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Fische: Schwanzstreifenbuntbarsch

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Schwanzstreifenbuntbarsch". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von Mike am 13.07.05.

Schwanzstreifenbuntbarsch
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Schwanzstreifenbuntbarsch

Beckenlänge:80 cm
PH-Wert:6-7,5
Wasserhärte:4-12 °dGH
Temperatur:23-27 °C
Name:Schwanzstreifenbuntbarsch
Wiss. Name:Biotodoma cupido
Familie:Cichliden / Buntbarsche
Herkunft:Südamerika: Amazonas, Guyana
Größe:13 cm
Ernährung:Lebendfutter, Frostfutter, Flocken

Syonyme:
Geophagus cupido, Acara subocularis, Mesops cupido.

Herkunft:
Der Schwanzstreifenbuntbarsch kommt aus den Einzugsgebieten des mittleren Amazonas und westlichen Guyanas, wo er meist in stehenden oder langsam fließenden Gewässern zu finden ist. Leider findet man diesen reizenden Buntbarsch immer seltener in den Aquarien.

Geschlechtsunterschiede:
Es gibt keine sicheren äußeren Geschlechtsunterschiede. Bei den Männchen, die bis zu 13cm lang werden können, ist die Afterflosse und die Rückenflosse spitz ausgezogen. Im Vergleich dazu sind die Flossen der Weibchen mehr gerundet. Das sicherste ist aber die Form der Genitalpapille, die beim Männchen spitz und beim Weibchen gerundet ist.

Haltung im Aquarium:
Diese etwas scheuen u. zurückhaltenden Fische entwickeln im Aquarium nur wenig Durchsetzungsvermögen sollten deshalb nur mit friedfertigen Arten vergesellschaftet werden. In Becken ab 80 cm kann man sieh paarweise, besser aber in größeren Becken als Gruppe, halten.

Die Einrichtung sollte aus robusten Planzen, flachen Steinen und feinkiesigem Bodengrund bestehen, da in der Laichzeit kleine Gruben ausgehoben werden. Es empfiehlt sich im Becken eine Steinrückwand mit vielen Spalten und Höhlen einzubringen. Es sollte dennoch genug freier Schwimmraum bestehen. Das Einbringen von feinem Sand ist ein Muss, da sie Geophagus-Verwandte sind und bleiben.

Zucht:
Den ersten ausführlichen Zuchtbericht veröffentlichte KUHLMANN (1984): DATZ 37, S. 14-17. Seine Beobachtungen zeigten zweifelsohne, dass die Tiere Offenbrüter sind. Das Weibchen wirft mit dem Maul in Bulldozer-Manier eine Mulde aus, das Männchen hilft dabei nicht mit! In diese Kuhle wird abgelaicht. Die Eier sind etwa 2mm groß, haben eine grauweiße Farbe und kleben am Grund oder verklumpen zum Teil. Das Weibchen pflegt das Gelege, das 100 Eier umfassen kann. KUHLMANN beobachtete weiter, dass die Eltern am zehnten Tag nach der Eiablage mit den Jungfischen (ca. 3 mm lang) ausschwammen. Die Fütterung der Jungen mit Kleinstlebewesen wie Krebsnauplien.

Die Eltern zeigen eine intensive Betreuung der Jungen.

Zuchttemperatur bei 24-27°C

Wasserwerte wie bei anderen Geophagus-Arten.

Futter:
Carnivor; Lebenfutter wie Wasserflöhe, Mückenlarven, Regenwürmer, Daphnien; Flocken; Frostfutter. Sie können während des Fütterns ziemlich aggresiv sein. Deswegen sollte an mehreren Stellen im Aquarium gefüttert werden.

Sonstiges:
In unsere Zoofachläden gelangen fast nur noch Wildfänge. Am schönsten sind die Tiere, die in der Nähe von Santarem gefangen werden, die oft unter dem Namen Biotodoma cupido 'Santarem' gehandelt werden.

Bildquelle: aquakollege

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Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

  • 31.10.10, 19:25: Sebastian (typo)
  • 31.10.10, 19:25: aquakollege (Ergänzungen zu Futter und Sonstiges)
  • 31.10.10, 19:23: Sebastian (Bild hinzugefügt)
  • 08.08.10, 13:48: aquakollege (Komplett-Update)
  • 13.07.05, 16:51: Mike (Fischart neu hinzugefügt)

Kommentare

Hier können Community-Mitglieder Kommentare verfassen.

Biotodoma cupido

» Gepostet von susann-dietrich, 11.04.06, 20:42

Wir interessieren uns für diesen o.g. Barsch, sind aber momentan etwas unsicher. Laut Ihrer Angaben ist der Barsch ein starker Wühler, laut Fachliteratur aber ein äußerst friedlicher Fisch. Haben Sie selbst diesen Barsch im BEstand und können uns daher aus eigener Erfahrung sagen, dass er stark wühlt? MfG Susann

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Susann D.


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