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Fische: Tanganjika-Beulenkopf

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Tanganjika-Beulenkopf". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von Segelkrpfling am 02.03.08.

Tanganjika-Beulenkopf
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Tanganjika-Beulenkopf

Beckenlänge:200 cm
PH-Wert:7,5 - 9
Wasserhärte:ca. 12° dGH
Temperatur:24 - 27° C
Name:Tanganjika-Beulenkopf
Wiss. Name:Cyphotilapia frontosa
Familie:Cichliden / Buntbarsche
Herkunft:Tanganjikasee
Größe:35 cm
Ernährung:Piscivor und Carnivor

Der Tanganjika-Beulenkopf ist ein, im ostafrikanischen Tanganjikasee endemischer, Cichlide. Gemeinsam mit Cyphotilapia gibberosa (eine Unterart, die seit 2003 als eigenständige Art gilt) ist der Cyphotilapia frontosa der einzige beschriebene Vertreter aus seiner Gattung. Sein wissenschaftlicher Name nimmt Bezug auf seine Kopfform, "Cypho" [gr.] = Beule, Schwellung, Geschwulst oder Auswuchs; "Tilapia" ist die Bezeichnung für "Fisch" in einer afrikanischen Sprache und "Frontosa" [lat.] bedeutet Vorderseite; zusammengesetzt bedeutet das soviel wie "Fisch mit einer Beule am Kopf" bzw. "Beulenkopf".
Dieser Buntbarsch ist ein Raubfisch, der zur Morgendämmerung auf "Jagd" geht. Dabei stellt er seiner Beute jedoch nicht nach, sondern verschlingt sie im Schlaf, zu seinen bevorzugten Beutetieren in freier Wildbahn gehören Cichliden der Gattung Cyprichromis. Während des Tages ist von seiner räuberischen Natur dagegen nichts zu sehen. Ihrer scheinbaren Friedlichkeit haben sie den Beinamen "Sanfte Riesen" verdient. Interessant ist zudem, dass man in ihrem Habitat lediglich jüngere Fische in "seichtem" Wasser in etwa 10 Metern Tiefe findet, ausgewachsene Exemplare ziehen Tiefen von bis zu 60 Metern vor. Diese Eigenschaft ist besonders für Fischfänger ärgerlich, da sie den Kosten- und Zeitfaktor wesentlich erhöht. Darum sind Frontosa-Wildfänge meist nicht billig.

Die Art lebt in großen Gruppen, die mitunter 30 Individuen umfassen, dass dies im Aquarium zuhause nicht möglich sein kann, ist wohl klar. Jedoch sollte man sie nach Möglichkeit nicht in Gruppen unter 6 Tieren halten. Frontosas leben so gesehen in keinem Schwarm sondern viel mehr in einer Ansammlung von Individuen, demzufolge ist das Verhalten eines einzelnen Tieres nicht auf das des Schwarmes zurückzuführen. In größeren Gruppen zeigen sich interessante Verhaltensweisen der Buckelköpfe.
So tritt bei Jungtiergruppen mit fortschreitendem Alter der Fische mitunter ein Zwergenwuchs bei einigen Exemplaren auf. Weswegen dies so ist, wurde wissenschaftlich noch nie untersucht und tritt auch nur in der Aquarienhaltung auf. Mit einem Misswuchs wegen geringer Beckengröße hat es nichts zu tun, denn gleichaltrige Tiere im gleichen Becken können mehr als doppelt so groß geworden sein. Eine Theorie, die mit einigen persönlichen Erfahrungen diverser Halter belegt ist, besagt, dass es sich beim größten und beim kleinsten Tier einer Gruppe um zwei Männchen handelt. Denn angeblich soll bei den Jungfischen schon früh klar sein, welches Männchen einst das Dominante sein wird. So bleiben die unterlegenen Männchen alle kleiner als der "Domino", dies wirkt sich besonders auf das Wachstum des rangniedrigsten Männchens aus. Aus dem Zwergenwuchs entstehen für den Unterlegenen so gut wie keine Nachteile, er ist gesund und fühlt sich wohl, allerdings hat er bei der Fortpflanzung weniger Chancen wie seine imposanten Gegenstücke. Würden alle Männchen eines Wurfes im Becken konstant wachsen würde das für jeden Fisch nur Stress und Aggressionen bedeuten. Bei Weibchen-Gruppen tritt dieses Phänomen nicht auf.
Bei Unwohlsein kann sich ein Beulenkopf fast schwarz färben, ein Verhalten, dass immer wieder zu beobachten ist. Wenn dieses Verhalten nur kurz und selten gezeigt wird, muss sich der Pfleger keine Sorgen machen (Stichwort: Momentane Unzufriedenheit). Bei häufiger und/oder andauernder Dunkelfärbung stimmt mit dem Frontosa etwas nicht und dem muss der Halter auf den Grund gehen. Stress wegen fehlendem Versteckplatz, zu heller Bodengrund, zu starkes Licht, Streitereien, falsche Ernährung, falsche Vergesellschaftung, ungeeigneter Beckenstandort, Lärm, Verletzungen oder Krankheiten können dafür verantwortlich sein.
Balzen zwei Männchen um das gleiche Weibchen oder streiten sich um einen Versteckplatz, kann es zu drei Verhaltensweisen kommen:
1. Beide Männchen fühlen sich gleich stark, dies drücken sie durch Abspreizen der Flossen und Senken der Kiemendeckel sowie intensive Färbung aus, eine eindeutige Drohgebärde. Lenkt keines der beiden Tiere ein, kommt es zum Kampf.
Bahnt sich ein
2. Bahnt sich ein Konflikt an, von dem ein wesentlich unterlegenes Tier schon weiß, dass es ihn nur verlieren kann, ergreift es entweder die Flucht oder bedient sich einer gattungs-typischen Beschwichtungsmethode. Dabei steht der Frontosa beinahe senkrecht im Wasser, den Kopf Richtung Wasseroberfläche und die verwundbare Bauchunterseite dem Gegner zugewandt. Beulenköpfe verstehen ihre typische Körpersprache und so wird ein Tier, das sich unterlegen zeigt, nicht angegriffen.
3. Natürlich kann ein Beulenkopf auch erst während der Drohphase merken, dass er unterlegen ist, dann wendet er die Kampfvermeidungs-Methoden aus Punkt 2 an.
Ist Punkt 1 gegeben kommt es zu einem "Kampf", dieser besteht aus dem Maulzerren, das bei den meisten afrikanischen Cichliden verbreitet ist. Die Tiere umschließen das Maul des anderen und zerren daran. Ernsthafte Verletzungen entstehen daraus nicht.

Haltung und Pflege
Ein C. frontosa-, bzw. ein C. gibberosa-Becken sollte, um den Ansprüchen dieser großen Fische gerecht zu werden, entsprechende Ausmaße haben. Manche Autoren geben mind. 400 Liter Volumen an, hier empfehle ich eine Kantenlänge von 200 cm und mehr, was mindestens 600 Litern entspricht.
Man sollte sich vor einer Anschaffung im Klaren sein, dass die Fische gute 35 cm groß werden können, in Gruppen von etwa 6 Tieren gehalten werden sollen und hohe Ansprüche an die Wassersauberkeit stellen.
Darüber hinaus benötigt man auch für die Beckeneinrichtung entsprechend Platz. Für junge Beulenköpfe oder ein Aufzuchtbecken dieser Fische eignet sich Lochgestein, das durch seine bizarre Form viele Versteckmöglichkeiten und für kleinere Fische immer noch reichlich Schwimmraum bietet. Für ausgewachsene Tiere ist diese Beckeneinrichtung jedoch völlig ungeeignet, sie können das Gestein nicht als Unterschlupf benutzen und es hemmt sie in ihrem Schwimmdrang.
Ein Becken für adulte Tiere sollte einige höhere Steinaufbauten bieten, ohne den Fischen unnötig Schwimmraum zu nehmen. Flüchtende Frontosas können solche Aufbauten umschwimmen und somit ihren Fluchtweg verlängern und es dem Verfolger schwerer machen, sie einzuholen. Man sollte den Fischen auch Höhlen, oder eher Unterschlüpfe, bieten, die mit mindestens zwei Ausgängen ausgestattet sind. Wie bereits gesagt, ist viel freier Schwimmraum sehr wichtig für diese Art. Beim Bodengrund ist darauf zu achten, dass er eine nicht zu helle Färbung besitzt, ob Sand oder Kies ist hierbei relativ egal. Jedoch bietet sich Sand an. Die Beulenköpfe können darin sicherer wühlen, einerseits wegen der runden Körnung und andererseits macht es ihnen der Sand fast unmöglich, Steine umzuwerfen. Entscheidet man sich für Sand muss man sich im klaren sein, dass es bei diesem Bodengrund mitunter zu Fäulnisherden kommen kann, regelmäßiges Druchwühlen ist daher unabdingbar. Im Habitat von C. frontosa gibt es keine Pflanzen, deswegen kann der Fisch im Aquarium auch auf sie verzichten. Wer jedoch trotzdem Pflanzen in sein Tanganjika-Becken setzen will, ist mit widerstandsfähigen Arten, die auch auf Steinen wachsen können, gut beraten. Dabei sind vor allem Vertreter der Gattung Anubias und der Javafarn zu nennen. Der Frontosa gestaltet sich bisweilen seine Heimat auch gern selber, so kommt es auch vor, dass er für bestimmte Pflanzen nicht die gleiche Begeisterung wie sein Besitzer aufbringen kann und sie einfach mal ausreißt. Hungrige Tiere zerfetzen auch gerne Blätter zarterer Pflanzen. Wurzeln haben in einem Frontosa-Becken nichts zu suchen, wenn sie Stoffe an das Wasser abgeben (z.B. Gerbstoffe oder Huminsäure), was bei fast allen Hölzern der Fall ist.
Im Vergleich zu südamerikanischen Großcichliden sind die Afrikaner auch gut im Leitungswasser unserer Gefilde zu halten. Die Gesamthärte sollte sich um die 12° dGH aufhalten, wobei einige Grad mehr oder weniger für den Frontosa nicht schlimm sind. Wichtiger ist der pH-Wert, dieser sollte den Neutralpunkt niemals unterschreiten. Empfehlenswert ist Kalkstein im Becken, das den pH-Wert puffert und einen plötzlichen Abfall diesen verhindert. Diese Cichliden mögen zu warmes Wasser nicht, was ihnen ihr Halter bei der nächsten Stromrechnung bestimmt nicht übel nimmt. Ideale Haltungstemperaturen bewegen sich zwischen sich um 25° C, wobei man die Temperatur im Laufe des Jahres zu Gunsten des Fisches und des Halters auch ändern kann. Es ist zu empfehlen, dass man eine Temperatursenkung vollzieht, wenn die Raumtemperatur konstant relativ kühl bleibt und die Wassertemperatur auf einem höheren Niveau hält, wenn der Raum beheizt ist. Zudem geben jahreszeitliche Temperaturschwankungen dem Frontosa ein Gefühl von zuhause, wo das Wasser auch nicht immer die gleiche Wärme hat (z.B. während der Regenzeit oder in unterschiedlichen Wassertiefen). Kühlere Temperaturen fördern die Sauerstoffsättigung, die bei Beulenköpfen und überhaupt allen Tanganjikasee-Cichliden sehr wichtig ist. Zum Wohlbefinden der Fische kann man daher auch gerne einen Luftheber verwenden, der zusätzlich Sauerstoff ins Wasser abgibt. Einen sehr hohen Stellenwert in der Haltung von C. frontosa nimmt die Sauberkeit des Wasser ein. Buntbarsche dieser Größe haben einen beträchtlichen Stoffwechsel, weswegen das Wasser viel schneller und stärker belastet wird, als bei anderen Fischen. Und auf solche Nitratanreicherungen reagieren Frontosas durchaus auch mit Krankheiten. Neben einer leistungsfähigen Filterung, die keien unnötige Strömung verursacht, ist ein regelmäßiger Teilwasserwechsel sehr wichtig für das Beulenkopf-Aquarium. Dieser ist wöchentlich anzusetzen mit einem Auswechselanteil von 1/3. Bei solch großen Becken ist dies natürlich eine beträchtliche Menge an "Abwasser", dem sollte man sich bewusst sein. Dafür sind Kosten in der Beleuchtung einsparbar, denn in 60 Metern Tiefe gibt es nur mit Glück noch etwas Sonnenlicht. Die Art hat daher im Aquarium auch keinen Drang auf intensives Licht und fühlt sich sogar unwohl, wenn es zu hell ist.

Tanganjika-Beulenköpfe ernähren sich in ihrem natürlichen Lebensraum hauptsächlich von Fischen und Krebstieren. Im Aquarium ist auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernähreung zu achten um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Futterfische sind direkt nicht geeignet, da es sich bei der Art um keinen jagenden Fisch handelt. Man füttert die Fische mit Trockenfutter (z.B. Flocken, Granulat, Pellets, Sticks und Tabletten) der dieversen Futtermarken, Frostfutter (unter anderem Mückenlarven, Artemia, Muschel- und Fischfleisch, Garnelen etc.) und Lebendfutter, z.B. gute Regenwurm-Arten, Artemia und Bachflohkrebse.

Die Vergesellschaftung dieser Cichliden ist eine Frage der Größe und des Sozialverhaltens der beabsichtigten Mitbewohner. Generell ist man damit gut beraten, andere Fische aus dem Tanganjikasee auszuwählen. Die flinken "Nachbarn" aus dem Malawisee sidn nichts für die ruhigen Beulenköpfe. Der Frontosa ist ein eher scheuer Fisch für seine Größe und verfällt in Stress, wenn seine Mitbewohner klein, wendig und vor allem schnell sind. Zudem besteht die Gefahr, dass kleine Fische am nächsten Tag "verschwunden" sind. Empfehlenswert sind Arten der Gattungen Neolamprologus (hier ist vor allem Neolamprologus leleupi zu nennen), Lamprologus (z.B. Neolamprologus brichardi) und Altolamprologus, wovon Vertreter letzterer bei Nachzuchtversuchen nur hinderlich sind. Auf die beliebten, kleinen Schneckenbuntbarsche des Tanganjikasees sollte man zum Wohle der Fische verzichten, denn so ein wühlender Frontosa in der Nähe eines Schneckenbuntbarsch-Schneckenhauses hat eine ähnliche Wirkung wie ein Bulldozer (oder eher erdrutsch) auf menschliche Behausungen.

Zucht
Anders als zu erwarten kann man anhand des Kopfbuckels das Geschlecht nicht feststellen, zwar kommt es recht häufig vor, dass Weibchen wesentlich kleinere Buckel aufweisen als Männchen, aber ein sicherer Geschlechtsunterschied ist es nicht. Sicher ist das Geschlecht des Tieres nur an der Gentialpapille zu identifizieren, was sich bei lebenden Tieren als nicht einfach herausstellt. Dazu braucht man ein gewisses Maß an Erfahrung. Zur Untersuchung muss man den Fisch wohl oder übel herausfangen, an größeren Exemplaren ist das Geschlecht besser zu erkennen, doch benötigt man als Anfänger in jedem Fall eine Lupe. Unterhalb des Afters erkennt man beim Männchen das äußere Geschlechtsogan [link] beim Weibchen ist an dieser Stelle eine rundliche, knubbelartige Erhöhung feststellbar [link] Natürlich sollte man das Geschlecht nur festzustellen versuchen, wenn man es auch wirklich braucht. Jedes Herausfangen bedeutet für Fiche Stress, der unbedingt vermeidbar ist.
Die Geschlechtsreife ist im Durchschnitt zwischen zwei und drei Jahren erreicht. Eine Zuchtgruppe im Haremsverhältnis (1 Männchen auf 3 Weibchen) ist für die erfolgreiche Nachzucht am sinnvollsten. Dazu müssen die Fische aber auch erst in Laichlaune versetzt werden, dies erreicht man durch Anfüttern durch diverse Arten von Lebendfutter (für den Laichansatz des Weibchens), häufigerer Teilwasserwechsel und eine Temperatur von 26° C (hat man die schon, wirkt ein Temperaturabfall auf 23-24° C auch sehr stimulierend auf die Tiere).
Solche Maßnahmen sollte man keinesfalls treffen, wenn man einen Überhang an Männchen im Becken hat. Die daraus resultierenden Kämpfe können abhängig von der Fischanzahl und der Beckengröße auch Todesfälle fordern.
Die Kämpfe um die vorhanden Weibchen sind sehr ruppig und auch brutal, die Frontosas zeigen zu dieser Zeit, dass sie ihre Größe und Stärke auch einsetzen können und mausern sich zu richtigen Schnellschwimmern.
Dagegen ist die Balz beinahe enttäuschend. Das Männchen verfärbt sich, allerdings nicht wie anzunehmen stärker, sondern es verblasst regelrecht. Dann zittert der Körper (manchmal auch nur die Rückenflosse) des Männchens leicht, bis das Weibchen dem Werben nachgibt. Abhägnig von wem die Laichbereitschaft ausging, führt nun das Männchen das Weibchen bzw. das Weibchen das Männchen zu einer Grube im Boden, die Tage vorher zu diesem Zweck errichtet wurde. Ideal wäre ein Durchmesser von 30 cm freien Bodens für diese Grube, wobei sich die Beulenköpfe auch mit weniger zufrieden geben.
Das Weibchen wird dort hinein laichen und das Männchen das Gelege befruchten, dieser Vorgang wiederholt sich einige Male, während das Weibchen bereits befruchtete Eier ins Maul nimmt. Junge Frontosa-Weibchen sehen ihren ersten Laich oft noch als Futter an, was im Endeffekt bedeutet, dass die gesamten Anstregungen des Männchens in ihrem Verdauungstrakt verschwunden sind. Ist das Weibchen dagegen schon erfahrener oder zeigt es instinktiv das richtige Verhalten steht baldigem Nachwuchs nichts mehr im Wege. Die Maulbrüterei dauert bei C. frontosa vier bis sechs Wochen, dann schwimmen die Jungfische frei und können wie normale Fische aufgezogen werden. Auf diesem Bild erkennt man durch das halbgeschlossene Maul des Beulenkopf-Weibchens sogar die Augen der Jungen:
Bild

Das Bild basiert auf einem Bild aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist der Urheber des Bildes verfügbar. Direktlink zum Bild in der Wikipedia: [link]


15 bis 50 Jungfische ist Durchschnitt. Ein Vorteil dieser langen "Tragezeit" ist, dass die jungen Beulenköpfe schon relativ groß und selbstständig sind, wenn sie ins freie Wasser entlassen werden. Sie nehmen auch bereits jedes Futter an, das sie von der Größe her verspeißen können. Wie alle Jungfische haben sie einen hohen Energiebedarf und brauchen daher große Mengen Futter, wenn man seine Jung-Frontosas täglich etwa zehnmal mit Mengen füttert, die sie innerhalb weniger Minuten fressen können, macht man sicherlich nichts falsch (geeignetes und nährstoffreichs Futter vorrausgesetzt). Wachsen die Jungtiere im Gesellschaftsbecken auf, laufen sie natürlich Gefahr, von anderen Fischen oder ihrer eigenen Verwandtschaft verspeißt zu werden.

Weiterführende Links:
[link] Guido's Frontosa-Seite
(eine Seite, die jeder Tanganjika-Beulenkopf-Interessierte unbedingt mal besucht haben muss)

FdM

Fischart des Monats
Diese Beschreibung wurde im September 2008 als Fischart des Monats ausgezeichnet. [Zum Archiv]

Bildquelle:

Das Bild basiert auf einem Bild aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist der Urheber des Bildes verfügbar. Direktlink zum Bild in der Wikipedia: [link]


PDF [PDF-Datenblatt anzeigen]


Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

  • 03.03.08, 18:17: Segelkrpfling (Komplett-Update)
  • 31.07.07, 16:55: Maverick (Temperatur)
  • 08.10.05, 23:05: patrick (Fischart neu hinzugefügt)

Kommentare

Hier können Community-Mitglieder Kommentare verfassen.

Kommentar

» Gepostet von Barsche123, 26.06.13, 21:30

Super !
Vollkommen ausführlich beschrieben . Nur manchmal ist weniger mehr , deine Beschreibung war schon Erstklassig !
Aber , ich habe mich zu 100% auf diesen Fisch Informiert !
MfG

_________________
MfG Enes

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Schau dir meine Aquarien an :) und bewertet es !
20l [link]
190l
[link]


Kommentar

» Gepostet von manu1965, 02.12.09, 16:23

Gute Beschreibung, bin mir aber eigentlich sich, dass man ausgewachsende Tiere sehr wohl unterscheiden kann, da meine Weibchen keine Beulen am Kopf vorweisen. Habe 5, seit 6 Jahren im 720 Liter Becken, und nur das Männchen weist diese hohe Beule aus. Sehr friedliche Fische gegenüber anderen, aber untereinander würde das Männchen seine Weibchen zerflücken, wenn man nicht genug versteckmöglichkeiten für sie hat. Läßt sie nur wärend der Laichzeit an sich ran, ansonsten wird sie unerbittlich gejagt. Manchmal sehe ich meine Weibchen über monate nicht. Manu1965

_________________
:thumb:


Kommentar

» Gepostet von Matti, 30.10.09, 17:24

Da muss ich Bärli (auch wenns länger her ist) zustimmen
erstklassiges Werk!
Hab mir das eben in Ruhe durchgelesen und bin beeindruckt. :thumb:

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MfG Matti
Bild
Südamerika Becken: [link]
Gesellschaftsbecken 112 Liter [link]
LÄCHELN ! Ein Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag!


Kommentar

» Gepostet von Brli, 03.03.08, 05:05

Eine wirklich sehr gute Arbeit!!!!!!!!!!!
Eine solch komplette Beschreibung ist selten, selbst im www

lg

_________________
Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, daß es schwerfällt zu glauben, sie lebten zum ersten mal. "Stanislaw Jerzy Lec"


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