja jede Oberflächenbewegung auch mit CO2-Verlust verbunden ist oder aber die Einrichtung durch Wasserflaschen (was von Anderen gesagt wurden ist) o.ä. zerstört werden kann und wenn man keine zu hohe Strömung im Becken gebrauchen kann...


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von felix181, 27.07.13, 11:36

Ich habe 2 Ventilatoren angebracht - so habe ich die Wassertemperatur bei meinem 200l Becken von 29 auf 24,5 gebracht. Es verdunstet halt relativ viel Wasser bei dieser Methode (4 Liter pro Tag)

_________________
Servus Felix


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Veronika, 27.07.13, 11:50

Hi

da ich 28 Becken habe kann ich die meisten Tipps nicht umsetzen.
ich mache seit Tagen das Licht bei den meisten Becken nur 1-2 Std an, wo es geht Deckel auf, gestern gab es nen 50% TWW, mache ich Fr. fast immer.
Habe aber in vielen warmen Becken Grundeln und Lebendgebärende, die sind da eigentlich bis 30° noch am wohlfühlen, zur Not wird ein Sprudelstein reingehängt und evtl die Tage bei dem einen oder anderen Becken, nochmal ein kleiner TWW gemacht, die Balkontomaten und Blumen freuen sich.
Das Wasser ist etwas abgesenkt, damit der Einlauf über Wasser liegt und somit mehr Sauerstoff reinkommt, wichtig per Innenthermometer die Temperatur überprüfen!!
LG Veronika

_________________
Ein Aquarianer der züchtet,hat immer ein Becken zu wenig. :fisch:
Tschüüüsss


Ich züchte/vermehre: diverse Grundeln ,Korallenplatys, Papageienplatys, Endlerguppys,Wildguppys und andere Lebendgebärende Arten,Welse Oryzia,Pseudomugilarten, div.Schnecken u red-fire und einige andere Garnelen, auch Ringelhandgarnelen

nehme gerne eure überzähligen Schnecken


Zuletzt geändert von Veronika (27.07.13, 11:52)

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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von WasserFlo, 27.07.13, 15:13

Hi,
Fische aus Südamerika und Afrika werden doch wohl mal die Paar Tage 30°C aushalten ;)

Wenns gar nicht anders geht würde ich immer die Lüfter in der Abdeckung bevorzugen, evtl. bei mehreren auch ne Klimaanlage anschaffen (wenn es lohnt).

_________________
Rio 180 Bilder und Vorstellung folgen


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Peter-Paul, 27.07.13, 16:53

Hallo Neomot,
mit dem Leitungswasser habe ich Glück, das ist recht gut fürs Aquarium ohne Aufbereitung geeignet. Chlor ist zur Zeit nicht nachweisbar. Das ist nur selten anders, z.B. kürzlich beim Hochwasser. Ich mache den Wasserwechsel auch nur, wenn die Temperatur im Aquarium fast schon 30°C hat. Und das ist ja nur ein paar Tage hintereinander so, das geht schon. Ich möchte daran erinnern, dass es in dem Thread darum ging, "wie jeder Einzelne mit diesem Problem ... umgeht". Eine universelle Methode gibt es sicher nicht - ich habe z.B. keine Klimaanlage. Die beste Methode scheint mir ein offenes Aquarium ggf. mit Ventilatorunterstützung zu sein. Geht aber sicher auch nicht überall.
Gruß


Zuletzt geändert von Peter-Paul (27.07.13, 19:45)

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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Wasserfisch, 28.07.13, 00:16

neomot schrieb am 27.07.13, 10:59:
Das mit der Energiebilanz finde ich aber ehrlich gesagt recht lustig.
Meine Anlage hat 4,5KW leistungsaufnahme.


???
Welche Anlage 4,5kW meinst Du denn?
Wieso findest Du das mit der Energiebilanz lustig? Schliesslich kostet es Energie, die Akkus zu kühlen.
Hmmmmm.
habe Di hwohl iwie falsch verstanden.

Ansonsten mache ich mir da, so wie Fischpups, keine so großen Gedanken.

Nach dieser Diskussion hier werde ich morgen immerhin die Abdeckung einen Spalt öfnnen und die Pflanzen z. T. mit AQ-Wasser giessen und das kalte direkt ins Becken.

Mehr Aufwand treibe ich nicht.

Wie heikel Fische sind, hängt m.E. auch ein bisserl von der Einstellung des einzelnen ab. Gibt ja immerhin Leute, die Ihren Hunden im Winter Jäckchen anziehen, damit Hundileinchen keinen SchnupfSchnupf kriegt ^^
Vielleicht habe ich ja auch wirklich nur unempfindliche Fische. Oder sie haben sich an mich angepasst...... :schock:

_________________
Gruß, Rich


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Gelöschter User, 28.07.13, 04:52

Gemoije,

Bild

diese 15 Watt "Kackventi" halten mein Becken auf 24-25°C zur Zeit.

"Deggel uff und Luft ninn, dos hobt!" (Aus Hesse sei mir gelle;)

Zur Wohnsituation:
- Denkmalgeschütztes, 2 stöckiges Fachwerkhaus
- 450 Liter Becken im oberen Geschoss!
- 264 Watt Leuchtstoffröhren
- Venti (15w) 24/7 thisway
- Samstag 27.7.2013 - 35°C Aussentemp in Mittelhessen


Aber wichtiger ist: "WEHRET DEN ANFÄNGEN"

Meine Klimatipps:

- Tagsüber "alle Löcher im Haus --> ZU" egal wie es mieft!!!!!!!!!!!
- NACHTS ALLE LÖCHER UFF (Durchzug ohne Krank zu werden bitte!)
- Aquadeggel sowieso UFF
- Venti auf Wasser richten
- Die warme Luft muss weg vom Becken und dem Wasser!
- Südseiten vom Haus mit Rollos verdunkeln und vor Sonneneinstrahlung schützen!
- Wenn keine Rollos vorhanden (wie in meinem Fachwerkhaus)- Südseiten mit nassen (feuchten) WEISSEN Laken abhängen (morgens nass machen, besprühen). "Viel hilft viel"


Aktuelle Temps:
28.7.2013 4:33Uhr
- Grünberg Aussemtemp = 23°C
- Temp 1. Stock: 26°C
- 450 Liter erster Stock (siehe Bild) 24 °C
- Temp Erdgeschoss: 27°C schlechte Lüftungsmöglichkeit!
- 54 Liter geschlossen ("NUR" offene Futterklappen) Erdgeschoss 25°C
- Beleuchtungsdauer wurde bisher nicht eingeschränkt


Backup:

-Wenn das alles nicht hilft, habe ich noch Eiswürfel (mit richtigen WWs) eingefroren.
- TWW nur im äussersten Notfall, denn Tempstürze (sehr apprupt bei TWW) mag ich als Mensch schon nicht, die Fischifischi bestimmt auch nicht (Sauna - Schnee!) = Allerletzte Verteidigungslinie!!!!!

Die Backups musste ich bisher noch nicht einsetzen KLOPFKLOPFKLOPF

Hoffe geholfen zu haben.


Genooocht



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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von sofapirat, 28.07.13, 07:51

Wasserfisch schrieb am 28.07.13, 00:16:

Gibt ja immerhin Leute, die Ihren Hunden im Winter Jäckchen anziehen, damit Hundileinchen keinen SchnupfSchnupf kriegt ^^




^^ und ich suche schon Jahr für Jahr in den Läden nach Jacken, die meinem Rottweiler passen und jedes mal sind immer alle zu klein ... :rolleyes:


Darf ich diesbezüglich eig. auch erwähnen, dass mein Hund, wenn wir bei meinen Eltern sind, draußen im Hof schlafen muss, auch wenn es Minusgrade hat (bis jetzt hat er es immer überlebt ;) ) oder bekomm ich dann gleich die Behörden auf den hals gehetzt?


Zuletzt geändert von sofapirat (28.07.13, 07:53)

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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Mama-im-Einsatz, 28.07.13, 11:32

Einen wuuuundervollen Tag Euch!

Mal OT zum Hundeanziehen:

Mein Chihuahua muss angezogen werden....
Ich habe auch immer gedacht "die haben nen Knall!!"...
Aber qeil sie ein kleiner Mexikaner und dazu noch Kurzhaar ist muss ne Daunenjacke her, ein Pullvover, Shirts und ein kompletter Anzug.

Wenn sie im Winter mit mir raus geht und toll laeuft und tobt benoetigt sie nichts zum Anziehen. Das waere sogar fatal: Schwitzen, feuchter Schnee, alles kalt -> Hund krank.
Wenn wir von A nach B muessen (Zugfahrten, Sbahn, Einkaufen) muss sie angezogen werden da sie keine Unterwolle hat und brutal auskuehlen und krank werden wuerde.

Haette ich das VORHER gewusst, dass das ein muss bei Kurzhaar ist, waere es ein Langhaarchihuahua mit Unterwolle geworden!
Die muss man ebenso wenig wie Dackel und Jack Russel anziehen.

Ned immer schimpfen wenn man keine Ahnung hat wieso was wie ist...
Erst mal selbst in Situation kommen oder recherchieren ;-)

So. OT Ende.

Energie und Eisflaschen kuehlen:

Wenns schmaler als Flaschen sein soll kann man durchaus TK-Beutel mit 3 Liter Fassungsvermoegen flach einfrieren und dieses oben auf legen. Dann geht nix kaputt.
Da im Sommer viel Tiefkuehlkost gekauft wird und die Tiefkuehltruhe, der Tiefkuehlschrank, das Tiefkuehlfach eh staendig arbeiten muss ist es m. E. keine Energieverschwendung dort jedws mal wenn man was einlegt oder entnimmt einen "Akku" (oder Beutel/ Flasche) mit reinlegt.

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Viele Grüße, Katharina
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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Peter-Paul, 28.07.13, 13:19

Hallo,
jetzt wird schon der Teilwasserwechsel zur Abkühlung, wo es um 3 bis 4 Grad in einer halben Stunde geht, mit Sauna und Abkühlung im Schnee verglichen!
Für Kühlakkus noch ein Tipp: Ich klemme den so zwischen die Pflanzen und Steine, dass die Seite mit dem Stöpsel aus dem Wasser ragt. So kann nichts passieren (Geht natürlich auch wieder nicht in jedem Aquarium). Ich habe das heute ausprobiert: 3 Akkus nacheinander über ca. 2 Stunden in einem 100 l -Becken senkte die Temperatur von 29 auf 27°C (wäre sonst vielleicht auf 30 gestiegen?). Geht auch nur, wenn man sonst nichts zu tun hat. Man sollte auch darauf achten, dass der Kühlakku nicht direkt an der Scheibe anliegt. Da fürchte ich, dass die Spannung durch den Temperaturunterschied im Glas zu groß wird.
Und morgen wird es auch im Osten wieder kühler.
MfG


Zuletzt geändert von Peter-Paul (28.07.13, 13:20)

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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Cousteau, 28.07.13, 19:58

Warum nehmt ihr denn Kühlakkus, bei denen bei Undichtigkeit etwas passieren könnte. Eine leere Platikflasche mit LEitungswasser einfrieren und ab ins Aq bei Bedarf, fertig. Sowas kostet nichts, außer dass man den Pfand später bekommt, ist keine Chemie als Inhalt und man braucht eben nur ein Gefrierschrank.


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Fischpups, 29.07.13, 14:20

So jetzt mal ganz ehrlich wer pflegt Fische die aus einem Gebiet kommen in dem im Sommer die Temperaturen weit unter 30 °C liegen?
Meinen Channas haben das kannst Jahr immer um die 20 °C gehabt außer im Sommer da konnte es auch mal 36°C werden aber ich konnte nicht sagen das sie darunter gelitten haben.
Ich glaube das wir Menschen immer nur ausgehen und dadurch glauben das die Tiere sich auch schlecht fühlen.
Aber, mein Gott das sind Tiere keiner kommst auf die Idee Eis in den Orinoco zu werfen wenn er im Sommer über 27 °C geht.


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Cousteau, 30.07.13, 19:47

Hallo

Wenn es um Tiere, wie aus Südamerika geht, mag das stimmen. Natürlich würde ich mich bei Disken bei 36°C nicht sorgen, bei denen ist sowas ja sogar gesund. Es gibt aber durchaus Fische, die Wärme eben nicht gut vertragen. Fische aus kühlen Bergregionen, oder eben teilweise eben auch aus großen Seen, wo auch in der Natur das Wasser eben immer kühl ist. Dornaugen fangen nach meiner Erfahrung nach schon bei ca 30°C an, nervös zu werden und hektisch zu schwimmen. 36°C würde ich bei denen nicht testen. Häufig ist es aber auch der Sauerstoffgehalt, der dann Probleme bereitet. Warmes Wasser hat nun einmal weniger Sauerstoff gebunden. Durch die schnellere Atmung der Tiere kann das dann zum Problem werden. Oder nimm mal den L46. Der kommt zwar aus Südamerika, lebt aber gerne im störmigen sauerstoffreichem Wasser. Auch dort würde ich 36°C ohne anständige Belüftung nicht testen. Ich finde es besser, die User hier machen sich einmal zuviel Gedanken und tauschen Erfahrungen aus, als einmal zu wenig.

Und da aufgrund des schönen Wetters hier eh kaum Beteiligung ist, ist es doch schön, wenn dann jährlich die Hitzedebatte geführt werden kann.

Gruß
Gruß.


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von 4sindgenug, 26.11.13, 14:05

Hallo Leutz,

dieses Thema ist zwar schon etwas älter, bekommt aber wohl jedes Jahr wieder neue Aktualität.
Es gibt eine einfache Art, wie man verhindern kann, dass Eisflaschen oder Kühlakkus zu Einrichtungsschäden, Schockwirkungen oder Vergiftungen führen.

Man darf sie einfach nicht direkt ins Becken einbringen!!!
Stichwort "getrennte Kreisläufe".

Am einfachsten ist es bei allen die einen Außenfilter nutzen. Da wird einfach der Schlauch vom Filter zurück ins Becken verlängert und in Schlaufen in eine Waschwanne gelegt. Diese mit Wasser füllen und nach Bedarf Eis oder Kühlakkus ins Wasser. Das wirkt wie der Durchlaufkühler einer Bierzapfanlage und ist über die Eismenge recht gut steuerbar.

Für User von Innenfiltern jeglicher Art ist man gezwungen anders vorzugehen. Kleine Tauchpumpe wie für Zimmerbrunnen besorgen. Die kommt dann in die Waschwanne oder einen Eimer. Schlauch dran, und diesen in 1-2 Schlingen direkt durchs Becken führen. Das andere Ende des Schlauches wieder in den Eimer. Die Wirkungsweise ist im Prinzip die gleiche, nur dass hier halt kaltes Wasser durch den Schlauch fließt und dem Beckenwasser Energie entzieht.

LG Tom

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Zuletzt geändert von 4sindgenug (26.11.13, 14:08)

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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Cousteau, 26.11.13, 18:28

Toll, und an dem kühlen Schlauch bildet sich dann der berühmte Waschkücheneffekt und der Fußboden wird nass. Mal ganz ehrlich, einfach finde ich diese Bauweise nicht und eine weitere Schwachstelle, was Wasserauslaufen begünstigt.

Eine leere PET_Mineralwasserflasche halb mit Leitungswasser im Kühlfach einfrieren und bei Bedarf dann mittags ins Aq. Keine Schockwirkung, keine Gifte und so eine Flasche gibt über Stunden die benötigte Kühle ab. Wirklch viel Arbeit macht dies nicht, wenn man die Flasche in den Gefrierschank bis zum Aquarium trägt. Und mal ganz ehrlich: Es sind doch nur einige wenige Tage wo sowas bei einigen Fischen überhaupt nötig ist im Jahr.


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Wasserfisch, 27.11.13, 07:09

Hi,
ich bezweifel zwar, dass am Schlauch Tauwasser auftreten würde, da das Wasser kaum so niedrig gekühlt werden würde, um diesen Effekt zu erzeugen.

Jedoch finde ich den Aufwand der getrennten Kühlkraisläufe auch zu groß.
Wenn jemand tatsächlich Angst vor "Schockwirkungen" hat, könnte er einfacher vorgehen: den Eisbeutel in eine weitere, mit Wasser gefüllte, Tüte geben. Dann wäre die Wärmeaufname verzögert.

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Gruß, Rich


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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von 4sindgenug, 27.11.13, 10:25

Moin,

danke für eure Meinungen dazu.
Ich hab halt nur eine Möglichkeit darstellen wollen wie die Gegner der "Eisflaschenvariante" das Problem lösen können.
Auch Technikfreaks mögen ja solche durchaus noch ausbaufähigen Lösungen.
Ich selbst brauche das nicht. Wohne im Erdgeschoss eines Altbaus mit gut 50cm dicken Wänden. Ich lass tagsüber auf der Südseite die Rolläden dicht und gut is.

Gruß Tom

Übrigens...das eventuell entstehende Tauwasser würde am Schlauch entlang in den Eimer laufen.

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Zuletzt geändert von 4sindgenug (27.11.13, 10:29)

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Re: Wie löst ihr das Überhitzungs-Problem ?

 Gepostet von Wasserfisch, 28.11.13, 06:34

4sindgenug schrieb am 27.11.13, 10:25:Auch Technikfreaks mögen ja solche durchaus noch ausbaufähigen Lösungen.


Da ist natürlich was dran. Wenn einer Spaß am Basteln und der Technik an sich hat, dann geht es ohnehin nicht immer um die einfachste Lösung, sondern um die, die demjenigen gefällt.
Ein Kollege von mir trieb mal Wahnsinnsaufwand für Nauplienzucht. Hat ihm Spaß gemacht- und das zählt ;-)

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Gruß, Rich


Zuletzt geändert von Wasserfisch (29.11.13, 07:45)

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