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Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Duras, 28.11.17, 13:35

So, hier nun mal eine Abhandlung über kleine Becken und Irrtümer dadrüber:

Kleine Becken, unter 54l, funktionieren ohne weiteres. Ganz klar kann man sagen, als Gesellschaftsbecken taugen diese nicht wirklich. Ok, ein paar Garnelen zu den Fischen wird nicht schaden. Aber als reine Artenbecken betrieben, lässt sich so einiges machen mit 25l Standartbecken.
Diese Becken sind bei mir nur gering besetzt und auch nur mit Fischarten, die nicht zu gross werden und wenig Platz für sich beanspruchen. (Weiter unten werde ich alle mir bekannten Fischarten nochmal aufzählen, die ich oder Freunde von mir erfolgreich mehrere Jahre in 25l Standartbecken gehalten haben.)

Zuerst möchte ich mit dem Gerücht aufräumen, dass kleinere Becken nicht stabil zu halten wären. Das ist absoluter Schwachsinn und stammt von Leuten, die solche Becken noch nicht betrieben haben. Anders kann ich mir diese Aussage nicht erklären. Ich habe hier über 10 dieser kleinen Becken stehen, die teils seit Jahren da stehen. In keinem kam es je zu grösseren Schwankungen, was die Wasserwerte angeht. Die bleiben genauso konstant, wie bei grossen Becken.
Man könnte jetzt damit kommen, dass man bei kleinen Becken schneller überfüttern kann oder allgemein zuviel von irgendwas reinkippen könnte und damit schneller Probleme schaffen, als in einem grossen Becken. Dazu kann ich nur sagen: Dann kippt halt nichts rein.

Fakt ist, diese kleinen Becken eignen sich auch für Anfänger gut. Viele grosse Aquarianer haben genau mit so einem Becken in ihrer Kindheit angefangen. Da kann man nicht viel falsch machen (ausser natürlich den falschen Besatz).

Eine Filterung ist bei solchen Becken nicht notwendig. Die benötigten Bakterien sammeln sich auch an anderen Stellen an und die Nitrifikation läuft auch in solchen Becken ohne Filterung ganz normal ab.

Jetzt nenne ich ein paar Arten, die man problemlos dauerhaft in solchen Becken halten kann:
Angefangen mit sämtlichen Parosphromenusarten, Elassomaarten, einige Blaubarsche (wie z.B. Dario dario), Bettawildformen und einige Killifischarten, aber auch Endlerguppys.
Viele dieser Arten stellen besondere Ansprüche ans Wasser oder ans Futter. Aber auch für Anfänger gibt es einige Arten, die sich mit Frostfutter füttern lassen und auch kein weiches, saures Wasser benötigen.
Insgesammt gibt es bestimmt über 100 Fischarten, die man in 25l Standartbecken halten kann.

Selbst Standart 12l Becken lassen sich dauerhaft für einige Fischarten nutzen. Hier wird die Auswahl aber dann schon stark engeschränkt. Mir selber fallen nur 4 Arten ein: Betta persephone, tussyae, Elassoma evergladei und Elassoma okefenokee. Gerade bei den Bettawildformen wird es da aber noch die eine oder andere Art geben, die da funtkioniert. Da ich das aber nicht weiter selber ausprobiert habe und auch niemanden kenne, der da viel in diese Richtung ausprobiert hat, kann ich keine weiteren Arten nennen.
Bei mir diente dieses Becken später zur Aufzucht von jungen Betta persephone.

Aber woran erkennt man, dass diese Beckengrössen funktionieren? Bei mir müssen folgende Dinge stimmen:
1. Die Fische müssen ihre erreichbare Grösse erreichen können.
2. Die Fische müssen ihrem natürlichen Verhalten nachkommen müssen. Hier kann ich den "Balztanz" der Armanogarnelen als Beispiel nennen. Dieser kann nur statt finden, wenn die Beckengrösse dem entsprechend ist.
Viel Schwimmraum ist da als Beispiel eher ungeeignet, weil es nur wirklich wenig Fischarten gibt, die schwimmen müssen. Sowas ist vor allem in Ozeanen vertreten. Neons hingegen schwimmen im Grunde garnicht viel, wenn sie keine Fressfeinde haben und genügend Futter finden. Kann man gut beobachten, wenn man einen HMF hat. Die Neons stehen mitunter über Stunden an diesem HMF und grasen dort Kleinstlebewesen ab. Da wird nicht mehr viel geschwommen.
3. Die Fische müssen ihr mögliches Alter erreichen.

Wenn sich die Fische dann noch vermehren, dann passt es auch. Auch wenn einige der Meinung sind, Fische vermehren sich auch, wenn nicht alles passt, weil sie einen Arterhaltungstrieb haben, so ist dies ebenfalls falsch. Fische vermehren sich, wenn alles passende vorhanden ist. Es muss nicht perfekt sein, aber alles Notwendige muss vorhanden sein. Anders ist es in der Natur auch nicht.
Fische fressen ihre Eier und Larven oftmals, wenn irgendwas nicht stimmt.
Selbst der Guppy vermehrt sich nur, wenn alles Notwendige vorhanden ist. Lasst die Guppys mal hungern und ihr werdet sehen, irgendwann vermehrt sich da nichts mehr.

Das war es soweit zu kleinen Becken. Und wer hier mitdiskutieren möchte, der kann das gerne tun. Aber ich akzeptiere keine Bauchgefühle, Vermutungen oder Vermenschlichungen. Hier zählen nur Fakten und Beobachtungen. Wenn hier jemand Argumente aufbringen kann, warum die von mir genannten Fischarten nicht in 25l Standartbecken zu halten sind, dann immer her damit. Aber kommt mir bloss nicht mit dem dummen Vergleich mit einer 2m² Wohnung oder irgendwelchen moralischen Bauchgefühlen.


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von MistaBreed, 30.11.17, 14:31

Meine persönliche Private Meinung: Alles unter 50 Liter Volumen ist Tierquälerei! Wer sowas tut sollte sich mal vor Augen führen in einem kleinen Pappkarton leben zu müssen!

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Gruß Thomas
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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Duras, 30.11.17, 14:37

MistaBreed schrieb am 30.11.17, 14:31:
Meine persönliche Private Meinung: Alles unter 50 Liter Volumen ist Tierquälerei! Wer sowas tut sollte sich mal vor Augen führen in einem kleinen Pappkarton leben zu müssen!



Gut, wenn du deine Meinung noch begründen könntest, wäre das ein wirklicher Beitrag. So ist das nur Mist, den du da schreibst. Persönliche Meinungen interessieren hierbei nicht, sondern Fakten, Erkenntnisse und Beobachtungen.
Wer diese nicht gemacht hat, der kann sich zu dem Thema nicht sachlich äussern, wie man an deinem Beitrag sehen kann.

Denn wie man sehen kann, hast du keinerlei Argumente, die gegen ein kleines Becken sprechen würden. du hast nur deine Meinung (die auf Unwissenheit beruht), aber keinerlei wirkliche Argumente.


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von MistaBreed, 30.11.17, 14:53


Denn wie man sehen kann, hast du keinerlei Argumente, die gegen ein kleines Becken sprechen würden. du hast nur deine Meinung (die auf Unwissenheit beruht), aber keinerlei wirkliche Argumente.



Du bist aber ein Schnellmerker. Wie ich in meinem 2. Posting schon erklärte, rede ich nur mit Leuten, die fähig sind, einen angemessenen Umgangston an den Tag zu legen. Dabei bist du hart durchgefallen und seit dem trolliere ich dich, wo es nur geht und liege jeden Tag vor lachen auf dem Boden, weil du so herrlich auf Tierquäler anspringst. Vielleicht bist du jetzt bereit nochmal meinen zweiten Post zu lesen, so Wort für Wort und dann das mit dem verstehen, dann könnten wir evtl. zu einem Austausch von Argumenten kommen. Solange du aber unflätig bist, werde ich dich auch weiterhin nur als Tierquäler titulieren, bis du mich endlich anzeigst. Meine Rechtsschutzversicherung freut sich schon darauf!
Und auch wenn es dich vielleicht schockiert, du bist nicht der erste, der mir unwissenheit vorwirft und ich kann sehr gut damit leben. Im gegensatz zu dir und dem Tierquäler-Vorwurf! Ich freu mich schon auf morgen und lass mir noch was für dich einfallen.
P.S.: Soll ich dir nen Link zu meinen anderen Aquarienvideos zukommen lassen, oder findest du die von alleine? [Triggerwarnung] Alle sind unwesentlich >25L Volumen

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Duras, 30.11.17, 16:44

Traust du dich aus so frech zu sein, wenn man deinen Namen und Adresse kennt?
Unmöglich dein Verhalten. Bin mal gespannt, ob du genauso reagierst, wenn ich vor dir stehen würde, Herr Lohmann.


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Mopani, 30.11.17, 23:53

Guten Abend,

sind sich hier alle Beteiligten einig, dass es um eine fachliche Debatte und nicht um die Austragung persönlicher Fehden gehen sollte?

Ich denke, ein derart aufbrausender Stil beiderseits ist wenig förderlich, um einen konstruktiven Austausch zu bewirken und den jeweils anderen zu überzeugen.

Vielen Dank!

vg


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Mopani, 01.12.17, 00:13

Ah, jetzt konnte ich nach Lektüre manch anderen Threads die Herkunft dieser Unstimmigkeiten feststellen.

Es erscheint mir dementsprechend müßig, diesem Thread weitere Relevanz zu verleihen, denn einen höheren Debattenwert als die Spamposts weiter unten hat er scheinbar nicht.


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Duras, 01.12.17, 10:08

Mopani schrieb am 01.12.17, 00:13:
Ah, jetzt konnte ich nach Lektüre manch anderen Threads die Herkunft dieser Unstimmigkeiten feststellen.

Es erscheint mir dementsprechend müßig, diesem Thread weitere Relevanz zu verleihen, denn einen höheren Debattenwert als die Spamposts weiter unten hat er scheinbar nicht.



Das Thema könnte man wirklich gut diskutieren, wenn gewisse Personen auch wirkliche Argumente gegen kleine Becken hervorbringen könnten. Ich habe aber bisher bei jeglicher Diskussion über kleine Becken noch nie von den Gegnern solcher Becken plausible Argumente oder gar eigene Beobachtungen als Gegenargument bekommen. Alles was aus dieser Richtung kommt, das sind Vergleiche mit uns Menschen (die total unsinnig sind), Bauchgefühle oder etwas, was man sich irgendwo herausgelesen hat (geschrieben von Leuten, die garkeine Erfahrung mit kleinen Becken haben).

Hier sieht man es doch wieder ganz deutlich, wie so eine Diskussion aussieht. Es meldet sich jemand, der keinerlei Erfahrung mit so einem Becken hat und erstmal mit Tierquälerei kommt, aber garkeine Argumente hervorbringen kann.
Dann kommt der zweite, der ebenfalls garkeine Argumente bringt, sondern wieder mit einem absolut dummen Kommentar darauf aufmerksam macht, dass man Anfängern ja garnicht zu so einem Becken raten kann. Wie gesagt, natürlich wieder ohne Argumente.
Solche Leute kann man aber schnell auszählen, weil ihnen eben Argumente fehlen. Schlimm ist, dass sie einfach garnicht merken, wie beschränkt sie in ihrer Ansicht sind und wie wenig Ahnung sie doch in bestimmten Bereichen der Aquaristik haben, dennoch mitdiskutieren wollen.
Wenn hier eine Diskussion über algen stattfinden würde, würde ich mich dadran nicht beteiligen, weil ich davon keinerlei Ahnung habe. Ich könnte Fragen stellen, aber keine Tatsachen bringen, weil mir dafür das Wissen fehlt. Aber wenn es um Dinge geht, wo schnell die Moralkeule geschwungen werden kann, da mischen sich immer Leute ein, ohne eigene Erfahrung.

Ist doch das gleiche, wenn man schreibt, man macht keine oder nur wenige, geringe Wasserwechsel oder man betreibt Aquarien ohne Filterung. Und schwupps springen die Nichtswissenden hervor und kommen mit ihrer moralischen Überzeugung und sehen diese als fachliches Argument, das man mit in so eine Diskussion bringen kann.


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von MistaBreed, 02.12.17, 07:19

Duras schrieb am 30.11.17, 16:44:
Traust du dich aus so frech zu sein, wenn man deinen Namen und Adresse kennt?
Unmöglich dein Verhalten. Bin mal gespannt, ob du genauso reagierst, wenn ich vor dir stehen würde, Herr Lohmann.



Warum nicht? Ich stehe zu dem, was ich sage! Komm doch und teste das mal! Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende, ich geh wieder zu meinen kleinen Becken!

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Duras, 02.12.17, 11:27

MistaBreed schrieb am 02.12.17, 07:19:


Warum nicht? Ich stehe zu dem, was ich sage! Komm doch und teste das mal! Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende, ich geh wieder zu meinen kleinen Becken!



Ich sage ja, du schämst dich nichtmal für deine falschen Aussagen. Und mehr sind es nicht. Bisher immer noch kein Argument gegen Aquarien unter 54l. Kein einziges.

In den Foren, wo am wenigsten los ist, da findet man immer solche Typen wie dich. Geh mal in andere Foren, in denen mehr los ist und sich wirkliche Fachleute rumtreiben. Und dann poste da mal deinen Unfug.
Deine Fischbeschreibung hast du ja auch von woanders abgeschrieben. Nichtmal das kannst du richtig machen


Zuletzt geändert von Duras (02.12.17, 11:29)

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von MistaBreed, 02.12.17, 13:31

Duras schrieb am 02.12.17, 11:27:


Ich sage ja, du schämst dich nichtmal für deine falschen Aussagen.



Warum sollte ich auch? Du hast ja die Fische in zu kleine Becken gesperrt, nicht ich! Ich gebe den Fischen ja genug Raum zum schwimmen.

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von NaturAxt, 02.12.17, 14:50

Da haben sich ja zwei gefunden.

Ich glaube ich ruf gleich den Kindergartencop zum schlichten.

Aber nach Argumenten liegt das kleine aq vorne.


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von MistaBreed, 02.12.17, 17:40

NaturAxt schrieb am 02.12.17, 14:50:
Da haben sich ja zwei gefunden.

Ich glaube ich ruf gleich den Kindergartencop zum schlichten.

Aber nach Argumenten liegt das kleine aq vorne.



Naja, wie ich in meinem zweiten Post schon schrieb, solange er so ein Benehmen an den Tag legt, werde ich nicht ein einziges Argument bringen. Daran hab ich mich bisher auch gehalten und seine Freundlichkeiten mit freundlicheren Freundlichkeiten beantwortet. Und ja, ich gestehe, es machte mir das Herz warm, wie gut man ihn trollieren kann!
Ansonsten sehe ich das übrigens ähnlich, erfahrene Aquarianer können durchaus Fische in Behältern unter 50L Volumen verwahren. Aber er stänkert ja lieber nur rum... und dann mach ich mir nicht die Mühe, irgendwelche Argumente zu tauschen, dafür ist mir meine Freizeit zu wertvoll. Ich wünsche noch ein charmentes Restwochenende und bereite mich jetzt auf PARTY vor! Viel Spaß noch!

FYI: mentioned second post: [link]

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Duras, 02.12.17, 20:21

Hm, stellt sich mir die Frage, warum das kein Anfänger machen kann. Dabei habe ich auch mit einem 25l Standartbecken angefangen, wie viele andere Aquarianer auch.
Wasserwechsel ist schnell gemacht, Becken laufen genauso stabil, wie grosse Becken... Einzig die Auswahl an Fischen, die da reinpassen, die ist begrenzt.

Klar, wenn mich ein Anfänger fragt, mit welcher Beckengrösse er anfangen sollte, dann sage ich, irgendwas zwischen 112l und 250l. Warum? Weil die Auswahl an Fischen grösser ist und man doch meisst eher ein Gesellschaftsbecken haben möchte. Gesellschaftsbecken in 25l ist nicht möglich oder zumindest nur mit Arten, die extreme Ansprüche stellen und selbst dann ist das eher was für die Aufzucht. Aber als Artenbecken betrieben funktionieren die ganz toll.
Wenn mir aber jemand sagt, er möchte nur ein kleines Becken, mit dem er nicht viel arbeit hat und auch nicht zu teuer im Unterhalt ist, na dann ist so ein 25l Becken zu empfehlen.
Billige LED-Leuchte drauf, ein paar Anubias oder Javafarn, vielleicht noch ein Moos und fertig.
Fischarten für Anfänger gibt es auch, die da reinpassen. Endlerguppys oder wenn es etwas ausgefallenes sein darf, eine Elassoma-Art. Ganz besonders hübsche Fische. Oder aber Betta channoides oder albimarginata. Auch die würden gut funktionieren und sind nicht schwer zu halten.


Zuletzt geändert von Duras (02.12.17, 20:22)

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von NaturAxt, 02.12.17, 23:40

Zu deinem 2 post...gut, dass er jetzt mal verlinkt wurde, vorher war es einfach nur schlecht, da ja nicht jeder, bzw. keiner weiß wann was wie gepostet wurde.
Andererseits deutest du grade an dir selber zu widersprechen, und anscheinend willst du nur nicht seiner Meinung sein.

Fakt ist zur Zeit also, bestimmte Arten können also in kleinen Aqus gehalten werden.


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von MistaBreed, 03.12.17, 10:56

Duras schrieb am 02.12.17, 20:21:
Hm, stellt sich mir die Frage, warum das kein Anfänger machen kann. Dabei habe ich auch mit einem 25l Standartbecken angefangen, wie viele andere Aquarianer auch.
Wasserwechsel ist schnell gemacht, Becken laufen genauso stabil, wie grosse Becken... Einzig die Auswahl an Fischen, die da reinpassen, die ist begrenzt.

Klar, wenn mich ein Anfänger fragt, mit welcher Beckengrösse er anfangen sollte, dann sage ich, irgendwas zwischen 112l und 250l. Warum? Weil die Auswahl an Fischen grösser ist und man doch meisst eher ein Gesellschaftsbecken haben möchte. Gesellschaftsbecken in 25l ist nicht möglich oder zumindest nur mit Arten, die extreme Ansprüche stellen und selbst dann ist das eher was für die Aufzucht. Aber als Artenbecken betrieben funktionieren die ganz toll.
Wenn mir aber jemand sagt, er möchte nur ein kleines Becken, mit dem er nicht viel arbeit hat und auch nicht zu teuer im Unterhalt ist, na dann ist so ein 25l Becken zu empfehlen.
Billige LED-Leuchte drauf, ein paar Anubias oder Javafarn, vielleicht noch ein Moos und fertig.
Fischarten für Anfänger gibt es auch, die da reinpassen. Endlerguppys oder wenn es etwas ausgefallenes sein darf, eine Elassoma-Art. Ganz besonders hübsche Fische. Oder aber Betta channoides oder albimarginata. Auch die würden gut funktionieren und sind nicht schwer zu halten.



Guten Morgen,
ich kann die Frage mit den Anfängern nur aus meiner Sicht beschreiben, also warum ich denke, dass das für Anfänger eventuell (Ausnahmen bestätigen die Regel) zu schwierig ist.
25 Liter Volumen sind ein sehr kleines Biotop. Wenn sich in diesem sehr kleinen Biotop ein Parameter ändert, dann kann (nicht muss) das Biotop sehr schnell aus dem Gleichgewicht kommen. Was es wiederum für Anfänger sehr schwer macht, exakt gegenzusteuern. Labyrinthfische sind für sowas sehr gut geeignet, da sie auch aus der Luft Sauerstoff aufnehmen können, was dem unerfahrenen Halter unter Umständen etwas mehr Zeit verschafft zu reagieren. Und du sagst schon, als Artenbecken funktionieren die gut. Das glaub ich dir sofort. Das setzt aber voraus, das du weißt, was ein Artenbecken ist UND welche Ansprüche die Fische haben. Ich unterstelle mal einfach aufgrund meiner persönlichen Erfahrung (ja, ich musste schon einige Segelflossen-Harnischwelse aus viel zu kleinen Becken retten!), dass das nicht jeder Anfänger weiß. Deshalb tendiere ich dazu, den Leuten etwas größere Volumen zu empfehlen, allein wegen der Stabilität des Biotops. Natürlich gibt es durchaus Fische, die klein genug bleiben um in solch einem Becken gehältert werden zu können und sicherlich auch da ihre Verhaltensweisen an den Tag legen, dennoch empfinde ich die Anzahl ebensolcher Arten eher als gering, im Vergleich zu denen, die >50L brauchen.

Wunderbar, im angenehmen Ton kann man sogar mit mir diskutieren und vielleicht stellt man dann fest, dass man doch garnicht so weit auseinander liegt. Ich wünsche einen wunderbaren Sonntag! Groetjes

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von MistaBreed, 03.12.17, 11:01

NaturAxt schrieb am 02.12.17, 23:40:

Andererseits deutest du grade an dir selber zu widersprechen, und anscheinend willst du nur nicht seiner Meinung sein.



Wo widerspreche ich mir? Vielleicht kann ich das klären. Achso, und ja, ich wollte nicht seiner Meinung sein, solange Duras keinen normalen Umgangston pflegt. Das geb ich ganz klar zu, daher kam mein rumgetrolle. Und er ist ja auch herrlich auf den Tierquäler angesprungen. Also manche meiner Antworten waren lediglich dazu da "auf den Busch zu klopfen" und geben NICHT meine Meinung, bzw. meinen Wissensstand wieder. Übrigens hab ich auch schon vom Herrn Vierke gelesen. Danke und bis dahin.

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Duras, 03.12.17, 11:38

Also was die Stabilität von kleinen Becken angeht, so kann ich da nur sagen, dass die genauso stabil laufen, wie grosse Becken.
Ich habe hier 10 kleine 25l Becken, ein 12l Becken, ein 45l Becken, 2 Standart 54l Becken und ein 112l Becken. Von der Stabilität her laufen die alle gleich. Gut, wenn man eine grosse Menge Futter in so ein Becken schmeisst, dann könnte man theoretisch ein kleines Becken schneller an die Grenzen treiben. Da hier aber auch der Besatz niedriger sein sollte, wie in einem grösseren Becken, ist auch die Menge an Futter, die da reingeschmissen wird, niedriger.

Ich hatte hier Betta tussyae und uberis, die sich auf ca. 30 Tiere in diesen Becken vermehrt haben. auch das hat das Becken noch geschafft. Auch mit Futter. Allerdings ist dann irgendwann schluss mit einem normalen Verhalten, bei sovielen Kampffischen.

MistaBreed schrieb am 03.12.17, 11:01:


Und er ist ja auch herrlich auf den Tierquäler angesprungen. .....Übrigens hab ich auch schon vom Herrn Vierke gelesen....



Und genau darum ging es. Du bezeichnest Aquarianer, wie Dr. vierke, als Tierquäler. Wie du mich bezeichnest war mir egal. Aber genauso wird mit Aquarianern umgegangen, die den Lesern im Internet wirklich viel beibringen könnten.
Im Bereich Kampffische gelte ich im Internet als Profi. Dabei stehe ich ganz unten in der Liste mit Leuten, die wirklich Ahnung von Kampffischen haben (ich habe gerade mal 15 von über 80 Arten gehalten und vermehrt). Aber die Leute, die weit mehr dadrüber wissen, wie ich, die schreiben nichts mehr im Internet, weil sie keine Lust haben sich abzustreiten über Themen, die eigentlich keine Rolle mehr spielen sollten.


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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von MistaBreed, 04.12.17, 09:44

Duras schrieb am 03.12.17, 11:38:

Und genau darum ging es. Du bezeichnest Aquarianer, wie Dr. vierke, als Tierquäler.



Ich weiß ja nicht, ich habe lediglich gesagt, das ich nicht mit Tierquälern rede. Wer das auf wen bezogen hat, da kann ich ja nix für!



Wie du mich bezeichnest war mir egal.



Hab ich gemerkt!



Im Bereich Kampffische gelte ich im Internet als Profi.



Das lasse ich mal einfach so stehen!


Aber die Leute, die weit mehr dadrüber wissen, wie ich, die schreiben nichts mehr im Internet, weil sie keine Lust haben sich abzustreiten über Themen, die eigentlich keine Rolle mehr spielen sollten.



Das würde mir zu denken geben.


Also was die Stabilität von kleinen Becken angeht, so kann ich da nur sagen, dass die genauso stabil laufen, wie grosse Becken.
Ich habe hier 10 kleine 25l Becken, ein 12l Becken, ein 45l Becken, 2 Standart 54l Becken und ein 112l Becken. Von der Stabilität her laufen die alle gleich.



Da hab ich eine Frage: Wie lange kannst du in Urlaub fahren? Oder nimmst du die Becken mit?


Gut, wenn man eine grosse Menge Futter in so ein Becken schmeisst, dann könnte man theoretisch ein kleines Becken schneller an die Grenzen treiben.



Genau das meine ich. Durch das begrenzte Volumen ist die Auswirkung, die eine kleine Änderung mitbringt, viel größer. Als Beispiel: Lasse ich ein Salzkorn in 12L fallen ändert sich der Leitwert des Wassers deutlicher als wenn ich das Salzkorn in mein 2m-Becken gebe. Und da kommt dann wieder mein Anfänger-Problem zum tragen. Du weißt, wie du deine Wasserwerte hinbekommst, zur Not kann man die 12L ja auch mal ganz ersetzen, ich weiß auch, wie ich meine Werte hinbekomme, aber der (vielleicht noch junge) unerfahrene Aquarianer liest, ach, kleine Becken laufen genauso stabil wie größere, das birgt sicherlich Gefahren für die Tiere, die er darin halten will. Und dann kannst du (als Internet-Profi oder gar Dr. Vierke als Experte) die Zusammenhänge noch so deutlich hervorheben, ich vermute, so weit lesen die meisten gar nicht mehr... Das erwachen kommt immer erst nach den ersten toten Fischen!

Soweit mein sachlicher Beitrag dazu!

Ich wünsche euch einen angenehmen Start in die Woche!

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Zuletzt geändert von MistaBreed (04.12.17, 09:45)

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Re: Wissenwertes über kleine Aquarien unter 54l

 Gepostet von Duras, 04.12.17, 13:04

Wie lange ich in den Urlaub fahren kann? Gut 3 Wochen. Wenn gefüttert wird, machen auch 6 Monate nichts. Aber 3 Wochen halten die Fische ohne Futter aus. Oder meinst du, nur weil man viele Becken hat, kann man nicht für ein paar Wochen wegfahren? Ich habe Freunde, die haben an die 150 Becken Zuhause stehen und finden immer noch die Zeit, um 2 Wochen Urlaub auf Borneo zu machen und dort Fische zu fangen.
Wasserwechsel wird da überbewertet, wenn die Becken nur moderat besetzt sind.
Das spielt keine Rolle.

MistaBreed schrieb am 04.12.17, 09:44:


Im Bereich Kampffische gelte ich im Internet als Profi.

Das lasse ich mal einfach so stehen!



Ne, das ist so. Ich sage nicht, dass ich ein Profi bin. Ich habe ein wenig Ahnung von einem kleineren Teil der Kampffischarten. Als Profi würde ich mich aber nicht bezeichnen. Die wirklichen Profis findet man aber nicht mehr im Internet. Die findet man nur noch auf Vereinstreffen. Dank solcher Leute, wie du.
Aber ich werde oftmals als Profi bezeichnet, weil keiner im Internet schreibt, der richtig Ahnung von der Materie hat.



Genau das meine ich. Durch das begrenzte Volumen ist die Auswirkung, die eine kleine Änderung mitbringt, viel größer. Als Beispiel: Lasse ich ein Salzkorn in 12L fallen ändert sich der Leitwert des Wassers deutlicher als wenn ich das Salzkorn in mein 2m-Becken gebe. Und da kommt dann wieder mein Anfänger-Problem zum tragen. Du weißt, wie du deine Wasserwerte hinbekommst, zur Not kann man die 12L ja auch mal ganz ersetzen, ich weiß auch, wie ich meine Werte hinbekomme, aber der (vielleicht noch junge) unerfahrene Aquarianer liest, ach, kleine Becken laufen genauso stabil wie größere, das birgt sicherlich Gefahren für die Tiere, die er darin halten will. Und dann kannst du (als Internet-Profi oder gar Dr. Vierke als Experte) die Zusammenhänge noch so deutlich hervorheben, ich vermute, so weit lesen die meisten gar nicht mehr... Das erwachen kommt immer erst nach den ersten toten Fischen!

Soweit mein sachlicher Beitrag dazu!

Ich wünsche euch einen angenehmen Start in die Woche!



Ich sagte theoretisch, denn zu Problemen kommt es erst, wenn der Aquarianer grobe Fehler macht. Und die kann man auch in einem grossen Becken machen.
Was sollte man schon ins Wasser kippen, was solche Probleme hervorbringt, dass Fische versterben? Futter? Da hält ein Becken schon was aus. Und wenn es zu Nitritproblemen kommt, dann sieht man das am Verhalten der Fische. Wasserwechsel und gut ist die Sache.
Grobe Fehler und unzureichende Ahnung von dem Verhalten der Fische und dem Vorgehen im Aquarium lasse ich nicht gelten. Soweit sollte man sich mit der Aquaristik beschäftigt haben, wenn man sich ein Becken holt. Da ist die Beckengrösse egal.
Wer so vorgeht und Fische wegrichtet, der macht das auch in grösseren Becken.


Zuletzt geändert von Duras (04.12.17, 13:06)

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