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Fische: Arowana / Gabelbart

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Arowana / Gabelbart". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von M&M am 22.02.07.

Arowana / Gabelbart
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Arowana / Gabelbart

Beckenlänge:900 cm
PH-Wert:6,0-7,5
Wasserhärte:2-15°dGH
Temperatur:24-29°C
Name:Arowana / Gabelbart
Wiss. Name:Osteoglossum bicirrhosum
Familie:Sonstige Fischfamilien
Herkunft:Südamerika; Amazonien
Größe:120cm
Ernährung:Fische, Insekten, Garnelen

ACHTUNG: Dieser Fisch ist NICHT für Zimmeraquarienhaltung geeignet, auch wenn er in manchen Zoogeschäften angeboten wird!

Gattung Osteoglossum
Der Arowana, auch Arahuana, Gabelbart und Knochenzüngler genannt, (Osteoglossum bicirrhosum) und der Schwarze Knochenzüngler (Osteoglossum ferreirai) sind die einzigen beiden Vertreter dieser Gattung. Zur Paarungszeit werden die (jungen) Tiere sehr preiswert aus Südamerika als Wildfänge exportiert, während des restlichen Jahres bekommt man die Tiere fast ausschließlich aus Züchtereien in Südostasien.


Der Osteoglossum bicirrhosum bewohnt das Amazonasstromgebiet sowie den Rupununi im südlichen Guyana und den Oyapock an der Grenze zwischen Französisch-Guyana und Brasilien. Es handelt sich um Oberflächen orientierte Raubfische, die sich hauptsächlich von Fischen, Krebstieren, Amphibien, kleineren Reptilien und Insekten ernähren. Sie können ihre, auf Ästen über dem Wasserspiegel sitzende, Beute mit Sprüngen von bis einem Meter Höhe erbeuten. Vermutlich werden auch kleine Säugetiere und ins Wasser gefallene Vogelkücken gefressen. In ihrem Habitat ziehen die "silbernen" Arowanas stehende Altgewässer vor.
Dieser Raubfisch kann bei guter Pflege bis zu 20 Jahre alt werden!
Er hat einen schlangenförmigen Körper und kann sich dadurch auf der Stelle um fast 180° drehen. Dieser Fisch hält sich in den mittleren oder oberen Regionen des Aquariums auf. Da er 1,2 m lang wird ist er nur für große Schauaqaurien (min. 4500 l) geeignet.

Haltung:
Das Becken sollte viel freien Schwimmraum mit aufgelockerter Bepflanzung und feinem Bodengrund bieten. Im Aquarium benötigen sie leicht saures, über Torf gefiltertes und weiches Wasser, eine starke Filterung ist unverzichtbar. Zudem ist ein wöchentlicher (!) Teilwasserwechsel von 25 bis 30% notwendig, um das Wasser von Schadstoffen, Mulm, organischen Abfällen und Detritus zu befreien. Die ideale Wassertemperatur beträgt 26° C, wobei die Fische einen Intervall von 24 bis 26° C vertragen.
Zwar leben die Arowanas in freier Wildbahn mit vielen bekannten Zierfischen zusammen, doch sind solche Vergesellschaftungen im Aquairum hinfällig, da es ein Räuber-Beute-Verhältnis schaffen würde. Diesen Fisch sollte man nur mit großen Chichliden oder Großwelsen vergesellschaften, weil er bissig ist (manchmal auch untereinander) und sogar ganze Flusskrebse verspeist, desweiteren frisst er auch noch Garnelen, Fischfleisch und Insekten.


Zucht:
Die adulten Männchen sind weniger füllig wie die Weibchen, haben eine länger ausgezogene Anale und ihr Unterkiefer ist länger als ihr Oberkiefer.
Die maulbrütenden Fische sind überraschend leicht zu vermehren. Entscheidend ist hierbei natürlich die Beckengröße (in subtropischen und tropischen Gegenden
ist eine Vermehrung in Teichen möglich). Nach einem einfachen, eher primitiven, Balzverhalten laichen die Weibchen ab. Die Eier sind sehr groß, annähernd kirschengroß mit einem Durchmesser von ca. 1,6 cm. Das Männchen nimmt den Laich ins Maul und beschützt die Jungfische 50 bis 60 Tage. Währenddessen schlüpfen die Larven und entwicklen sich zu vollständig entwickleten kleinen Arowanas. Nach dieser Zeit entlässt das Vatertier seine Brut, wovon jedes Tier bereits etwa 9 cm groß ist und keinen Dottersack mehr besitzt. Kommerzielle Züchter entnehmen dem Männchen die Larven um sie lukrativer im Aquarium groß zu ziehen, hierbei überleben wesentlich mehr Jungtiere als bei der natürlichen Variante. Die Jungfische sind noch bläulich oder grünlich. Diese Färbung verblasst mit zunehmender Größe und die Tiere werden silber-gräulich.

Teile des Textes stammen vom Community-Mitglied Segelkärpfling [link] .

Bildquelle:

Das Bild basiert auf einem Bild aus der freien Mediendatenbank Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In Commons ist der Urheber des Bildes verfügbar. Direktlink zum Bild in Commons: [link]


PDF [PDF-Datenblatt anzeigen]


Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

  • 18.03.08, 19:41: M&M (Text erweitert)
  • 14.11.07, 19:28: M&M (Erweiterung + Schriftbild)
  • 28.08.07, 20:59: ingehamo4 (Name)
  • 23.02.07, 00:40: Sebastian (+Bild)
  • 22.02.07, 17:45: M&M (Fischart)
  • 22.02.07, 17:43: M&M (Fischart neu hinzugefügt)

Kommentare

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Kommentar

» Gepostet von herbert, 11.01.09, 13:21

Zoohändler, die z.B. solche Fische anbieten, würde ich schon mit Vorsicht "geniessen".Verantwortungsvoll ist, sowas allenfalls nach Beratung auf Kundenwunsch zu bestellen.

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