Home Fische Pflanzen Zubehör Krankheiten Plagegeister Forum Community Mein Aquarium Artikel



Forum-Suche

Hier ein Stichwort eingeben, um das aqua4you-Forum zu durchsuchen.

Erweiterte Suche



Erfahrungsbericht Fräskopfwürmer und Sera Nematol

Neue Antwort erstellen Zum neuesten Beitrag

Pfad zum Thread: Forum-Übersicht » Sonstiges » Thread #27041

Erfahrungsbericht Fräskopfwürmer und Sera Nematol

 Gepostet von Eleya, 23.06.16, 17:06

Hallo zusammen,

ich würde gerne meine Erfahrung mit euch bezüglich Fräskopfwürmern und Sera Nematol teilen und eventuell eure Erfahrungen mitbekommen.

Vor ca. 4 Jahren war ich neu in der Aquaristik, hatte ein 54L Becken mit Welsen, Guppys und Mollys. Damals sah ich zum ersten Mal die roten Fäden aus dem After meiner Fische hängen. Also habe ich gegooglet und hatte schnell die Diagnose: Fräskopfwürmer. Da mein Tierarzt mir kein Medikament ausstellen wollte, besorgte ich mir schnell "Sera Nematol" und gab es nach Anleitung genau in das Becken. Ich lieà den Deckel auf und verstärkte den Filter. Am nächsten Morgen schaute ich in das Becken und sah zu meinem Entsetzen alle Lebendgebärenden senkrecht oder mit dem Bauch nach oben wie gelähmt am Boden liegen oder an der Oberfläche treiben, ich konnte keinen mehr von ihnen retten.

Mittlerweile besitze ich ein 240L Becken mit Welsen, Platys, Mollys und Guppys. Das Becken lief über 2 Jahre hinweg ohne Krankheiten oder gröÃere Fischverluste. Vor kurzem sah ich dann aber bei 2 Mollys, die ich vor einigen Monaten erworben hatte, lange rote Fäden aus dem After schauen. Nach meiner Vorgeschichte war ich geschockt und habe mich noch intensiver in die Geschichte eingelesen. Die Lösung sollte wieder Sera Nematol sein, aber dieses Mal wollte ich vieles besser machen. Ich kaufte ein 54L-Becken als Quarantänebecken. Ich setzte 2 Sprudler in das betroffene Aquarium ein, verstärkte den Filter und setzte das Medikament ein (mit 5ml auf ca. 220-210 L Wasser etwas niedriger dosiert) und beobachtete meine Fische genau.

Nach ca. 3 Stunden fing ein Guppyweibchen, das noch nicht sichtbar erkrankt war, stark an zu taumeln. Ich holte es heraus und setzte es in das Quarantänebecken. An diesem Tag passierte nicht mehr viel.

Am nächsten Tag schaute ich in das Becken und sah meine beiden (superstarken, putzmunteren) Mollymännchen wie gelähmt und halb senkrecht im Wasser treiben. Auch sie fischte ich heraus und setzte sie in Quarantäne. Das Guppyweibchen in Quarantäne schwamm mittlerweile wieder fast normal. Bei den erkrankten Mollys zeigte sich mittlerweile eine deutliche Verbesserung hinsichtlich der Würmer. Bei einem der Mollys hing der Wurm über 2 cm heraus und wirkte knittrig, der Fisch schwamm allerdings nur noch unkoordiniert und zwischendurch senkrecht, sodass ich ihn bereits totgesagt hatte... Ich hielt das Leid meiner Fische nicht mehr aus und wir nahmen einen 30%igen Wasserwechsel vor und setzten die Fische aus der Quarantäne wieder zurück in das Becken. So belieÃen wir das Becken und führten am nächsten Tag wie in der Anleitung beschrieben den 80%igen Wasserwechsel durch. Die Fräskopfwürmer waren verschwunden.

Einen Tag später sah alles erst einmal normal aus, sogar der totgesagte Fisch schwamm plötzlich wieder normal und kniff die Flosse nicht mehr. Ehrlich gesagt dachte ich, wir hätten alles dieses Mal erfolgreich überstanden. Am Abend hing der erste Molly (einer der gesunden) in der Mitte durchgekrümmt am Filter, atmete hektisch und war kurz darauf tot.

Später entdeckte ich den nächsten (optisch gesunden) Molly gelähmt auf dem Boden liegen. Als er von den anderen Fischen angeknabbert wurde ohne sich zu wehren, holte ich ihn raus und erlöste ihn schweren Herzens.

Heute morgen schwamm eines der Mollymännchen die kurze Zeit in Quarantäne waren mit dem Bauch nach oben an der Oberfläche, tot.

Als ich eben von der Arbeit kam entdeckte ich eines der fitten Guppymännchen (gestern noch fleiÃig Damen begattet und herumgeschwommen) gekrümmt und tot an der Oberfläche.

Ich habe sofort den nächsten groÃen Wasserwechsel durchgeführt. Ich weià nicht ob und wann das Sterben aufhört :( Allen Welsen, die ja angeblich anfällig sind, geht es im Ãbrigen wunderbar.

In 3 Wochen steht eigentlich die Nachbehandlung an, aber mir graut es jetzt schon völlig davor, ich hab das Gefühl, meine Fische bewusst in den Tod zu schicken. Andererseits weià ich auch, dass die Gefahr hoch ist, dass hunderte Larven noch in dem Sand stecken... Es ist echt nur noch zum Heulen...


Antwort erstellen Zitatantwort erstellen Zum erstem Beitrag


Re: Erfahrungsbericht Fräskopfwürmer und Sera Nematol

 Gepostet von Mondes, 04.08.16, 12:13

meint du, es kommt von den Larven im Sand?

_________________
GrüÃe,
Mondes


Antwort erstellen Zitatantwort erstellen Zum erstem Beitrag


Navigation

Forum Übersicht » Sonstiges » Erfahrungsbericht Fräskopfwürmer und Sera Nematol

23.06.24 | 00:14 Uhr

Community-Status

 » nicht eingelogged
 » Login
 » Anmelden

Wer ist online?

Gäste: 31



© 2000-2023
Sebastian Wilken




Startseite · Über aqua4you · Sitemap · Suchen & Finden · FAQ
Links · Nutzungsbedingungen · Impressum · Datenschutz