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Kleiner Hühnerstall

» von:fischbock
» Kategorie:Gesellschaftsbecken
» Größe (Vol.): 60x30x30 (54 l)
Gesamteindruck:9.0 von 10 Punkten - 11 Stimmen
 » Besatz:9.0 von 10 Punkten - 9 Stimmen
 » Bepflanzung:9.0 von 10 Punkten - 11 Stimmen
 » Dekoration:8.5 von 10 Punkten - 11 Stimmen
 » Beckengröße:8.5 von 10 Punkten - 9 Stimmen
 » Wasserwerte:9.0 von 10 Punkten - 6 Stimmen

Kleiner Hühnerstall

 Hinzugefügt: 03.11.12, 19:07

Bild 1
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Rechts

Hallo,

um den Weihnachtswunsch meiner sieben jährigen Tochter nach einem Aquarium zu erfüllen, bin ich mit diesem Becken vor genau einem Monat nach 20 Jahren Aquariumpause wieder in das Thema eingestiegen.

Inoffiziell ist es bis dahin aber auch mein Übungsbecken, weil ich für mich mittelfristig auch ein größeres Becken anschaffen möchte.

Da sie sich ein fertig eingerichtetes Becken wünscht, hielt ich es für sinnvoll, dass es schon einigermaßen eingefahren ist, bevor es in ihre "Verantwortung" kommt.

An Technik bringt das Becken mit, was so ein normales Komplettset bietet, also Innenfilter, Heizstab und 15 Watt T-8 Röhre, die ich noch mit einem Reflektor ergänzt habe.

Die Beleuchtungsdauer von aktuell 11h wird über eine Zeitschaltuhr geregelt.

Zusätzlich habe ich noch die normale Bio-CO2 Anlage gebastelt.

Eine kleine Artemia-Zucht ist in der Zwischenzeit auch noch hinzu gekommen.



Wasserwerte:

gemessen nach wöchentlichem TWW mit Kölner Leistungswasser von ca. 40% und Aufdüngung mit Dupla Plant und Dupla Plant Daily

ph: 7,2
GH: 10
KH: 6
NO2: 0,05
NO3: 10
FE: 0,1
PO4: 0,4
CO2: ca. 20mg laut Dauertest

Besatz

Als Besatz befinden sich momentan 5/6 Perlhuhnbärblinge (Danio margaritatus) im Becken, die ich bei meinem Händler als Nachzucht relativ günstig bekommen habe. Da es sich hierbei teilweise um noch recht junge Tiere gehandelt hat, hatte ich zu Anfang leichte Schwierigkeiten, dass geeignete Futter zu finden.
Doch Dank der Hilfe im hiesigen Forum und der modernen Futterindustrie, ist diese erste Herausforderung auch bewältigt. Bevorzugt werden momentan FD Tubifex, Hafttabletten (einmal mit höherem Pflanzenanteil und einmal proteinreicher) und natürlich die Artemias.

Lebende Wasserflöhe verweigern sie ebenso wenig wie Frostfutter. Je nachdem muss das aber noch vor der Fütterung zerkleinert werden.

Da in der "Findungsphase" trotz kleiner Portionen, ich verwende hier zur Portionierung die größere Seite des JBL-Meßlöffels, relativ viel Futter ins Becken gekommen ist, gibt es alle 3-4 Tage auch einen Fastentag.
Auch um die Zwergarnellen, ca. 10 Red Fire und 7 Black Bees, sowie 5 Rennschnecken nicht von ihrer Hauptaufgabe abzuhalten.

Pflanzen:

Als Bodengrund habe ich mal Manado austrobiert, was ich aber wohl zumindest als alleinigen Bodengrund nicht noch einmal machen werde.
Für die Wurzelbildung der Pflanzen scheint er zwar sehr günstig zu sein, und das häufig beschriebene Aufhärten des Wassers - bei mir im Peak von 12° aus der Leitung auf 18° im Becken - ging nur über max. 10 Tage.
Aber da er extrem leicht ist, finden Stängelpflanzen zu Anfang recht schwer Halt, mulmen ist sehr schwierig, und die anfänglich geschaffene Unterschiede in der Bodenhöhe (nach hinten ansteigend etc.) haben sich jetzt schon annähernd nivelliert.

Über den Wuchs folgender Pflanzen lässt sich nach nun genau einem Monat allerdings nicht meckern.

1 Bund Hydrocotyle leucocephala
1 Bund Alternanthera reineckii

Beide mussten schon mehrfach geteilt oder zurück geschnitten werden.

1 Bund Bacopa monnier
1 Bund Limnophila sessiliflora

Diese Sorten wurden wohl emers gezogen, und mittlerweile befindet sich nur noch submers nachgewachsene Masse im Becken.

1 Bund Vallisneria nana
1 Topf Cryptocoryne wendtii green
1 Topf Cryptocoryne wendtii brown
1 Topf Lilaeopsis novae zelandiae
2 Algenbälle
1 Gitter Flammmoos um Bambusrohr
1 Anubias, geteilt auf Wurzel

Dazu gibt es noch zwei Yaki-Wurzeln, die mal ursprünglich eine Terrasse abgrenzen sollten.




11.05.2013 Update !

Nach gut einem halben Jahr Laufzeit, würde ich meine Vorstellung gerne mal aktualisieren.

Was hat sich verändert ?

Zuerst einmal, es ist nun mein Becken geworden. Da die von meiner Tochter gewünschten Endlers nicht wirklich mit den Perlhühnern harmoniert haben, habe ich für sie und die Guppies ein weiteres Becken eingerichtet.

Technik:

Die Bio-CO2 Anlage wurde durch eine Flaschenanlage mit Nachtabschaltung ersetzt. Der CO2-Wert wird so bei 20-30mg/l gehalten.

Zu einer ordentlichen CO2-Versorgung passt "natürlich" auch eine ordentliche Beleuchtung, für die ich mit 1 x 7Watt LED-Balken von M.D. gesorgt habe, die nun mit der 15Watt T8-Leuchtröhre 12h am Tag in Betrieb sind.


Düngung:

Den anfangs genutzten Hobby-Dünger habe ich zwischendurch rein aus Kostengründen durch Easy-Life Provito ersetzt, qualitativ gab es bei den Tabletten und den Daily-Tropfen nichts zu meckern.
Mit der Steigerung der Beleuchtung bin ich dann auf AquaRebell Mikro Spezial - Flowgrow umgestiegen. Die Kombination hat dafür gesortgt, dass es mir die Makro-Nährstoffe förmlich aus dem Becken gesaugt hat, so dass ich nun auch zusätzlich mit den einzelnen N,P, und K-Dünger (Marko-Basic) experimentieren "darf".


Pflanze:

Allgemein:

Die meisten Pflanzen wuchsen auch schon vor der Aufrüstung sehr zufrieden stellend. Auf die V. nana, C. wendtii und Anubias hat sie sogar kaum sichtbaren Einfluss.

Alternanthera reineckii wächst auch kaum (noch) schneller, aber ist wesentlich farbintensiver, auch bei bodennahen Blätter, geworden.
Bacopa monnier und Limnophila sessiliflora wuchern nur noch und haben beide ihr Erscheinungsbild auffällig in Bezug auf Farbe und kräftigeren Wuchs geändert.
Beim Wassernabel ist es ähnlich, allerdings bzgl. Wuchsgeschwindigkeit so extrem, dass ist ihn wohl bald aus dem Becken nehmen werde. Gärtnern ist zwar schön, aber nicht alle zwei Tage.

Den größten Sprung hat erwartungsgemäß Lilaeopsis novae zelandiae gemacht. Gab es hier mit der ursprünglichen Beleuchtung lediglich eine kaum wahrnehmbare Entwicklung, setzt es nun zu einer richtigen Rasenbildung an. Allerdings führt der aufgenommene Wuchs bei dem leichten Bodengrund dazu, dass sich die Ausläufer ständig selbständig aus dem Boden drücken. Teile ich sie, um sie dann wieder einzusetzen, lockt das wiederum die TDS und Garnelen an, die an wieder 50-70% der neuen Stecklinge auftreiben lässt. Das nervt über die Zeit schon gewaltig. Mal sehen, wie lange ich das "Rennen" noch mit mache.

Neu aus dem Becken meiner Tochter hinzu gekommen, auch um mal einen Vergleich zum Wuchs in ihrem "Standard-Becken" zu bekommen, ist ein Ableger Hydrocotyle cf. tripartita, Pogostemon helferi (der von Besatz aber offensichtlich bisher eher als Nahrungsergänzung betrachtet wird), sowie ein paar Crypto parva, die mit der Zeit die zu groß werdenden C. wendtii zumindest teilweise ersetzen soll.


Besatz:

Was die Schnecken betrifft, so ist der Bestand an Blasenschnecken ohne Eingriffe zu Gunsten der PHS fast auf Null zurück gegangen. Die Anzahl der Rennschnecken habe ich von fünf auf drei reduziert, nachdem ich def. feststellen konnte, dass sie für Fraßschäden an den Anubias-Blättern verantwortlich waren. Seit dem ist es zu keinen weiteren Schäden gekommen.


Neu hinzu gekommen ist eine Gruppe von fünf Otocinclus hoppei und drei Trichopsis pumila, die mich nicht nur wegen des "knurren" einfach nur begeistern. Allerdings haben sie auch großen Spaß daran, zumindest die Red-Fire zu jagen, ohne das ich bisher einen Erfolg dabei beobachten konnte. Es würde mich aber nicht wundern, wenn sie zumindest schon den ein oder anderen Nachwuchs unbeobachtet verspeist hätten.


Hier noch ein paar Bilder vom aktuellen Zustand:

Nr.1 linke Hälfte

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Nr.2 rechte Hälfte

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Nr.3 Cryptocoryne wendtii brown, die langsam zu groß wird, und ein Teil der Perlhuhnbärblinge (Danio margaritatus)

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Nr.4 Trichopsis pumila im Dickicht

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Nr.5 Ein weiterer Eindruck

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Über Bewertungen mit konstruktiver Kritik würde ich mich natürlich freuen.

Gruß,

Dirk.


P.S.: Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle mal beim Forum, was mich aktiv und passiv bei meinem Wiedereinstieg unterstützt hat, hier insbesondere bei lil_phil.

Danke schön !



Kommentare

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Kommentar

» Gepostet von fischbock, 24.02.13, 23:15

Hallo,

zur Tochter:

Jau, die hat sich gefreut wie eine Schneefrau, und ihre Begeisterung hält sogar die ersten zwei Monate noch an. :wink:

In dem Alter ist das ja immer so eine Sache.

Ganz ungeschickt ist sie auch nicht, außer Eimer schleppen hat sie schon alles, natürlich meist unter Aufsicht, alleine gemacht.

Am wichtigsten, nicht nur für Papa, sind aber die (gemeinsamen)Stunden vor dem Becken, weil sie selbst altersgemäß gewisse Konzentrationsschwierigkeiten hat. Die Idee, dass da ein Aquarium ein wenig helfen könnte, war auch die ausschlaggebende Motivation, ihr in dem Alter überhaupt schon ein Aquarium zu schenken.

Wenn dann so Fragen wie "warum häuten sich die Garnelen immer nach dem Wasserwechsel", aus dem Nichts kommen, war die Idee wohl nicht völlig daneben.


Zum eigentlichen Thema:

Alle Versuche, ihr die Guppies auszureden, gingen erwartungsgemäß erfolglos aus, so dass ursprünglich noch 2/4 Endlers und fünf Otos dazu gekommen sind.

Da die Guppies meine schlimmsten Befürchtungen und Hochrechnungen noch übertroffen haben, brauchen wir jetzt wohl ein zweites Becken. Schade :schock:

Außer den lilas explodiert an Pflanzenmasse alles, alleine von Hydrocotyle leucocephala haben wir heute einen halben 10l Eimer raus geholt, wobei bei dem lila nicht nur die geringe Beleuchtung der Grund ist.

Zusätzlich gibt der ausgesprochen leichte Bodengrund den feinen und kurzen Wurzeln so wenig halt, dass immer mal wieder einzelne Büschel nach der Aktivität von Schnecken oder anderen Bewohnern auf Futtersuche neu eingesetzt werden müssen. Das ist der Ausbreitung genau so wenig förderlich, wie mein Versuch die Rotalgen mit einer Easy Carbo Nebelbehandlung zu beseitigen.

Das hat zu Anfang ganz gut funktioniert, leider fielen die behandelten Blätter, und ein paar ihrer Nachbarn, nach ein paar Tagen leicht gelblich ab. Mehrere Versuche mit unterschiedlichen Verdünnungen, zu Anfang 1:2, führten zu ähnlichem oder gar keinem Ergebnis, so dass ich mit Rücksicht auf die Biomasse die Versuche eingestellt habe, und nun einzelne Befallstellen einfach wieder direkt weg schneide.

So stagniert es nur noch, statt rückwärts zu wachsen.


Dir drücke ich die Daumen für ein besseres Ergebnis. Mit den Reflektoren bist zu sicherlich schon einmal auf einem guten Weg.


Gruß,

Dirk.






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Gruß,

Dirk.

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Bewertung

» Gepostet von tarzan, 21.02.13, 18:18

Hallo Fischbock!!!

Danke Dir nochmal und hab mir nicht nehmen lassen "Dein" Becken mal anzuschauen. Deine Tochter wird sich freuen.
Der Gesamteindruck ist gut. Mir gefällt auch der dunkle Grund was ich bei mir als Amazonasfan verpasst habe. Auch deine Lilaeopsis novae zelandiae ist gut gepflanzt. Da Dein Becken auch noch relativ jung ist kann man ja noch keinen dichten Rasen erwarten, denke ich. Der Besatz für die Beckengröße ist Spitze. Kommt da noch was dazu oder plant das Deine Tochter bei bestandener Prüfung :lol:.

Grüße Tarzan

_________________
Das gefährlichste Geräuch der Welt, ist laut zu denken.

[link] Südamerika


Kommentar

» Gepostet von Reeper, 12.01.13, 00:36

Echt schönes Becken ich hoffe deine Tochter hat viel Freude daran.

_________________
MFG Rocco
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Hier gibts mein aktuelles 30L Becken zu sehen [link] über Bewertung und Kommentare freue ich mich immer.


Kommentar

» Gepostet von willifisch, 20.11.12, 07:35

hi fischbock
danke für deine Bewertung meines AQ
Mir gefällt dein AQ SEHR gut :thumb:
aber der kies ist für Meinen Geschmach zu hoch und die Wurzeln sollten nicht einsehbar sein
dies ist nur eine Idee und keine Kritik :fisch:

_________________
Gruss Marco :)


Kommentar

» Gepostet von fischbock, 03.11.12, 20:27

Hi TDG,

das ging jetzt aber schnell ! :schock:

Ja, dass mit dem Fieber stimmt wohl, genau so wie mit den großblättrigen Pflanzen.

Das ist teilweise ein Designfehler, der insbesondere auffällt, weil die feiner Bepflanzung im Vergleich noch nicht so üppig ist. Aber hier wollte ich nicht noch hinzu kaufen, sondern warten, was sich bis Weihnachten noch vermehrt.

Außerdem hatte ich mich gerade für die Anubias und die Hydrocotyle entschieden, damit bei der Pflege durch meine Tochter im übelste Fall noch etwas an Pflanzen übrig bleibt. :)

Hätte ich beim Kauf allerdings gewusst, dass es von beiden Arten auch kleiner Versionen gibt, hätte ich mich gleich dafür entschieden.


Ansonsten hat meiner Tochter es noch nicht gesehen, weil ich es nicht zu Hause stehen habe, und sie erst auch noch die kleine Aquarianerprüfung ablegen muss, bevor sie es geschenkt bekommt.



Danke und Gruß,

Dirk

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Gruß,

Dirk.

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Bewertung

» Gepostet von TDG, 03.11.12, 20:06

Hi.

Da hat dich das Fieber gepackt. :D
Ich freu mich schon auf Bilder vom großen Becken.

Das Becken sieht ganz nett aus. Ich hätte weniger großblättrige Pflanzen eingesetzt.
Außerdem kommt mir die Anubia etwas überdimensioniert vor.

Ansonsten ein schönes Becken. Wird deiner Tochter bestimmt gefallen.
Oder hat sie es schon gesehen. Denn ein Aquarium ist ja nicht gerade leicht zu verstecken ;)

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