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Fische: Denisonsbarbe / Rotstreifenbarbe

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Denisonsbarbe / Rotstreifenbarbe". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von manu1428 am 08.10.05.

Denisonsbarbe / Rotstreifenbarbe
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Denisonsbarbe / Rotstreifenbarbe

Beckenlänge:130 cm
PH-Wert:6,5-7,8
Wasserhärte:5-25 °dGH
Temperatur:20-24 °C
Name:Denisonsbarbe / Rotstreifenbarbe
Wiss. Name:Puntius denisonii
Familie:Barben und Brblinge
Herkunft:Indien
Größe:15 cm
Ernährung:Allesfresser

Die Denisonsbarbe, welche auch unter der Bezeichnung Rotstreifenbarbe bekannt ist, ist ein Schwarmfisch, dem man ein Leben mit mindestens sechs Artgenossen bieten sollte. Sie sind derzeit im Fachhandel noch vergleichsweise teuer, da sie noch nicht so lang in der Aquaristik auftauchen. Sie brauchen viel Schwimmraum und mögen starke Strömung, dann bringen sie ihre ganze Farbbracht zur Geltung. Mit kleinen Schwarmfischen können sie ohne Probleme vergesellschaftet werden. Auch wenn sie etwas lebhafter sind, stellt dies keine Probleme dar. Die Fütterung ist unproblematisch, sollte aber abwechslungsreich sein. Sie sind sehr schöne Schwarmfische für mittlere und große Becken.

Bild
Puntius denisonii im Becken von MarkusFFM

Hier noch ein Erfahrungsbericht von joe:

Nachdem ich diese Fische jetzt mehrere Jahre pflege, hier einige Ergänzungen zu diesem Artikel. Zunächst mal: Die von manu gemachten Aussagen bezüglich Vergesellschaftung sind absolut richtig. Ich pflege sie zusammen mit den winzigen Rasbora dorsiocellata macrophthalma (Leuchtaugenrasbora). Es gibt keine Probleme. Manus Beckengröße von 130 cm ist die absolute Mindestgröße. Auch der Temperaturbereich ist völlig ok, kann zeitweilig wohl auch mal unter 20 Grad liegen.

Über die vielfältigen Spekulationen und Gerüchte über Zuchterfolge möchte ich mich nicht äußern, aber allen, die sich für diese echten Superfische interessieren, einen Tipp zu ihrer Empfindlichkeit geben.

Das einzige was bei Puntius denisonii problematisch zu sein scheint, ist ihre unglaubliche Stressanfälligkeit nach und vor dem Transport. Von meiner ersten Gruppe bekamen 2 Fische nach wenigen Tagen Symptome der Bauchwassersucht und überlebten nicht. Eine sehr gute Tierärztin hier in Hannover brachte nur wenige Tiere überhaupt lebend bis in ihr Aquarium, und aus meiner heutigen Gruppe hat es nun auch aus ein Tier aus geradezu nichtigem Anlass "dahingerafft". Bei einem Wasserwechsel hatte ich Garnelen und Ancistrus zum Verkauf herausgefangen, und ein Netz stand noch im Becken. Eine Denisonii-Barbe verfing sich kurz in diesem Netz, kriegte Panik und musste von mir befreit werden, weil sie nur vorwärts flüchten wollte und immer weiter sich ins Netz bohrte. Sie hatte keinerlei Verletzunge, ist nirgendwo gegen gestoßen. 2 Stunden nach der Befreiunghat sie sich auf den Rücken gedreht und ist gestorben.

Was ist mein Tipp an Euch? Wenn Ihr diese Tiere erworben habt, müsst Ihr einen "Spaghat" machen: Ihr müsst wie bei allen Fischen eine sorgfältige Wasseranpassung machen, bevor Ihr sie einsetzt. Gleichzeitig dürft Ihr aber die Zeit in der diese Wasseranpassung stattfindet, nicht unendlich ausdehnen. Auch diese Anpassung ist wieder Stress und kann die Tiere nachträglich killen. Macht also einen Kompromiss zwischen Wasseranpassung und Stressvermeidung , und Ihr werdet evtl Glück haben und jahrelan Spaß an diesen echt eleganten Fischen. Sorgt für sauerstoffreiches, gern bewegtes Wasser. Versetzt sie nicht in Panik bei der Beckenreinigung oder beim Wasserwechsel. Sie dürfen durch die Hand des Pflegers nicht in die Enge getrieben werden. Bevor Ihr also in einer Ecke im Becken arbeite, gebt ihnen durch ruhige Bewegungen der Hand die Möglichkeit, aus dieser Ecke abzuhauen.

Es ist schon richtig, dass diese Barben stressanfällig sind. Dies aber entsteht meist aber beim herausfangen aus dem Händlerbecken. Da sie sehr schnell sind werden sie dort meist regelrecht gejagt bis mal der richtige ins Netz geht. Dies liegt aber oft daran dass der Kunde einen ganz bestimmten haben will und es so zur Hetzjagd wird. Bei der Umsetzung sollten sie dann langsam zusammen mit Artgenossen in einem vernünftigen größeren Behälter umgesetzt werden den man mit einem Tuch abdeckt. Maximal eine Stunde sollte dieser Prozess dauern. Nach dem Einsetzen in das Aquarium sollte erstmal das Licht ausgeschaltet werden bis sie sich beruhigt haben. Danach sollte es in der Regel keine Probleme geben und sie verhalten sich im Schwarm (sollten schon 10 Stück sein) nicht ängstlich und sind stressfrei. Sehr gut ist, wenn im 'Schwarm auch 2 bis 3 größere Tiere von Anfang an dabei sind (auch wenn diese noch teurer als die kleineren sind). Das beruhigt die Kleinen. Im Schwarm fühlen sie sich richtig wohl und machen Spass beim zuschauen.

Übrigens habe ich auch die Beschreibung in die Wikipedia gesetzt: [link]

FdM

Fischart des Monats
Diese Beschreibung wurde im Dezember 2011 als Fischart des Monats ausgezeichnet. [Zum Archiv]

Bildquelle: Werner Krinke

PDF [PDF-Datenblatt anzeigen]


Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

  • 04.12.11, 23:52: Sebastian (Neues Bild)
  • 04.12.11, 23:51: Sebastian (Bild gelöscht)
  • 04.12.11, 23:48: Sebastian (Etwas umformuliert)
  • 04.12.11, 23:45: Sebastian (typo)
  • 31.10.10, 20:05: Ramses Zwei (Ergänzung zur Stressanfälligkeit)
  • 15.03.09, 23:07: Sebastian (typo)
  • 15.03.09, 23:06: Sebastian (Zusätzliches Bild)
  • 17.02.08, 20:41: joe (Erfahrungen ergänzt)
  • 08.10.05, 01:48: manu1428 (Fischart neu hinzugefügt)

Kommentare

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Keine Angst vor den Rotstreifen

» Gepostet von Ramses Zwei, 17.12.11, 13:37

Ich kann die ganzen Warnungen bezüglich der Stressanfälligkein nicht aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Ich habe bereits mehr als 20 Dinosonii gekauft und nicht einer ist bei dem Transport umgekommen. Leider sind mir 10 bei einem Betriebsunfall (Stromausfall während des Urlaubs) zusammen mit allen anderen gestorben. Ich hatte stets die Fische zusammen aus einem Becken gekauft. Nie ein Problem. Genauso im Becken, wichtig ist allerdings gute Wasserwerte, gutes Futter, möglichst Lebend oder Gefrierfutter wie Artemias oder Mückenlarven, kein Überbesatz min. 40 Liter je Dinosonii, min. ein Schwarm von 10 Fischen - besser mehr -. Dann gibt es keine Probleme mit diesen Fischen. Also keine Angst, wenn einige Regeln beachtet werden gibt es keine Probleme.
Ramses Zwei
BKN

_________________
BKN


Stressanfällig: nichts für mich :-(

» Gepostet von Wasserfisch, 11.10.10, 00:06

Ups,
ich hatte eigentlich vor, mir demnächst in einem noch zu kaufenden Becken diese schönen Fische zu halten.
Aber nach Joe's Aussagen bin ich jetzt nicht mehr so sicher: derart stressanfällige Tiere sind glaube ich, nichts für mich.

Na ja, lieber vorher schlauer, als hinterher.... :thumb:

_________________
Gruß, Rich


Puntius denisonii - Rotstrichbarbe

» Gepostet von Ramses Zwei, 27.08.10, 14:36


+++HIER BITTE VERBESSERUNGEN HINSCHREIBEN+++ Es ist schon richtig, dass diese Barben stressamfällig sind. Dies aber entsteht meist aber beim herausfangen aus dem Händlerbecken. Da sie sehr schnell sind werden sie dort meist regelrecht gejagt bis mal der richtige ins Netz geht. Dies liegt aber oft daran dass der Kunde einen ganz bestimmten haben will und es so zur Hetzjagd wird. Bei der Umsetzung sollten sie dann langsam zusammen mit Artgenossen (bitte nicht einzeln) in einem vernünftigen größeren Behälter umgesetzt werden den man mit einem Tuch abdeckt. Maximal eine Stunde sollte dieser Prozess dauern. Nach dem Einsetzen in das Aquarium sollte erstmal das Licht ausgeschaltet werden bis sie sich beruhigt haben. Danach sollte es in der Regel keine Probleme geben und sie verhalten sich im Schwarm (sollten schon 10 Stück sein) nicht ängstlich und sind stressfrei. Sehr gut ist, wenn im 'Schwarm auch 2 bis 3 größere Tiere von Anfang an dabei sind (auch wenn diese noch teurer als die kleineren sind). Das beruhigt die Kleinen. Im Schwarm fühlen sie sich richtig wohl und machen Spass beim zuschauen.
Ramses Zwei
BKN

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BKN


zu "gestresster Fisch"

» Gepostet von CarloGP, 25.04.09, 03:34

Hab´ vergessen, meine Wasserwerte anzugeben ... KH 2,5 ... PH 6,2 ... keine Algen, gesunde Pflanzen ... gesunde und fröhliche Fische :fisch: ... sie lieben ihr Wasser grins Und jetzt dürft Ihr Fragen stellen :thx:

_________________
Du kannst auch mailen an w.carlo@t-online.de ..... da guck ich jeden Tag rein :grins:


gestresster Fisch ?

» Gepostet von CarloGP, 25.04.09, 03:29

Bin voll der Fan von den Rotstreifen ... habe mir das erste mal 3 Stück und beim zweiten mal 2 Stück in nem Fressnapf gekauft. Die waren allerdings beim Fressnapf erst ein paar Stunden vorher angekommen und ins Becken eingesetzt worden. Wurde natürlich gleich vorgewarnt wegen Stress beim Transport und sterben und so ... Deshalb wollte der Verkäufer die auch alle einzeln eintüten - was ich sofort abgelehnt hatte. Also jeweils alle zusammen in eine Tüte rein ... oben Licht reingelassen und flugs 30 Minuten bis nach Hause gefahren. Zu Hause -wie IMMER- Deckel vom 300er Aquatlantis auf, Fischtüte auf, Netz in Tüte rein und ALLE auf einen Schwung ins Becken rein (vorher Licht im Becken aus - nur Tageslicht). Und jetzt sind sie alle ausgewachen und keiner ging ein.

_________________
Du kannst auch mailen an w.carlo@t-online.de ..... da guck ich jeden Tag rein :grins:


gestresster Fisch ?

» Gepostet von CarloGP, 25.04.09, 03:26

Bin voll der Fan von den Rotstreifen ... habe mir das erste mal 3 Stück und beim zweiten mal 2 Stück in nem Fressnapf gekauft. Die waren allerdings beim Fressnapf erst ein paar Stunden vorher angekommen und ins Becken eingesetzt worden. Wurde natürlich gleich vorgewarnt wegen Stress beim Transport und sterben und so ... Deshalb wollte der Verkäufer die auch alle einzeln eintüten - was ich sofort abgelehnt hatte. Also jeweils alle zusammen in eine Tüte rein ... oben Licht reingelassen und flugs 30 Minuten bis nach Hause gefahren. Zu Hause -wie IMMER- Deckel vom 300er Aquatlantis auf, Fischtüte auf, Netz in Tüte rein und ALLE auf einen Schwung ins Becken rein (vorher Licht im Becken aus - nur Tageslicht). Und jetzt sind sie alle ausgewachen und keiner ging ein.

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Du kannst auch mailen an w.carlo@t-online.de ..... da guck ich jeden Tag rein :grins:


Ablaichbericht

» Gepostet von Sebastian, 09.11.05, 18:09

Becken 160 cm x 70 x 60

Wasser
Temp = 26 Grad
PH = 6,6
KH = 5
GH = 6
NH4 = 0
NO2 = 0
CU = 0
O2 = 7
NO3 = 0
PO4 = 0,1
FE = 0,1

Beim Wasserwechsel gegen 20 Uhr (Licht-Aus 21 Uhr) von 150 Liter mit 18 Grad Temp. !! Stehen die Tiere (12 Stck),(ca.10-14 cm) im Wasserstrahl (Schlauch ca 20 mm Durchmesser) und schwimmen gegen die Strömung an, danach ihr Lieblingsfutter Rote Mückenlarven, sie fressen so schnell (4 Würfel) das kaum etwas zu Boden fällt. Gegen 20,45 schalte ich zusätzlich einen Halogenspot (50 Watt) an, den ich auf die Mitte des Beckens richte. Da fangen die Tiere auf ihrem Tanzplatz (freie Fläche) an sich im Kreis (miteinander und gegeneinander) zu bewegen sich zu betupfen, ein einziges Tier (das kleinste, ca 10 cm) verliert innerhalb ca. 3 Sekunden seinen schwarzen Streifen völlig und verblasst, ein laichwilliges Weibchen ? , sofort geht alles blitzschnell durcheinander, Eier fallen zu Boden,(kann gar nicht sehen von wem), werden im selben Moment auch schon gefressen. Die Aufregung legte sich und das eine Tier bekam wieder seinen schwarzen Streifen.

Das ganze habe ich nach 8 Tagen wieder probiert, leider ohne Erfolg aber ich lasse nicht locker.

Werner Krinke

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