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Fische: L 75 / L 124 / L 301

Auf dieser Seite sehen Sie eine Beschreibung der Fischart "L 75 / L 124 / L 301". Fischarten können bei aqua4you von Mitgliedern der Community beschrieben werden. Das Copyright auf Text und Bild liegt - soweit nicht anders genannt - bei den jeweiligen Autoren. Aqua4you kann leider keinerlei Haftung für die fachliche Richtigkeit übernehmen!

Steckbrief

Erstmals zur Datenbank hinzugefügt von Segelkrpfling am 27.02.08.

L 75 / L 124 / L 301
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L 75 (Rio Curu Una)

Beckenlänge:120 cm
PH-Wert:5,5 - 7,5
Wasserhärte:bis 20° dGH
Temperatur:26 - 30° C
Name:L 75 / L 124 / L 301
Wiss. Name:Ancistomus sabaji
Familie:Welse
Herkunft:Brasilien, Venezula und Guyana
Größe:regional bis über 25 cm
Ernährung:Lebend-, Frost- und Trockenfutter sowie pfl. Kost und weiches Holz

Unter dem lateinischen Begriff Ancistomus sabaji wurden Harnischwelse mit den L-Nummern 75, 124 und 301 zusammengeführt, die sich in Habitat, Endgröße und Färbung erheblich unterscheiden. Alle drei besitzen zudem noch deutsche Trivialnamen und werden unter der LDA-Nummer 02 geführt. Nach derzeitigem Stand handelt es sich um eine einzige Art mit einem Verbreitungsgebiet, das von Brasilien, Guyana (mit dem "L 75" Orangesaum-Guyanaharnischwels und dem "L 124" Leopard-Trugschilderwels) über Venezuela (mit dem "L 301" aus dem oberen Rupununi River).


Zum Unterschied der L-Nummern
Angesichts der mitunter beträchtlichen Endlängenunterschiede, Färbung und Habitat ist es fraglich, inwieweit man bei "L 75", "L 124" und "L 301" von einer Art sprechen kann. Möglicherweise wird die Art auch bald wieder revidiert und es entstehen drei eigenständige Welse oder es handelt sich um Unterarten. Jedenfalls sind die "Varianten" gut zu unterscheiden.

L 75: Orangesaum-Guyanaharnischwels stammt aus dem Rio do Pará (Portel), dem Rio Tapajós, dem Rio Curuá Una, dem Rio Tocantins und dem Rio Xingú in Brasilien und wird über 25 cm groß. Ein Bild der Rio Curuá Una-Variante ist oben zu sehen, weitere Bilder sind in den weiterführenden Links zu finden.

L 124: Leopard-Trugschilderwels stammt aus Rio Apure, Rio Cinaruco in Venezuela und dem mittleren Rio Orinoco-Einzug in Kolumbien und wird nicht größer als 20 cm. Im Aquarium bleiben die Tiere etwa bei einer Länge von 18 cm. Bilder sind in den weiterführenden Links zu finden.

L 301 stammt aus dem oberen Rupununi River in Venezuela und wird ebenfalls wesentlich größer als 25 cm. Bilder sind in den weiterführenden Links zu finden.


Haltung und Pflege
Ancistomus-Arten zeichnet keine Verhaltensauffälligkeit unter den anderen Harnischwelsen aus, es handelt sich um gut pflegbare und friedliche Tiere. Gegenüber anderen Welsen zeigen sie sich desinteressiert aber auch nicht scheu. Sozial verhält sich der Wels ähnlich wie seine Verwandten aus der Gattung Peckoltia, die Tiere sind zwar mitunter innerartlich recht ruppig, besonders wenn es um Futter geht. Allerdings ziehen sie die Gruppen- der Einzelhaltung vor. Obwohl der "LDA 02" kein ausgeprägtes Territorialverhalten zeigt, sollte auf ausreichend Verstecke geachtet werden. Hält man diese Welse in einem Becken mit zahlreichen Verstecken, die sich in Form und Größe unterschieden, mit friedlichen Beifischen und Sandgrund hat man schon die halbe Miete, damit die Tiere auch überleben ist auf eine gut dimensionierte Filteranlage + Oberflächenströmung oder Belüftung zu achten, da sie, wie alle Harnischwelse sehr sauerstoffbedürftig sind. Weiches Wurzelholz ist von Vorteil, damit die Welse die nötigen Faserstoffe herunterraspeln können und nicht unbedingt auf Zusatz-Futtertabletten angewiesen sind. A. sabaji ist gar kein Feinschmecker, nach Gewöhnung kann man ihm fast jedes übliche Fischfutter vorsetzen, wie z.B. Flocken, Granulat, Tabs, Lebend- und Gefrierfutter, Gemüse und Salat. Zu den bevorzugten Futtermitteln gehören Garnelen- und Muschelfleisch, denn die Art ernährt sich bevorzugt fleischlich.
Der Wels ist kaum scheu und traut sich auch öfter tagsüber aus seinem Versteck um das Becken zu erkunden.

Bei adulten Tieren sind die Geschlechter gut zu unterscheiden. Die Männchen werden größer, besitzen eine breitere Kopfpartie und ausgeprägtere Interopercularodonten. Von Zucht kann man derzeit noch nicht sprechen, da lediglich Zufallsvermehrungen stattfinden. So wird beschrieben, dass die Elterntiere vermutlich ihr Gelege in Wurzelspalten betreuen, die kleinen Welse sorgen später für sich selbst.


Weiterführende Links:
[link] "L 75" bei L-Welse.com
[link] "L 124" bei L-Welse.com
[link] "L 301" bei L-Welse.com

Bildquelle: michi1985

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Versionen und Autoren

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16.02.19 | 22:33 Uhr

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