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Fische: Chinesische Rotbauchunke

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Chinesische Rotbauchunke". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von good_tobi am 31.03.10.

Chinesische Rotbauchunke
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Chinesische Rotbauchunke

Beckenlänge:60 cm
PH-Wert:keine bes. Ansprüche
Wasserhärte:keine bes. Ansprüche
Temperatur:Zimmertemperatur
Name:Chinesische Rotbauchunke
Wiss. Name:Bombina orientalis
Familie:Wirbellose / Amphibien
Herkunft:Ostasien
Größe:5-6 cm
Ernährung:Lebendfutter (Insekten)

Die Chinesiche Rotbauchunke ist eine in Asien (Nordost-China, Nordkorea, bis etwa 500m ü.NN) heimische Unke.
Dort ist sie v.a. in stehenden, langsam fließenden, stark verkrautete Gewässer zu finden.

Das Becken:

Als Becken kann z.B. ein Aquarium (mind. 60x30x30, besser 80x40x40) dienen. Man muss unbedingt darauf achten, dass das Becken ausbruchssicher ist. Die Unken können ohne große Anstrengungen die Scheiben hochklettern und selbst durch kleinste Aussparungen im Deckel hinaussteigen. Des weiteren muss das Becken gut belüftet werden (z.B. über spezielle Ventilatoren in der Abdeckung)

Wasserwerte:

Die Werte wie GH/KH, pH sind nicht groß von Bedeutung, nur Extremwerte sollten vermieden werden. Zimmertemperatur reicht aus, Werte über 30°C werden nicht mehr vertragen. Im Sommer kann man die Unken auch im Gartenteich halten, jedoch sollte man aufpassen, dass werder die Unken raus, noch Fressfeinde hineinkönnen.

Einrichtung:

Wie bereits angesprochen lieben die tagaktiven Froschlurche verkrautete Gewässer, der Wasserteil, der in etwa 2/3 des Bodens verbrauchen darf sollte also mit vielen (feinblättrigen) Pflangen, wie z.B. Wasserpest, Wasserfreund, Javafarn, Hornfarn, etc bepflanzt werden. Sandboden wird bevorzugt. Eine gute Struckturierung im Becken muss vorhanden sein. Die Tierchen sind für Steine, Wurzeln und Pflanzen, die aus dem Wasser ragen sehr dankbar. Der Landteil (das restliche Drittel im Becken) kann mit Moosen und Farnen bepflanzt werden und sollte ohne weiteres von den Tieren erreibar sein.

Filterung:

Am Besten wäre ein Außenfilter, da die Wasserbelastung durch die Unken hoch ist. Doch auch leistungsstarke Innenfilter können verwendet werden.

Beleuchtung:

Die Unken bevorzugen nicht zu grelles Licht. Ein Spotstrahler zur lokalen Erwärumung des Aquaterrariums ist nicht notwendig. Außerdem sollte in den Beleuchtung ein geringer Anteil an UV (2.0) vorhanden sein, um einen gesundes Wachstum zu sichern.

Futter:

Die Unken fressen alles, was ins Maul passt. (Kleine) Regenwürmer, Heimchen, WIESENPLANKTON, etc. Mehlwürmer sollten aufgrund des hohen Fettgehaltes nicht verfüttert werden; nicht zu viel füttern, maximal alle 2 Tage!

Verhalten:

Es ist sehr interessant, die recht aktiven Unken zu beobachten, wie sie z.B. unermüdlich nach Futter suchen, die Wasserpflanzen durchpflügen oder wie sie sich einfach nur auf der Wasseroberfläche treiben lassen. Die Tiere sind sehr gesellig, deswegen sollte man sie mindestens zu Dritt halten... In den Abendstunden hört man des öfteren die Männchen nach Weibchen rufen (der Ruf is kaum lauter als ein Heimchen, jedoch dunkler). Bei Gefahr flüchten sie ins Wasser, oder drehen sich auf den Rücken, um ihren rot-gelbe Bauch zu zeigen, der durch diese Warnfarben auf die (leichte) Giftigkeit der Unken hinweißt.

Zucht:

Das Männchen (meist kleiner) ruft wie beschrieben nach dem Weibchen (fülliger und größer als das Männchen), umklammert es, bevor sie schließlich ihre Eier einzeln an die Wasserpflanzen kleben. Durch eine Winterruhe kann man die Tiere besonders in Paarungsstimmung versetzen. Doch zur Zucht gibt es bereits viele Informationen im Internet und in Büchern.

Vergesellschaftung:

Einer Vergesellschaftung mit Fischen ist eher abzuraten (die Unken belasten das Wasser zu sehr). Doch bei größeren Aquaterrarien ist es möglich, die Unken mit Molchen wie z.B. dem Chinesichen Feuerbauchmolch zu vergesellschaften.


Bildquelle:

Das Bild basiert auf einem Bild aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist der Urheber des Bildes verfügbar. Direktlink zum Bild in der Wikipedia: [link]


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Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

Kommentare

Hier können Community-Mitglieder Kommentare verfassen.

Kommentar

» Gepostet von Malawiseefan, 21.07.10, 21:12

Finde ich ebenfalls :)



Gilt nicht, hast ja selbst mitgearbeitet! :P ;)

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Green Mountains [link]


Kommentar

» Gepostet von Segelkrpfling, 07.04.10, 12:16

Ist wirklich eine gute Beschreibung. :thumb:


Finde ich ebenfalls :)


Kommentar

» Gepostet von good_tobi, 07.04.10, 11:52

hi,

natürlich kann der Sommeraufenthalt im Teich nur stattfinden, wenn wie im Artikel bereits erwähnt dieser absolut ausbruchssicher ist.. z.B. könnte man diesen einzeunen und mit "Hühnergitter" überdecken (Schutz vor Katzen) ... So kann die optimale Haltung auch in der "Somemrfrische" stattfinden. Den Winter überleben sie bei uns nicht...

MFG Tobias

_________________
Mein Gesellschaftsbecken:

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Bitte kommentieren :)


Kommentar

» Gepostet von Malawiseefan, 05.04.10, 15:31

Ich meinte natürlich Gartenteich und nicht Gartenreich! :rolleyes:

@ Segelkärpfling

Schön, dass wir einer Meinung sind! :wink:

Ist wirklich eine gute Beschreibung. :thumb:

Viele Grüße Julian

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Kommentar

» Gepostet von Segelkrpfling, 04.04.10, 21:36

Stimmt Malawiseefan. Das sollte man in der Tat nicht machen, es sei denn man trifft dir notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.
Die chin. Rotbauchunke würde den mitteleuropäischen Winter aber sowieso nicht überleben und kann deswegen unsere einheimischen Arten nicht verdrängen. Aber wie gesagt, Verschleppung von Arten ist heutzutage ein ernstes Problem und sollte auch nicht durch fahrlässiges Handeln unterstützt werden.


Kommentar

» Gepostet von Malawiseefan, 03.04.10, 11:02

Hi

ich finde es nicht gut, wenn die Unken im Sommer im Gartenreich gehalten werden. Falls eine Kröte ausbrechen sollte, kann sie einheimische Arten verdrängen und sich stark vermehren, wenn Fressfeinde fehlen.


Hälst du denn selbst diese Kröten?

Viele Grüße Julian

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