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Fische: Grüner Flusskugelfisch

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Grüner Flusskugelfisch". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von Mama-im-Einsatz am 11.01.09.

Grüner Flusskugelfisch
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Tetraodon fluviatilis

Beckenlänge:120 cm
PH-Wert:> 7,5 (Brackwasser)
Wasserhärte:Brackwasser, s.u.
Temperatur:24 - 28° C
Name:Grüner Flusskugelfisch
Wiss. Name:Tetraodon fluviatilis
Familie:Sonstige Fischfamilien
Herkunft:Asien
Größe:bis 20 cm
Ernährung:Hartschaliges Futter, lebenfutter

Tetraodon fluviatilis wird als der Grüne Flußkugelfisch bezeichnet.
Seltener genutzte Synonyme sind Arothron dorsovittatus und Chelonodon fluviatilis.
So oder so, er ist in Deutschland nicht einfach zu erhalten, auch wenn behauptet wird, dass er aus Asien häufiger importiert wird.

Tetraodon fluviatilis ist ein Brackwasserfisch!
Auch wenn bei Brackwasserkugelfischen immer behauptet wird das sie in
Süßwasser mit regelmäßigen Salzbädern leben können ist dies keineswegs
artgerecht!

Beschrieben von HAMILTON 1822, vorkommend in Asien im indischen
Subkontinent: Bangladesh, Sri Lanka, Indonesien, Indien, Mekong Dreieck

Brackwasser findet sich in Mündungsgebieten von Flüssen die in die Meere
fließen. An diesen Stellen ist das Nahrungsangebot enorm vielfältig und
die Fische sind daran angepasst. Das bedeutet für Pfleger das immer
Futter im Aquarium sein muss. Dafür sind Artemien gut geeignet, da man
nur die Eier in das Aquarium einbringen muss. Die Nauplien sowie die
ausgewachsenen Artemien werden permanent gefressen.

Ernährung:
Am wichtigsten sind Schnecken, Krebse, Garnelen und wenn sie genommen
werden auch Muscheln. Des weiteren frisst der T. fluviatilis eigentlich
alles was sich in seiner Nähe bewegt, wie Insektenlarven und Fische,
aber auch pflanzen werden - eher selten - nicht verschmäht.
Hartschaliges Futter gewährleistet den lebensnotwendigen Zahnabrieb und
es muss immer für ausreichend Lebendfutter gesorgt werden.

Verwechslungsmöglichkeit:
Tetraodon fluviatilis und Tetraodon biocellatus sehen sich juvenil sehr
ähnlich. Gute Unterscheidungsmerkmale sind die Punkte die beim
fluviatilis ab der bänder-wabenartigen Rückenzeichnungzeichnung die sich
um den gesamten Bauch herum fortsetzen. Der T. biocellatus hat keine
Punkte am Bauch.

Zucht:
Tetraodon fluviatilis sind Wildfänge. Mir ist nichts von einer
erfolgreichen Zucht bekannt. Brackwasserkugelfische gelten als nicht
vermehrbar im Aquarium. Dazu sind die gesamten Faktoren einfach
unbekannt.

Haltung:
Ein Brackwasserbecken mit Brackwasserfischen sollte immer gut bepflanzt
sein, da mit der Menge der Bepflanzung auch das Nahrungsangebot steigt.
Möglichkeiten um an Brackwasserpflanzen zu kommen bieten Kleinanzeigen
um Algen, Tang und diverse Gewächse von der Nord- und Ostsee zu
erhalten.
Die Dichte sollte wie bei jedem Brackwasserkugelfisch zwischen 0.008 und
0.012 schwanken. Temperaturwechsel in einem Tag-Nachtrhytmus zwischen
24°C und bis 28°C kommen dem natürlichem Umfeld am nahesten.
Des weiteren sollten sich auch tote Hölzer bzw. Äste im Becken befinden
da auch an Ästen genagt wird.
Der Bodengrund sollte aus Sand bestehen. Turmdeckelschnecken vermehren
sich sehr gut in Brackwasser und stellen eine gute Zusatznahrung zu den
Süßwasserschnecken dar. So ist der Fisch wenigstens beschäftigt damit
sich sein Futter aus dem Bodengrund zu holen.

Verwendet sollte spezielles, mit Mineralien versetztes, Meersalz für die
Meerwasseraquaristik werden. Um dies zu betreiben ist es notwendig, sich
ausgiebig mit dem Thema Brackwasser zu befassen.

Der Aquarienrand sollte großzügig bepflanzt werden. Hier bieten sich
Javafarn und Javamoss an. Mosskugeln halten sich auch im Brackwasser.
Ansonsten eben höhere Algen einbringen oder wenn man die Tiere in
schwerem Brack pflegt mal in der Meerwasseraquaristik nachfragen, ob es
keine Algen gibt die mit leichtem Seewasser klar kommt. So ist es dann
auch möglich, das Becken gut struckturiert zu bepflanzen.

Diese Fische kann man angeblich durchaus in einer Gruppe pflegen. Bei
einem 120 cm Aquarium ist aber nicht mehr als drei möglich, da sie auch
noch Schwimmraum benötigen.
Wenn man sie dann im schweren Brackwasser hat, kann man wunderschöne
Schlammspringer, Grundeln oder besser die größeren Argusfische
beisetzen.

Geschlechtsunterschiede sind mir unbekannt.

Bildquelle: mit freundlicher Genehmigung von: [link] , einsehbar unter: [link]

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Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

Kommentare

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Preis

» Gepostet von Mama-im-Einsatz, 22.01.10, 11:57

Hi,

wenn Du jemals in den Genuss kommst so einen kaufen zu können - sag mir Bescheid :-)
Ich habe ihn in Deutschland auf keiner Stockliste finden können. Und mehr Infos gibt es auch nicht. So leid es mir tut. Schau doch in dem Zoo-Laden von dessen Seite die Genehmigung für das Bild ist. Evtl. hast Du ja nun Glück und der ist nun importiert...

_________________
Viele Grüße, Katharina
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s=k. log w = Entropie;


Kommentar

» Gepostet von Robl.jr, 22.01.10, 11:38

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frage wie viel hat der gekostet


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