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Fische: Genetzter Panzerwels

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Genetzter Panzerwels". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von M&M am 20.11.07.

Genetzter Panzerwels
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Genetzter Panzerwels

Beckenlänge:80 cm
PH-Wert:6-7
Wasserhärte:weich
Temperatur:23-26° C
Name:Genetzter Panzerwels
Wiss. Name:Corydoras sodalis
Familie:Welse
Herkunft:Süd-Amerika
Größe:ca. 6 cm
Ernährung:Welstabs, Lebendfutter

In der freien Natur lebt der Genetzte Panzerwels im Flusssystem des Rio Yavari und im Rio Solimoes im Grenzgebiet zwischen Peru und Brasilien. Die Art lebt dort in sauerstoffreichen Bächen und Flüssen mit weichem und leicht saurem Wasser. Dieser Fische wurde erstmals 1983 von Nijssen & Isbrücker beschrieben.

Sein lateinische Name "sodalis" bedeuted freundschaftlich, kameradschaftlich, was sein Vorkommen als Gruppenfisch unterstreicht. Eine Verwechslungsgefahr besteht mit C. reticulatus, aber dieser hat einen schwarzen Fleck in der Dorsale.
Im Aussehen ist C. sodalis sehr variabel, Netzmuster und Färung sind meist unterschiedlich ausgeprägt.

Haltung:
Der Genetzte Panzerwels ist wie jeder Panzerwels ein Gruppenfisch und sollte deshalb mindestens zu fünft gehalten werden, wobei natürlich gilt "Je mehr, desto besser!". Der Bodengrund sollte aus sand bestehen, damit er seinem natürlichen Verhalten der Nahrungssuche, dem Gründeln nachkommen kann. Bei Kies besteht außerdem die Gefahr, dass sich die Tiere ihre Barteln am meist scharfen Kies verletzen.

Durch eine dichte Randbepflazung und Holz- oder Steinaufbauten sollten außerdem Rückzugsmöglichkeiten geschaffen werden, aber es sollte immer noch genug Platz zum Gründeln vorhanden sein. Die Wasserwerte sollten wie in seiner Heimat weich und leicht sauer sein.

Geschlechtsunterschiede und Zucht:
Die Weibchen sind gedrungener, aber größer als die schlanken Männchen. Zur Zucht setzte man ein Pärrchen oder ein Trio in ein vorbereitetes Becken. Nach der Eiablage auf Substrat schlüpfen die Jungen ach ca. 4 Tagen bei einer Temperatur von 26° C. Wenn der Dottersack der Jungfische aufgebraucht ist und sie frei schwimmen, ernährt man sie mit Artemia-Nauplien.

Bildquelle: Eigenes Bild

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Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

  • 01.01.08, 20:00: M&M (+ neues Bild)
  • 01.01.08, 19:55: M&M (- altes Bild)
  • 20.11.07, 17:17: Sebastian (typo)
  • 20.11.07, 17:14: M&M (Fischart neu hinzugefügt)
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