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Krankheiten: Verletzungen

Im allgemeinem spricht man bei Fischverletzungen von Wunden, die durch Kämpfe mit Artgenossen oder anderen Fischen hervorgerufen werden. Aber auch andere Ursachen können dazu beitragen, dass sich unsere Pfleglinge verletzen.

Verletzungen

Skalar mit (Kampf-)Wunde.
Bildquelle: Community-Mitglied "Feuerschwanz"

Verletzungen durch andere Fische

Oftmals kommt es vor, dass Fische untereinander Kämpfe austragen. Meistens sind diese jedoch harmlos, da das schwächere Tier oft aufgibt und sich zurückzieht. Wenn es aber um Revierkämpfe geht, läuft dies oft nicht so harmlos ab. Die beiden Kontrahenten stehen sich mit aufgerissenem Maul gegenüber und beißen sich gegenseitig in die Mäuler. Dies kann man sehr oft bei Barschartigen Fischen sehen.

Dann gibt es noch Verletzungen durch die so genannten Flossenbeißer. Diese Fische, wie z.B. Sumatrabarben, knabbern gern anderen Fischen die Flossen an. Aber auch unterdrückte Tiere, die z.B. von der Gruppe nicht akzeptiert werden, leiden oft an Verletzungen, da sie von den anderen ständig angegriffen werden. Diese zeigen oft Verletzungen an Kopf und Rücken.

Verletzungen durch Gegenstände

Eine andere Ursache wie sich Fische in unserem Aquarium verletzen können sind scharfkantige Gegenstände. Bei schnellen Schwimmmanövern kann es vorkommen, dass sich die Fische an scharfen Steinen, Wurzeln oder Dekomaterial Verletzungen zuziehen. Darum sollte man immer vorher prüfen ob die Gegenstände auch für unser Aquarium geeignet sind.

Verletzungen beim Fangen

Aber auch Verletzungen durch das Fangen von Fischen sind möglich. Durch das Eingreifen mit einem Kescher in das Aquarium entsteht für die Fische ein unheimlicher Stress. Die Fische versuchen panisch zu flüchten und sich zu verstecken. Durch Fluchtversuche stoßen sie gegen Gegenstände oder die Scheibe. Wen einmal Panik im Becken ausbricht, gelingt es meisten eh nicht die Fische zu fangen. Am besten fängt man Fische während des Fütterns. Den Kescher vorher vorsichtig ins Aquarium stellen, und eine Zeit lang warten. Dann die Fische etwas Füttern und vorsichtig heraus fangen. Meistens gelingt es nicht alle gewünschten Fische heraus zu fangen. Daher wieder etwas warten und die Prozedur wiederholen.

Was tun bei Fischverletzungen?

Bei Biss und Scheuerverletzungen können Verpilzungen an den betroffenen Stellen auftreten. Eine gute Möglichkeit die Wunden zu behandeln ist, wen man etwas Meersalz ins Becken gibt. 1 bis 2 Teelöffel auf 100 l Wasser geben, nach jedem Wasserwechsel sollte man dies wiederholen. Vorsicht: Falls man Fische im Aquarium hat die das Salz nicht vertragen, sollte man den behandelten Fisch in ein seperates Becken tun.

Von einem reinen Salzbad bei offenen Wunden ist stark abzuraten, da es den Fischen starke Schmerzen zuführt. Wen man sieht das es den Fischen durch diese Behandlung besser geht, sollte man die Salzdosierung langsam wieder senken. Bei der Verwendung von Salz sollte man keinen Wasseraufbereiter verwenden, das dieser oft die Inhaltsstoffe des Salzes neutralisiert.

Eine 2 Möglichkeit um Verletzungen zu behandeln ist ein Aufguss mit schwarzem Tee, ja hier habt richtig gehört, schwarzer Tee. Ein Teekanne reicht für ungefähr 120 bis 150 L. Man sollte aber immer den zweiten Aufguss verwenden, damit werden die eventuell vorhanden Schadstoffe (für die Fische) ausgelöst.

In der Regel verheilen offene Wunden recht schnell. Meistens handelt es sich ja nur um kleinere Verletzungen, die schnell von selber wieder verheilen. Falls die Fische öfter Verletzungen haben, sollte man sich Gedanken machen woher sie kommen.

Passt der Besatz und die Einrichtung, bleibt man von Bisswunden und Verletzungen meistens verschont.

Weiterführende Informationen


Ein Text von TigerOskar.

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20.09.19 | 07:28 Uhr

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