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Pflanzen | 14.05.09, 15:14
Wasserlinsen-nützliches Unkraut
Die Wasserlinse kennt bestimmt jeder...Ich möchte mit diesem Artikel...Informationen zu Familen etc. geben...meine Erfahrungen mit diesem "Unkraut" mit euch teilen...obwohl ihr mit Sicherheit selbst schon welche gemacht habt-lässt sich kaum vermeiden...
Vor allem möchte ich PRO und KONTRA aufzählen...
Ein Artikel von Darkpunk87.
Lemna minor L.
Wasserlinsen...nützliches Unkraut
Die Wasserlinsengewächse (Lemnoideae) sind eine Unterfamilie innerhalb der Aronstabgewächse (Araceae). In anderen Übersichten werden sie dagegen als eigene Familie Lemnaceae behandelt und auch auf höherer taxonomischer Ebene anders klassifiziert als hier dargestellt. Zu den Wasserlinsengewächsen werden verschiedene Gattungen von Wasserpflanzen zusammengefasst: Lemna, Spirodela, Landoltia, Wolffia und Wolffiella. Drei davon sind auch mit Arten in Mitteleuropa vertreten.Quelle:wickipedia
Allen gemeinsam ist, dass es sich um nur wenige Millimeter große „Blättchen“ (genauer: Sprossglieder) handelt, denen eine Gliederung in Stängel und Blatt fehlt. Sie schwimmen treibend auf der Oberfläche von Gewässern, besiedeln diese oft in Massen und können sie komplett bedecken.
Für uns Aquarianer ist aber eigendlich nur die kleine Wasserlinse von Interesse...
Die Kleine Wasserlinse (Lemna minor L.) ist eine von sieben Arten aus der Gattung Wasserlinsen (Lemna), die neuerdings zur Familie der Aronstabgewächse (vormals: Lemnaceae) gestellt wird. Wasserlinsen bestehen meist aus einem oder mehreren "Blättchen" (eigentlich: Sprossgliedern), die luftgefüllte Hohlräume enthalten, mit Hilfe derer sie auf oder knapp unter der Wasseroberfläche frei schwimmen. Von dort senkt sich eine Wurzel ins Wasser herab, mit der Mineralien aufgenommen werden können. Es fehlt eine Gliederung in Stängel und Blatt.
Die Kleine Wasserlinse kommt sehr häufig auf stehenden Gewässern, wie etwa Teichen und Tümpeln vor, die sie bei genügend großem Angebot an Nährstoffen bald mit ihren etwa drei Millimeter großen und länglich-ovalen Schwimmblättern völlig bedeckt; sie bildet eine Pflanzengesellschaft (manchmal zusammen mit anderen Arten der Wasserlinsengewächse). Dadurch tritt nur noch wenig Licht ins Gewässer ein, was submers vorkommende Pflanzen am Wachstum hindert und beispielsweise auch die Wassertemperatur beeinflusst.
Sie vermehrt sich vor allem ungeschlechtlich durch Sprossung, bei der seitlich hervorwachsende Sprosse entweder mit der Mutterpflanze verbunden bleiben oder sich selbstständig machen. Nur selten bildet die Wasserlinse kleine, unscheinbare Blüten aus. Im Herbst speichert sie Stärke, um dann zur Überwinterung auf den frostfreien Grund abzusinken.
Im Volksmund bezeichnet man die Kleine Wasserlinse bzw. Wasserlinsengewächse im Allgemeinen auch als Entengrütze, Entengrün oder Entenflott, da sie Enten und Gänsen, aber auch Fischen als willkommene Nahrungsquelle dient. Ihre Trockensubstanz ist tatsächlich sehr eiweiß- und stärkereich und rohfaserarm. Daher wird/wurde sie sogar als Viehfutter genutzt. Quelle Wickipedia
Sie ist ein wirklich guter Indikator für die Wasserqualität...und filtert hervorragen das Wasser...allerdings hat sie einen meiner Meinung nach echt großen Nachteil:einmal eingesetzt kriegt man sie nicht mehr aus dem/den Becken...natürlich ist sie überaus nützlich...aber es ist schon sehr störend wenn man versucht einen "kranken", "toten" Fisch zu fangen...allerdings neben dem Fisch auch den halben Kescher voll mit Linsen hat...oder wenn es sonst wegen etwas nötig ist im Becken zu hantieren...
Die kleine Wasserlinse bietet Jungfischen genug Versteckmöglichkeiten um aus dem gröbsten rauszukommen ohne gefressen zu werden( dass kommt natürlich auf eventuellen Beibesatz...an!!!)
Außerdem dämpft sie das Licht ziemlich gut...allerdings ist eine zu dichte Population evtl. schlecht für Labyrinthfische die dann Probleme haben die Oberfläche zu erreichen um zu Atmen...das hab ich selber schon oft beobachtet...weshalb ich jede Woche ungefähr ein bis zwei Messbecher absammle...
Für das Einfahren neuer Becken denke ich ist sie hervorragend geeignet...sie ist schnellwachsend...und dadurch baut sie auch viele unerwünschte Stoffe ab...Ich persönlich würde euch allerdings empfehlen die Linsen nach dem Einlaufen aus dem Becken zu entfernen...und dass bevor eventuelle andere Schwimmpflanzen einziehen...denn auch in Muschelblume etc. setzten sie sich gern mal fest...
Abschließend eine Pro/Kontra-Aufstellung
Pro:
-schnellwachsend
-guter Indikator für die Wasserqualität
-Deckung für Jungfische
-Lichtdämpfung
-guter Indikator bei Eisenmangel
Kontra:
-unzerstörbar
-einmal eingefangen kriegt man sie nicht mehr raus...
-eventuelle Atemprobleme bei Labyrinthfischen
Lg Matthias
Bildquelle: DarkPunk87
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Kommentare
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Kommentar
» Gepostet von guppymama, 14.05.09, 17:43
An sich ein guter Artikel. Allerdings ist es ein bisschen zu simpel, einfach ein Stück aus Wikipedia (ohne C ) zu kopieren. Man merkt genau, was du selbst geschrieben hast (Punkte fühlen sich in Einzelhaltung wohler )
Am besten recherchierst du ein bisschen mehr über die Wasserlinsen und stellst dann alles mit eigenen Worten in einem Artikel zusammen.
_________________ Liebe Grüße, Angela

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