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Fische: Spitzschwanzmakropode

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "Spitzschwanzmakropode". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von macropodus am 21.12.05.

Spitzschwanzmakropode
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Spitzschwanzmakropode

Beckenlänge:80 cm
PH-Wert:6,5-7,5
Wasserhärte:4-15° dGH
Temperatur:24-27° C
Name:Spitzschwanzmakropode
Wiss. Name:Pseudosphromenus cupanus
Familie:Labyrinthfische / Fadenfische
Herkunft:Südindien, Sri Lanka
Größe:7-9 cm
Ernährung:Allesfresser

Spitzschwanzmakropoden stammen aus Indien und Sri Lanka. Dort leben sie in stehenden Gewässern oder in Reisfeldern. Die Gattung der Pseudosphromenus wurde 1879 von Bleeker aufgestellt. Der Gattungsname stammt von dem griechischen Wort pseud, pseudo, pseudein und bedeutet täuschen, unecht, falsch. Er bezieht sich auf den Gurami (Osphronemus).

Das Becken sollte min. 112 l fassen und reicht dann für ein Paar dieser Fischart. Eine dichte Beflanzung mit feinfiedrigen Wasserpflanzen im Hintergrund und eine möglichst freistehende groÃblättrige Wasserpflanze im Vordergrund sollte vorhanden sein, auÃerdem solten genug Verstecke geboten werden. Es darf keine Strömung im Becken herrschen!Da es sich bei dieser Art um eine friedliche Labyrinther-Art handelt, kann man sie leicht mit ruhigen und nicht zu groÃen Fischen vergesellschaften.

Zucht:
Die Spitzschwanzmakropoden können auch eventuell beim Laichen gut beobachtet werden, wenn sie, was sie eigentlich vorziehen, unter einem Blatt ablaichen.
Ist kein geeignetes Blatt vorhanden, bauen sie ihr Schaumnest auch direkt unter der Wasseroberfläche. Das Männchen, das am Schaumnest baut, zeigt sich in dieser Zeit in wunderbarer Färbung, während das laichbereite Weibchen, eine dunkle, fast schwarze Färbung annimmt.

Beim Laichen wird das Weibchen nach der Umschlingung in eine Lage gebracht, in der die Bauchseite zur Wasseroberfläche zeigt. Manchmal zeigt der Kopf auch direkt nach unten. unter leichtem Zittern werden Sperma und Eier ausgestoÃen. Kurze Zeit verharren danach noch beide Tiere in der Umklammerung. Dann öffnet das Männchen die Umschlingung, und das Weibchen schwimmt heraus. Jetzt sieht man die Eier meist auf der Afterflosse des Männchens liegen. Entspannt sich nun das Männchen völlig, rieseln die Eier herunter und werden gemeinsam von Mänchen und Weibchen eingesammelt. Beide Tiere schwimmen dann zum Schaumnest. Ist das Weibchen zuerst am Schaumnest, so kann es die eingesammelten Eier noch selbst unterbringen. Ist aber das Männchen anwesend, darf das Weibchen mit dem Maul nicht direkt bis an das Schaumnest. Oft kann man dann beobachten, dass immer wieder abgedrängte Weibchen die eingesammelten Eier einfach vor dem Männchen in Richtung Nest spuckt. Das Männchen nimmt dann die Eier auf und bringt sie im Nest unter. Sie sind weiÃlich und schwerer als Wasser. Erst im Maul der Elterntiere, wo sie unter Kaubewegungen mit feinen Luftbläschen versehen werden, bleiben sie im Schaumnest liegen.

Nach dem Laichen wird das Weibchen verjagt. Es werden innerhalb ungefähr einer Stunde bis zu 300 Eier abgegeben. Immer wieder konnte beobachtet werden, dass das Männchen einige Stunden nach dem Laichen an der Wasseroberfläche ein neues Schaumnest baute und die Eier dorthin umsetzte. Die Larven schlüpfen nach ca. 30 Stunden. Nach weiteren 3 Tagen schwimmen die Jungfische frei. Angefüttert wird mit Rädertierchen. Weibchen pflegen die Brut ebenso eifrig wie die Männchen, wenn diese aus dem Becken entfernt werden.

Bildquelle: Frank Teigler - www.Hippocampus-Bildarchiv.de [link]

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Versionen und Autoren

Folgende Community-Mitglieder haben bisher an dieser Beschreibung mitgearbeitet:

  • 28.11.07, 19:08: Sebastian (Bild hinzugefügt)
  • 16.09.07, 14:52: M&M (Erweiterung)
  • 21.12.05, 19:43: macropodus (Fischart neu hinzugefügt)

Kommentare

Hier können Community-Mitglieder Kommentare verfassen.

:(

» Gepostet von M&M, 15.09.07, 10:11

30 Liter reichen doch wohl kaum aus!!! :madgo:
Ich glaube ich muss hier mal den Artikel etwas überarbeiten.

_________________
Besucht doch mal meine Homepage
[link] :wink:


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15.06.24 | 15:47 Uhr

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