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Fische: Gestreifter Fadenfisch

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Gestreifter Fadenfisch". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von aquatom am 12.04.06.

Gestreifter Fadenfisch
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Gestreifter Fadenfisch

Beckenlänge:60 cm
PH-Wert:6-7,5
Wasserhärte:bevorzugt 4-15° dGH
Temperatur:22-28° C
Name:Gestreifter Fadenfisch
Wiss. Name:Colisa fasciata
Familie:Labyrinthfische / Fadenfische
Herkunft:Indien, Burma, Bengalen, Assam
Größe:bis zu 10 cm
Ernährung:Allesfresser

Geschlechtsunterschiede:
Das Männchen hat eine spitz ausgezogene Rückenflosse und ist dunkler gefärbt.

Verhalten:
Die Fische sind sehr friedlich und für das Gesellschaftsbecken geeignet; zur Laichzeit aber aggressiv.

Haltung:
Gestreifte Fadenfische bevorzugen einen dunklen Bodengrund. Dadurch kommen ihre Farben auch besser zur Geltung. Er benötigt Randbepflanzung, aber es muss noch genügend Platz zum Schwimmen vorhanden sein.

Zucht:
Um diese schönen Fische zu züchten, muss man den Wasserstand auf 20 cm herablassen (oder haben), und Temperatur auf 28° C. Bei sehr weichem Wasser und niedrigerem pH-Wert (bis 6,5) fängt das Männchen an ein großes Schaumnest. Hierbei nimmt es Luft von der Oberfläche in den Mund, umhüllt es mit einem klebrigen Sekret und spuckt es an die Wasseroberfläche. Das Weibchen nähert sich dabei immer wieder dem Männchen, doch es wirs anfangs noch verjagt. Doch irgendwann kommt es zu sog. "Scheinpaarungen". Nun umschlingt das Männchen das Weibchen und presst ihr die Eier aus dem Bauch. Während sich das Weibchen in einer Laichstarre befindet, nimmt das Männchen die Eier auf und spuckt sie ins Nest. Das geht mehrmals so und am Schluss können bis zu 600 Eier im Schaumnest sein. Das Männchen bewacht nun das Nest. Nach etwa 24 Stunden schlüpfen die Jungen. Aber aufpassen: nach etwa 2-3 Tagen erlischt der Brutpflegetrieb des Männchen und frisst die Jungen auf. Also bei Möglichkeit in einem seperaten Becken züchten und die Eltern dann herausnehmen.

Aufzucht:
Die Kleinen können mit Artemia Nauplien oder mit feinzerriebenen Flocken aufgezogen werden.

Infos:
Colisa fasciata wird in Indien oft getrocknet und gegessen. (igitt :( )

Bildquelle: Frank Teigler - www.Hippocampus-Bildarchiv.de [link]

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Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

Kommentare

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Kommentar

» Gepostet von Jhonny :], 04.04.11, 17:08

Kann man so ein großen Fisch wirklich in einem 60 cm (also 54l) AQ halten? :O

Gruß
Jhonny :-]

_________________
Diese Nachricht ist 100% biologisch abbaubar! ;)

The difference between theory and practice in practice is bigger than
the difference between theory and practice in theory. :confused: :grins:


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