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Fische: Zebrabärbling

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Zebrabärbling". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von Feuerschwanz am 13.07.05.

Zebrabärbling
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Zebrabärbling

Beckenlänge:80 cm
PH-Wert:6-8
Wasserhärte:< 25° dGH
Temperatur:18-28° C
Name:Zebrabärbling
Wiss. Name:Danio rerio
Familie:Barben und Bärblinge
Herkunft:Pakistan, Indien, Bangladesch und Nepal
Größe:6 cm
Ernährung:Pflanzen-, Lebend- und Trockenfutter

Der Zebrabärbling (Danio rerio) ist ein Klassiker in der Aquaristik und dort schon seit langem vertreten. Er wird 6 cm groß, die Männchen bleiben kleiner und schlanker. Er lebt in der Natur in klaren, schnellfließenden Bächen in Vorderindien. Deshalb sollte in dem Aquarium auch eine starke Strömung herrschen (eventuell muss eine zusätzliche Kreiselpumpe eingebaut werden). Dann kann man diese Fische in der Strömung spielen sehen . Es handelt sich um eine sehr lebhafte Art, die man deshalb nicht mit ruhigen Arten vergesellschaften sollte, da sich diese gestört fühlen könnten. Außerdem sollte bei der Vergesellschaftung darauf geachtet werden, dass die zu vergesellschafteten Fische die starke Strömung mögen.

Außer der starken Strömung sollte das Becken auch eine starke Beleuchtung aufweisen. Das Becken sollte min. 80cm lang sein, da es sich bei den Zebrabärblingen um sehr schwimmfreudige Fische handelt. Am besten geeignet ist eine Sonderanfertigung, d.h. das Becken ist länger aber schmaler und somit kommt auch die Strömung besser zur Geltung. Es sollte genügend freier Schwimmraum vorhanden sein, aber auch eine dichte Randbepflazung (siehe Zucht).

Der pH-Wert sollte im neutralen Bereich liegen. Die Temperatur sollte nicht so hoch sein, da die Farben der Fische dann verblassen. Achtung: Der Fisch springt! Also alle Löcher in der Abdeckung mit Filterwatte verschließen!

Die Vermehrung von Zebrabärblingen ist relativ einfach und leicht zu schaffen. In Haltungsbecken mit dichter Randbepflazung können öfters ein paar Jungfische hochkommen. Aber die "richtige" Zucht sollte in einem extra Becken erfolgen (zur Zucht sind 54L ausreichend). Man sollte Glasmurmeln auf den Boden des Beckens legen, damit die Eier da zwischen fallen, denn die Eltern sind Laichräuber und versuchen die Eier sofort zu fressen. Man sollte 1 Weibchen (dicker, fülliger) und 2 Männchen (verhältnis mäßig extrem schlank) zu einem Zuchtversuch zusammensetzen. Das Weibchen legt zwischen 300 und 400 Eier. Die Eltern sollten nach erfolgreichem Ablaichen wieder herausgefangen werden (siehe Laichräuber). Nach 73 Stunden schlüpfen die Jungfische. Die Jungfische werden dann später mit zerriebenem Trockenfutter angefüttert, zuerts mit Infusorien und Artemia.

Bildquelle: Boyzhurt

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Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

Kommentare

Hier können Community-Mitglieder Kommentare verfassen.

Kommentar

» Gepostet von Jonas S., 17.11.11, 14:32

:help: Woher weiß ich denn jetzt ob sie gelaicht haben??? :help:

ich sag schon mal :thx: :thx:

_________________
-oOOo---// (´°`(_)´°`) \---oOOo-

ch hab meine Meinung, lasse mich aber gerne eines besseren belehren :-)


Kommentar

» Gepostet von hannes., 12.02.11, 22:09

macht das was aus wann ich die fische zusammen setze zum laichen oder sollte ich auf etwas rücksicht nehmen?


Zucht

» Gepostet von Scape, 16.11.09, 15:06

Also ich schaffe zurzeit in einem Labor als Föj´ler (Freiwilliges ökologisches Jahr) und dort habe ich die besten Erfahrungen mit der besetzung von 8 Weibchen und 4 Männchen in ein 10 Liter Becken mit Murmeln und einer Plastik-Pflanze gemacht. Wer den Kompletten Versuch lesen will kann mich gerne anschreiben dann schick ich im die 4 Seiten die ich dazu geschrieben habe, für den puren "ich möchte 10 Jungfische" vielleicht nicht unbedingt nötig.
In dieser Kobination haben 2x 10 Liter Becken mit der besatzung 2200 Eier gelegt. Gut, man darf sich von dem Gedanken verabschieden das alle 2200 Befruchtet sind und auch durchkommen.
Also Erfahrungen zeigen das etwa 90% der Eier in den "Laborbecken" befruchtet sind und davon etwa maximal 10-20% das Jungischalter erreichen.
Es mag durchaus möglich sein diese Quote zu Steigern, man muss sich jedoch voraugen halten das es bei mir im Labor nur um die Eier geht und die Nachkommen (fals benötigt) Samstags und Sonntags nicht gefüttert werden (da niemand im Labor ist ^^)

gruß


Zebrabärblinge und Krallenfrösche

» Gepostet von reh, 26.04.09, 16:25

Krallenfrösche fressen das Aquarium leer,
so versuchte es einmal mit Zebrabärblingen.

Die Zebrabärblinge sind viel zu schnell, als dass die Frösche sie erhaschen können, sie drehen nur noch den Kopf nach ihnen.
Allerdings sind meine Zebras deshalb auch leichtsinnig geworden, einer schwamm einem Frosch direkt ins Maul. Fassunglos riss er sein Mäulchen auf, und als er drinne war, wieder zu und schluckte.
Aber das war eine Ausnahme.

Allerdings muss bei Krallenfröschen alles FEST und sicher stehen, denn sie werden groß und haben viel Kraft.

Auch habe ich ein Gitter ins Aquarium gestellt, sie haben einen Spass daran, Slalom zu schwimmen, während die Frösche das nicht können.
Es ist so spannend, dass ich manchmal kaum schlafen gehen kann.

Ich gebe ihnen Trocken- und Lebendfutter.
Zu den verschiedenen Tierfuttern gebe ich neuerdings auch Guppy-Futter, seitdem leuchten sie in besonderen wunderschönen Streifen.
Weiß jemand, ob es vielleicht schädlich für sie sein kann ? (allerdings geht es ihnen seit Wochen sooo gut, aber trotzdem).

Hat jemand zu meiner Kombination Erfahrungen?

Danke und Gruß!

_________________
Gruß vom Reh

Es wimmle das Wasser
von lebendigem Getier.
(aus Gen. 1, 20)


Kommentar

» Gepostet von Blubb14, 16.10.08, 11:58

Diese Brachydanio rerio gibt es auch als genveränderte Fische oder auch transgene fische genannt. Das heist wenn sie noch in den eiern ein floriszierendes Gen eingesetzt bekomen. Diese werden in Amerika Glofish genannt und in korea night pearl [img][[link]


Kommentar

» Gepostet von rich96, 11.10.08, 20:52

Wie lange brauchen die denn, bis sie bereit zum ablaichen sind und geht das auch in einem Ablaichkasten?

_________________
Wenn' s mein fischen gut geht, gehts mir auch gut.
:fisch: :grins:


Kommentar

» Gepostet von LDU, 07.07.08, 03:57

ICH HABE EINE FISCHART DIE WIE DIE ZEBRABÄRBLINGE AUSSEHEN(HABEN DIE GLEICHE FORM),DOCH SIE SIND GANZ ROSA UND SIND LEICHT WEIS GESTREIFT UND WENN MAN SIE GENAU ANGUCKT SIND DIE AUGEN ROT.KÖNNTE ES SEIN DASS SIE ALBINOS SIND? :dream:

_________________
:grins: BIN NOCH ANFÄNGER :grins:


Tolle Tiere

» Gepostet von Tooobi, 17.04.07, 16:33

von denen kommen ca 10 -15 in mein Krebsbecken.
Sie haben mich in ihren Bann gezogen und hab mich total in ihren Bann gezogen. Ich möchte die Schleierschwanzform züchten.

Eine Frage:
Ist es bei denen sehr selten das Albinos dabei sind?
Wenn man Albinopärchen paart, sind dann alle Jungen Albinos oder sind da wieder normale dabei?

Gruß Tobias

_________________
Mein Procambarus Clarkii Becken: [link]


Noch kurz gesagt...

» Gepostet von TED, 27.08.05, 18:16

Ich finde die minimale Beckenlänge eigentlich schon ziemlich lang. Gut, es sind Barben und brauchen viel Schwimmraum, allerdings muss das Becken nicht sehr Breit sein und deshalb reichen 60-100l schon aus. Vielleicht können sich ja einige Leute ein Barbenbecken zuschneiden lassen, dann sinkt die Breite mehr.
Gesagt sein sollte auch, dass die gute Temperatur im Gesellschaftsbecken 24°C beträgt. Wenn es wärmer wird, dann erblassen die Farben. Wenn es kälter wird, naja, dass ist egal, aber im Gesellschaftsbecken ertragen nicht alle Fische langfristig 18-23°C!

_________________
TED
Kala kala,
fiska! :)


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