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Fische: L 34 Medusa-Pleco

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "L 34 Medusa-Pleco". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von Segelkrpfling am 18.01.08.

L 34 Medusa-Pleco
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Ein noch junges Exemplar des L 34

Beckenlänge:80 cm
PH-Wert:5,5-7,5
Wasserhärte:0-20° dGH
Temperatur:26-30° C
Name:L 34 Medusa-Pleco
Wiss. Name:Ancistrus ranunculus
Familie:Welse
Herkunft:Rio Xingú, Tocantins & Araguaia in Pará (Brasilien)
Größe:12-14 cm
Ernährung:ähnlich wie andere Ancistren

Der L 34, der mit den Trivialnamen Drachen-, Froschkopf-, Kaulquappenwels oder Monster-Antennenwels betitelt wird, ist ein Harnischwels aus dem Fluss Rio Xingú im brasilianischen Bundesstaat Pará. Im Vergleich zu seinen Gattungs-Genossen, den anderen Ancistren, von denen der Braune Antennenwels (Ancistrus sp.) bestimmt über die Hälfte aller Hobby-Aquarien bewohnt, ist die Körperform des L 34 wesentlich flacher und zum Kopf hin sehr breit. Gesunde Welse dieser Art sind komplett schwarz gefärbt ohne irgendwelche Punkte zu zeigen, kranke Tiere dagegen weisen weiße Punkte auf dem Rücken auf, die symmetrisch angeordnet sind.
Beim Kauf von L 34 ist darauf zu achten, dass viele dieser Tiere stark verwurmt eingeführt werden (erkennbar an eingefallenen Bäuchen - Harnischwelse können nur am Bauch ab- und zunehmen, da der Rest des Körpers durch die harte Panzerung unveränderlich ist) und somit nur eine geringe Lebenserwartung haben. Überleben sie aber oder bekommt man von vornherein bereits gesunde Exemplare kann man sich als Fan dieser rustikalen und exotischen Welse jahrelang an ihnen erfreuen, sollten keine unglücklichen Umstände passieren. Seinen Lebensraum teilt der L 34 mit Parancistrus sp. (L 332), Baryancistrus sp., Oligancistrus sp., Hypancistrus zebra (L 46), verschiedenen Arten Leporinus und Crenicichla - ist also mit diesen Arten vergesellschaftbar.
Überhaupt ist der L 34 ein friedlicher Wels, der gut mit anderen Fischarten im Gesellschaftsbecken auskommt. Allzu ruppige oder wilde Fische lassen ihn aber scheuer werden, als er ohnehin schon ist. Ancistrus ranunculus hat von allen Ancistren die am stärksten reduzierte Bezahnung, was eine Anpassung an stark karnivore und omnivore Ernährung darstellt. Er nimmt keine Gemüsesorten und ernährt sich lieber von Futtertabletten mit hohem Fleisch- und Algenanteil, aber auch von verschiedenem Frost- und Lebendfutter.

Die Art lebt sehr versteckt, auf flache Höhlen ist zu achten. Mitunter bewohnen auch mehrere Tiere dieser Art eine Höhle, Streitigkeiten kommen hierbei nicht vor. Der L 34 ist ein zurückhaltender, scheuer Fisch, weswegen eine Vergesellschaftung mit Panzerwelsen und anderen Welsen, die das gleiche Futter bevorzugen wie er problematisch sein könnte. In Literatur und Internet stößt man immer wieder auf die Aussagen, dass der L 34 sehr anfällig für Wasserwerte ist, dies konnte von diversen Haltern nicht bestätigt werden, teilweise waren sie robuster als andere Welse.

Anders als bei den übrigen Ancistrus-Welsen bilden bei dieser Art auch die Weibchen einen Antennenbart aus, allerdings wesentlich kleiner als männliches Gegenstück und maximal zwei Reihen hintereinander. Zudem haben die Männchen längere Interopercularodonten und längere Odonten auf den Pectoralstacheln. Ingo Seidel und einige andere mir namentlich nicht bekannte Halter haben die Art bereits nachgezüchtet. Dabei gab es keine Unterschiede zu den restlichen Mitgliedern der Gattung. Auch beim L 34 wirkt Strömung im Becken, eine pH-Senkung und eventuelles Umsetzen stimulierend.

Weiterführende Links
[link] Bericht über Schwierigkeiten mit L 34
[link] Erfahrungsbericht
[link] Bericht zur Zucht

Bildquelle: © Klaus Dreymann mit Genehmigung von welse.net
[link]

PDF [PDF-Datenblatt anzeigen]


Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

Kommentare

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Kommentar

» Gepostet von Jann Schlaudraff, 04.12.11, 10:19

Schöne Art! :thumb:

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22.08.18 | 01:16 Uhr

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