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Umwelt ?

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Mopani, 13.11.14, 23:39

Hallo!

Da habt Ihr beide recht.
Nur will ich das nicht vollkommen akzeptieren: ich will, dass Bemühungen um Umweltschutz Sinn machen. Natürlich tun sie das nicht immer und manche haben Begleiterscheinungen negativer Art. Und dabei entscheiden sein könnte - die Vielfalt.
In der Natur werden auch mal in einer Naturkatastrophe viele Schäden angerichtet, doch andere Lebensformen profitieren. In diesem Sinne könnte man sagen, dass ein sich in Grenzen haltender Einfluss des Menschen natürlich und akzeptabel ist. Aber in Anbetracht dessen, dass wir es doch etwas übertreiben im Vergleich zu anderen Arten ist das Geheimnis möglicherweise folgendes:

Viele Windräder sind nicht optimal. Viele Wasserkraftwerke sind nicht optimal. Einige Wind- und einige Wasserkraftwerke zuzüglich einige andere Formen Energie sind annähernd optimal.

Und ja, ich meinte eben nicht gezwungene Einschränkungen. Aber Vernunft in unserem Handeln. Aber welch Utopie schwebt mir vor...

edit: bezüglich Ernährung will ich keine Debatten vom Zaun brechen, aber: aus Sicht der CO²-Bilanz wäre ein Umdenken in der Ernährung sehr sinnvoll (man braucht 80 kg Getreide für 1 kg Rindfleisch), und aus meiner Sicht mehren sich auch die Anzeichen, dass eine ausgewogene vegetarische Ernährung gesund wäre (so senkt man etwa vielfach das Risiko für Zivilisationskrankheiten und Krebsbefälle).
vg


Zuletzt geändert von Mopani (13.11.14, 23:43)

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von 4sindgenug, 14.11.14, 19:23

Hallo Mopani,

ich bin weitestgehend bei dir und den anderen in dieser Runde.

Das mit den Beschränkungen hab ich allerdings bei dir wirklich falsch interpretiert. Liegt vielleicht daran, dass ich in Bezug auf Gesetze, Verordnungen und Vorschriften mittlerweile etwas sensibilisiert bin.
Deutschland ist einfach bekloppt was das angeht.

Aber ein Beispiel zeigt, wie sehr wir von frisierten Statistiken beeinflussbar sind.
Du schreibst, und dass ist immer wieder auch in den Medien so zu lesen, dass 80kg Getreide benötigt werden um 1kg Rindfleisch zu produzieren.
Das ist aber ein nicht realer, hochgerechneter Wert.
Denn nirgends, nichtmal in der Massentierhaltung werden die Tiere nur mit Getreide gefüttert.
Und wenn dann wie ich bereits im vorherigen Post geschrieben habe, bewusst auf Fleisch aus Massentierhaltung verzichtet wird, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Denn die Tiere die aus regionalen Kleinlandwirtschaften beim ortsansässigen Metzger landen,
die haben zu mehr als 90% Gras + Heu gefressen. Und deren Fleisch ist um Klassen besser.

Alternative Energien sinnvoll nutzen ist auch mein Ansinnen, aber auch nicht ganz einfach umzusetzen.

Aber selbst das hat natürlich nicht nur Vorteile.
Wird das Kraftwerk Niederaussem bei Köln abgeschaltet, sterben im Gillbach die Guppys aus ;)

LG Tom

_________________
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Re: Umwelt ?

 Gepostet von aktivhaut, 14.11.14, 19:57

Hallo,
manchmal ist der versuch Fische im Aquarium nachzuzüchten, die in der Natur vom Aussterben bedroht sind schon schön.
Außerdem kann man in der Aquaristik viel über Wasserfilterung lernen, auch ein spannendes Umweltthema.
Und wenn man 20-30 Jahre die gleichen Fische hältert,
dann kann man wohl nicht ganz so viel falsch gemacht haben?
Viele Grüße Henning


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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Duras, 15.11.14, 18:57

Hi,

So kann ich die ersten Absätze nicht stehen lassen:
1. Wildfänge
Durch den Fang von Wildfängen wurde noch keine einzige Süsswasserfischart ausgerottet. Dadurch, dass ein Gebiet zu einem Fanggebiet wird, werden die Fischarten dort geschützt, denn diese Gebiete bringen den Bewohnern so Geld. Ansonsten müssten dort Plantagen (oder sonst was) hingebaut werden. Die Fischarten werden vernichtet, weil ihr Lebensraum zerstört wird, nicht weil sie gefangen werden.
Der Betta persephone "Ayam Hitam" ist so stark vom Aussterben bedroht, dass es nur noch zwei kleinere Teiche gibt, wo dieser Fisch vorkommt. Durch den Fang sichern wir deren Fortbestand. Ich habe selber ein Pärchen und auch Nachzuchten. Dieser Fisch stirbt nicht aus, weil wir ein paar Wildfänge haben, sondern weil die Teiche, Bäche und Pfützen, wodrin er lebt, trockengelegt werden.

2.Die meissten Fische sterben beim Transport
Das ist eine Lüge von PETA. Der deutsche Zoll und das deutsche Veterinäramt sind dieser Lüge nachgegangen. Auf dem Transport von Asien nach Deutschland versterben gut 2,5% der Fische. 97,5% überleben. Und das ist bewiesen. Alles andere ist eine glatte Lüge von Tierschützern, die krankhaft versuchen Aquarianern zu schaden.

In Südamerika werden heute noch ca. 10 Millionen Rote Neons pro Jahr gefangen. Der grösste Teil davon kommt nach Deutschland (lebend). Trotzdem ist der Fisch nichtmal vom Aussterben bedroht. Man muss nur mal ausrechnen, wieviel Junge ein Pärchen in seiner Lebenszeit produziert. Da werden pro Jahr mehrere 100 Millionen Jungtiere gebohren.
Auch der Fang von vielen Welsen in Südamerika wird mittlerweile ganz anders durchgeführt. Nach der Regenzeit werden kleine Tümpel leergefischt, die im Laufe der Zeit austrocknen würden und die Fische dadrin würden sowieso sterben. Dadurch werden keine Fische der Natur entnommen, die nicht sowieso sterben würden.

Gruss
Sascha


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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Mopani, 02.01.15, 21:31

Hallo!

4sindgenug schrieb am 14.11.14, 19:23:
Aber ein Beispiel zeigt, wie sehr wir von frisierten Statistiken beeinflussbar sind.
Du schreibst, und dass ist immer wieder auch in den Medien so zu lesen, dass 80kg Getreide benötigt werden um 1kg Rindfleisch zu produzieren.
Das ist aber ein nicht realer, hochgerechneter Wert.
Denn nirgends, nichtmal in der Massentierhaltung werden die Tiere nur mit Getreide gefüttert.



Du hast recht, sie werden z.B. auch und vor allem mit genmanipuliertem Soja aus Brasilien gefüttert, für das Regenwald gerodet wird.

Damit ist die Fleischproduktion bzw. Nutztierhaltung nicht nur für 40% aller Treibhausgasemissionen verantwortlich, sondern indirekt auch für Hunger in der dritten Welt, weil die Ackerflächen nur Exportprodukte für Viehfutter hervorbringen anstatt die ansässige Bevölkerung zu ernähren.

Aber wenn dir das mit dem Getreide nicht gefällt, kann man es auch so sagen: 1 Kalorie Fleisch benötigt 3 Kalorien aus Pflanzen. Das ist nicht nachhaltig...


Und wenn dann wie ich bereits im vorherigen Post geschrieben habe, bewusst auf Fleisch aus Massentierhaltung verzichtet wird, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Denn die Tiere die aus regionalen Kleinlandwirtschaften beim ortsansässigen Metzger landen,
die haben zu mehr als 90% Gras + Heu gefressen. Und deren Fleisch ist um Klassen besser.



Das macht gerade mal 2% der Branche aus. Du solltest den Konjunktiv benutzen :P

Im Übrigen steht fest, dass Fleisch und Milchprodukte so klimaschädlich sind wie zu fliegen. Auch bei noch so biologischer Aufzucht.

vg


Zuletzt geändert von Mopani (04.01.15, 00:43)

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Johannes.Busch, 03.01.15, 14:05


Hallo Mopani,

Mopani schrieb am 02.01.15, 21:31:
Hallo!
(...)

Im Übrigen steht fest, dass Fleisch und Milchprodukte so klimaschädlich sind wie Fliegen. Auch bei noch so biologischer Aufzucht.



Fliegen? Wieso genau sind die denn nu klimaschädlich?

;-)
Johannes

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Mopani, 09.02.15, 23:47

Hallo!

Ich bin grad nochmals über diesen Thread gestolpert und etwas daran hat mich gestört:
Nicht nur hier, sondern jedes Mal, wenn die Sprache darauf kommt, heißt es, man könne "eh nichts tun", und die Schuld liege bei den Großkonzernen und den Politikern.

Dem letzteren ist zuzustimmen.

Doch das entlässt den Kleinverbraucher nicht aus seiner Pflicht!
Der Wandel muss von oben und unten kommen. Jeder muss beteiligt sein.
Bloß, weil "die da oben" mehr erreichen können, brauchen wir dies nicht als Argument nutzen, um in Passivität und Bequemlichkeit zu verharren.

Ganz nach dem Schema: "Ich als Individuum bin ja hilflos und kann eh nichts ausrichten. Deswegen versuch ich's gar nicht erst. Solln andere machen."

vg


Zuletzt geändert von Mopani (09.02.15, 23:57)

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Mopani, 22.02.15, 21:45

Hallo!
Mir ist heute noch eine gute Möglichkeit eingefallen, die ich für vielversprechend halte, um den Klimawandel zu bekämpfen: Reforestation!

Würden wir unsere bestehenden alteingesessenen Wälder schützen und umfassend aufforsten, wäre sicher ein großer Schritt getan.

Hier kann auch jeder ein Stück mithelfen, der einen halbwegs großen Garten hat...

Ich bin auch auf die Suchmaschine ecosia gestoßen, die mir als Beispiel für ein Start-Up dienen kann: pro Suchanfrage wird ein Baum gepflanzt.

vg


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Re: Umwelt ?

 Gepostet von 4sindgenug, 22.02.15, 22:55

Na dann schaff dir mal nen Garten an und fang an zu buddeln.
Das grüne nach oben;)

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Mopani, 23.02.15, 00:08

Danke für den sachdienlichen Hinweis, sehr ermutigend.


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Re: Umwelt ?

 Gepostet von 4sindgenug, 24.02.15, 00:23

Verzeih mir den Scherz,
das war nicht böse gemeint.
Vom Prinzip her hast du ja nicht Unrecht.
Nur irgendwelcher blinde Aktionismus bringt auch nichts.
Selbst wenn jeder in Deutschland, der einen Garten hat, einen Baum pflanzen würde, brächte das nicht wirklich einen erkennbaren Effekt.
Aber noch andere Dinge sind sehr zweifelhaft.
Die EU zahlt Stillegungsprämien für Bauern, die ihre Felder nicht mehr bestellen. Dann gehen die Bauern her, und kassieren nochmal Fördergelder, wenn sie auf diesen ehemaligen Äckern Silizium anbauen (Photovoltaikkollektoren).
Es ist in meinen Augen sehr zweifelhaft ob das der Umwelt gut tut.

Gruß Tom

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Mopani, 24.02.15, 08:13

Hallo!

Ich habe schon gemerkt, dass ich in Umweltthemen gerne mal sehr idealistisch, bisweilen gar utopisch wirke. Aber nicht nur hier, auch sonst scheinen die Leute immer zu finden, sie müssten meine Euphorie dämpfen, anstatt sich anstecken zu lassen.

Anstatt sich bei der Suche nach Lösungen einzubringen, schmettern sie alles nieder, was versucht wird oder werden könnte.

Ja, mag sein, dass ein Ding alleine nicht hilft. Und das andere Ding alleine auch nicht. Und das andere auch nicht...aber summiert?

Ich sehe in diesem Antiaktionismus eine destruktive Rechtfertigung der eigenen mentalen Immobilität, eine Art der Bequemlichkeit.

Anstatt mich zu verspotten (was ich dir nicht übelnehme) hättest du ebenso hinausgehen und einen Baum pflanzen können.

Blinder Aktionismus? Nein, das war eher Rhetorik. ;)
Niemand verlangt, dass blind gehandelt werden soll. Aber die Uhr tickt, und wir unternehmen gar nichts - ist das nicht viel schlimmer, als einen vergeblichen Versuch zu unternehmen?

Welche Logik: es ergibt keinen Sinn, also versuchen wir es gar nicht erst. -.-

Und übrigens: würden wir die jahrhundertealten Buchen unseres Landes schützen, mit umfänglichen Nationalparks drum herum, sähe die Bilanz gleich ganz anders aus, aber klar, die paar Buchen in Deutschland können den globalen Klimawandel nicht aufhalten, also können wir sie ja fällen. (Ironie)

Aber zurück zu meinem naiven Idealismus (eigentlich finde ich mich weder naiv noch sonderlich idealistisch, aber im Vergleich...hier im Forum spiele ich bei solchen Diskussionen im Endeffekt doch immer die Rolle des Umweltschützers. Einer muss es ja tun...).

Aber wir brauchen diese Einstellung. Es ist Bewegung nötig, um unser Überleben zu retten.

vg


Zuletzt geändert von Mopani (24.02.15, 08:14)

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Tina99, 24.02.15, 18:28

Hallo!
Ich finde deine idealistische Einstellung gut, Mopani.
Es geht letzlich immerhin um die eigene Existenz.
Zum Beispiel mit der Stillegungsprämie und den Solaranlagen:
Einerseits die regionale Landwirtschaft, andererseits nachhaltige Energieerzeugung.
Eine Lösung wäre, die PV-Kollektoren auf dem Dach des Bauern anzubringen. So sehe ich das hierzulande oft. ;)
Oder: Hier Wasserkraftwerke, dort Umweltschützer.
Ich finde es schade, dass diese Seiten sich immer in die Haare kriegen müssen. Denn im Prinzip arbeiten beide für Nachhaltigkeit und wir brauchen auch beides. Naturnah erzeugte Lebensmittel und sauberen Strom.

Wir müssen schneller handeln, als es momentan der Fall ist, und je später wir handeln, desto unbequemer und schwerer haben es dann alle.
Das fängt bei jedem selber an und ich habe mich vor einiger Zeit entschlossen, dass ich ein Buch darüber verfassen möchte - bin schon am schreiben dran. Das kann auch ein Flop werden - egal. Immerhin versuche ich es und erfahre sicher viel neues. Und wenn auch nur einer es wirklich liest und Ideen darausmitnimmt, selber zum weiteren nachdenken angeregt wird, hat es etwas gebracht.
Jetzt setze ich zunächst anlässlich der Fastenzeit den Palmölverzicht um :)

In meinem Dorf ist der Nitratgehalt im Wasser der zweithöchste in Vorarlberg-hier wurden vor kurzem einige alte Obstbäume gefällt. Ich habe nachgefragt, die Bäume haben das zu viel Nitrat bzw. die andauernde Kuhschei* Düngung nicht vertragen. Eine ausgewogenere, weniger milchlastige Landwirtschaft fällt mir da als Maßnahme ein - und kompletter Verzicht auf Kraftfutter, das könnte vielleicht für bessere nitratwerte sorgen. Für jeden gefällten Baum müsste man meiner Meinung nach mind. 1, besser 5 neue Pflanzen.

Jetzt sind bei uns wieder Gemeinderatswahlen. Es gibt die ÖVP, SPÖ, FPÖ und die Grünen zu wählen. Ich möchte anmerken: Umwelt ist m.E. Kein Thema, dass mit Politik zu tun hat! . Jede Partei muss sich darum kümmern, da es um unsere Lebensgrundlagen geht.

Ich bin vielleicht etwas abgeschweift, wollte nur nochmal anmerken, dass ein wenig Idealismus in dieser Sache allen guttut. Und wir brauchen immer neue Ideen, so bin ich zuversichtlich, dass wir diese Probleme lösen können.

_________________
Viele Grüße,
Tina

Mein Zwergfadenfisch-Aquarium ist jetzt zum Aquascape-Biotopaquarium Asiatischer Sommer geworden! Mit neuen Bildern und Besatz!
[link]

Habe immer Pflanzen und Schnecken abzugeben!
Aktuell:
Riesenwasserfreund
Zwergpfeilkraut
Javamoos
Riesenvallisnerie

Außerdem viele hübsche Posthornschnecken orange-braun.
Und Blasenschnecken.

Schreibt mir bei Interesse einfach.
Ich tausche auch gerne!


Zuletzt geändert von Tina99 (24.02.15, 18:31)

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Mopani, 24.02.15, 23:27

Hallo!

Viel Spaß beim Schreiben!

Danke, mal schauen, wann ich und andere auch noch resignieren. Dann wird es nicht mehr nur schwierig, sondern unmöglich.

Aber abgesehen von grundlegender Aufklärungs- und Aktivierungsarbeit muss man sich dann schlimmstenfalls, wie im anderen Thread diskutiert, mit Leuten herumschlagen, die einem "Demagogie" vorwerfen.

Ich sehe darin schon gewissermaßen ein "politisches" Thema: die Debatte um Umweltbewusstsein polarisiert.
Das Problem: wenn nicht die Mehrheit Leute an diesem Strang zieht, haben wir ein großes Problem.

vg


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Re: Umwelt ?

 Gepostet von 4sindgenug, 25.02.15, 14:03

Denke ich sollte meine Ausführungen mal noch etwas ergänzen.

Ich habe von blindem Aktionismus gesprochen, Mopani von kleinen Einzelmaßnahmen. Egal wie man das nennt, nichts davon ist völlig umsonst. Alles leistet einen winzig kleinen Beitrag, und richtig ist auch, dass diese kleinen Beiträge in der Summe einen etwas größeren Beitrag darstellen.
Aber wenn aus diesem (und vielleicht wird jetzt meine Wortwahl deutlicher) blinden Aktionismus durch gemeinsames Handeln ein zielgerichteter Aktionismus wird, also nicht jeder was für sich macht, sondern alle an einem Strang ziehen, dann ergeben sich da Synergieeffekte die wirklich was bewegen können.

@Mopani, du siehst, wir sind gar nicht sooooo weit voneinander entfernt.

@ Tina99 (muss immer höllisch aufpassen um dich nicht mit Tina90 zu verwechseln) grias di ;)
Dein Buch würde mich interessieren.
Also wenn es das irgendwann zu kaufen gibt, hätte ich gerne ein perönlich signiertes Exemplar.
Wir brauchen die erneuerbaren Energien, da bin ich ganz deiner Meinung.
Aber da ist bei weitem nicht alles ausgegoren.
Ich habe schlimme Dinge gesehen, weil irgendwo das Wasser aufgestaut wurde, um es dann durch kilometerlange Röhren talabwärts zwecks Stromerzeugung in Turbinen zu leiten. Dazwischen ist das eigentliche Flussbett so gut wie ausgetrocknet. Wasser fließt da nur noch wenn mehr kommt als die Turbinen fassen (Murgtal / Schwarzwald).

Photovoltaik ist natürlich auf Dächern gut aufgehoben.
Große Stallungen oder Fabrikgebäude bieten sich da an.
Aber die Siliziumfelder sind ja oft mehrere Fußballplätze groß. So viel Dach hat natürlich keiner.
gut, wenn dann darunter noch Gras wächst, was dann wieder als Weideplatz für Schafe genutzt wird, kann man ja wenigstens noch von ökologischer Fleischproduktion reden.
Vielleicht kann man auch einen Teil der Umweltaktivisten dadurch besänftigen, dass man mal wirklich offenlegt, dass auch Wind-, Wasser-
und Sonnenkraftwerke die Umwelt belasten, aber in erheblich geringerem Maße als Atom- oder Kohlekraftwerke.
Vielleicht auch ein Aspekt für dein Buch.

Im WDR lief gestern Abend übrigens bei Quaks & Caspers ein guter Berich, wo es um vegetarische Ernährung, aber unter anderem auch um Ökologie bei der Nahrungsmittelproduktion ging.

Schaut einfach mal im Internet nach.
[link]

Beste Grüße
Tom

_________________
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Zuletzt geändert von 4sindgenug (25.02.15, 14:23)

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Re: Umwelt ?

 Gepostet von Mopani, 26.02.15, 19:07

Hallo!

Natürlich sitzen wir in einem Boot. Wer würde die Bedrohung der Umweltzerstörung durch den Menschen heute noch ernsthaft in Frage stellen?

Das Problem ist nur dass das Boot eben früher oder später kentern könnte...

Da ich aber derzeit nicht sehe, dass früher oder später alle mitrudern werden oder Lecks zu stopfen versuchen werden, frage ich: warum willst du denn Umweltschutzaktivisten "besänftigen"?

vg


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